Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Preußen Lengerich dreht das Spiel und gewinnt trotzdem nicht in Lienen

Lienen -

Da wird sich Mahmut Calis vom SC Preußen Lengerich wohl noch lange die Haare raufen. In der 89. Minute hätte der in der zweiten Hälfte für den enttäuschenden Martin Fleige gekommene Angreifer das 4:2 für die Gäste machen müssen.

Sonntag, 10.11.2019, 21:29 Uhr aktualisiert: 10.11.2019, 21:40 Uhr
Lansana Kaba hat gerade das 3:2 für Preußen Lengerich erzielt und dreht jubelnd ab (links). Am Ende reichte es aber nur zu einem 3:3.
Lansana Kaba hat gerade das 3:2 für Preußen Lengerich erzielt und dreht jubelnd ab (links). Am Ende reichte es aber nur zu einem 3:3. Foto: Uwe Wolter

Der Sieg wäre eingetütet gewesen – und er wäre auch verdient gewesen. Im Gegenzug traf der erst gerade für Christian Kube eingewechselte Max Wehnert zum 3:3-Ausgleich für Schwarz-Lienen ins Netz. Trotz vier Minuten Nachspielzeit blieb es beim 3:3-Unentschieden vor rund 400 Zuschauern im Lienener Stadion am Postdamm.

Die Zuschauer bekamen in diesem vor allem von Lienener Seite lange herbei gesehnten Derby viel geboten. Schon nach fünf Minuten nutzten die Hausherren einen dicken Schnitzer der Preußen zur frühen Führung. Mit einem Heber aus 30 Metern überwand SWL-Kapitän Yannik Lunow Lengerichs zu weit vorm Tor stehenden Schlussmann Tim Kipp.

Der Führungstreffer gab den seit vier Spielen sieglosen Schwarz-Weißen ordentlich Auftrieb. In der 25. Minute war es erneut der Kapitän der Gastgeber, der nach Flanke von Stumpe diesmal per Kopf Kipp zum 2:0 überwand.

Kreisliga A: Kein Sieger in Lienen nach packenden 90 Minuten

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Zwei Mal Abseits

Kurz vor der Pause bejubelten die Lengericher schon den Anschlusstreffer, doch der Treffer von Lansana Kaba fand wegen Abseits keine Anerkennung beim Unparteiischen. Auch Lienen blieb im Gegenzug wegen Abseits der dritte Treffer verwehrt. Kurz danach verhinderte Kipp noch mit einer tollen Parade das mögliche 0:3.

„In der Pause musste ich dann eine klare Ansage bringen, die dann auch gut ankam“, meinte SCP-Coach Pascal Heemann. Mit Wiederanstoß zeigten die in den ersten 45 Minuten phasenweise neben sich stehenden Preußen eine Reaktion – und wie: Lienen bekam in Minute 51 den Ball nicht hinten raus, Kaba netzte per Fallrückzieher zum 1:2 ein. Sechs Minuten später stand es 2:2. Mahmut Calis setzte sich vor dem Tor gut durch, zog nach innen und traf zum 2:2. Alles war wieder offen. Endgültig gedreht hatten die Preußen die Partie in der 63. Minute. Ein Zimmermann-Freistoß wurde mehrfach abgefälscht, wieder war Kaba zur stelle und brachte die Heemann-Elf 3:2 in Führung.

Lienens Kräfte schwinden

Die Lienener Kräfte schienen zu schwinden. Es schien nur eine Frage der Zeit, wann der Ex-Bezirksligist den Sack zumachen würde. In der 81. Minute verzog Kaba von links nur knapp. Lienen bemühte sich, kam aber kaum noch ernsthaft vors gegnerische Gehäuse. Die beste Chance vergab Merlin Korte (82.) mit einer Direktabnahme nach einer Rechtsflanke. Auf der anderen Seite verpasste Dominic Dohe das vierte Tor für Lengerich. Dann kam es wie es kommen musste, erst verpasste Calis das sichere 4:2, stattdessen traf Wehnert zum umjubelten 3:3-Endstand.

Tolles Derby

„In der zweiten Halbzeit sind wir definitiv das bessere Team gewesen“, meinte SCP-Coach Pascal Heemann. „Aber wenn man die Torchancen nicht nutzt, dann muss man sich nicht wundern, wenn man in der Schlussphase doch noch das Ding bekommt. Dafür ist Lienen ja auch berüchtigt. ich denke, für ein Derby gibt es nichts besseres für die Zuschauer, als wenn viele Tore fallen“, so Heemann weiter.

„Mit dem 3:3 können wir am Ende zufrieden sein“, sagte Sebastian Ruwisch vom SWL-Trainerteam. „Wenn man mit 2:0 in die Pause geht, wünscht man sich natürlich ein anderes Ergebnis. Dafür haben wir aber nicht gut genug verteidigt. Im Vergleich zu den letzten Wochen, war das ein deutlicher Aufwärtstrend.“

Tore: 1:0 Y. Lunow (5.), 2:0 Y. Lunow (25.), 2:1 Kaba (51.), 2:2 Calis (56.), 2:3 Kaba (63.), 3:3 Wehnert (90.).

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