Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
VfL Ladbergen gibt Führung her: 2:4 gegen SC Dörenthe

Tecklenburger Land -

Einiges los war am gestrigen Nachmittag in der Kreisliga A. Der SC Dörenthe siegte nach zwischenzeitlichem 1:2-Rückstand beim VfL Ladbergen mit 4:2, Aufsteiger SV Dickenberg holte bei Teuto Riesenbeck etwas überraschend ein 1:1-Unentschieden.

Sonntag, 10.11.2019, 21:41 Uhr aktualisiert: 11.11.2019, 14:20 Uhr
Der VfL Ladbergen (blaue Trikots) bleibt nach dem 2:4 gegen Dörenthe weiter in der Krise stecken.
Der VfL Ladbergen (blaue Trikots) bleibt nach dem 2:4 gegen Dörenthe weiter in der Krise stecken. Foto: Jörg Wahlbrink

Spitzenreiter TGK Tecklenburg festigte seine Spitzenposition dank eines 4:1-Erfolgs bei SW Esch. Das für Freitagabend angesetzte Duell zwischen dem SC Halen und Brukteria Dreierwalde fiel den Regenfällen der Tage zuvor zum Opfer.

VfL Ladbergen - SC Dörenthe 2:4

DSC-Trainer Ralf Scholz sah einen „hochverdienten Erfolg“ der Gäste, die sich das Leben aber unnötig schwer machten. Pro Halbzeit habe seine Elf „drei, vier hundertprozentige Möglichkeiten“ liegenlassen haderte Scholz ob des fahrlässigen Umgangs mit den Einschussgelegenheiten, so habe man Ladbergen unnötig stark gemacht. Zwischenzeitlich ging der VfL durch Eyke Schwarz gar mit 2:1 in Front (51.), ehe die Dörenther aufwachten. „Danach sind wir nicht hektisch geworden und haben wirklich gut Fußball gespielt“, lobte er den Auftritt der letzten 30 Minuten. Jozsef Till brachte seine Farben mit dem 2:2 zurück ins Spiel (70.), Jarmo Knüppe und Emre Yilmaz sorgten in der Schlussphase für die endgültige Wende.

Tore: 0:1 Zeciri (38.), 1:1 Witzke (41.), 2:1 Schwarz (51.), 2:2 Till (70.), 2:3 Knüppe (81.), 2:4 Yilmaz (90.).

SW Esch - TGK Tecklenburg 1:4

Zwiegespalten war die Stimmungslage von Trainer Bruno Kitroschat nach der 1:4 (1:0)-Niederlage von Schwarz-Weiß Esch am Sonntagnachmittag im Escher Sportpark gegen A-Liga-Tabellenführer TGK Tecklenburg. Auf der einen Seite war er stolz ob der gezeigten Darbietung seiner Schützlinge, die dem klaren Favoriten ein Duell auf Augenhöher lieferten. Auf der anderen Seite ärgerte er sich ob der verpassten Möglichkeit, zu punkten, „denn eigentlich müssen wir uns hier belohnen und Zählbares mitnehmen.“

Von Beginn an setzten die Püsselbürener die Vorgaben ihres Übungsleiters konsequent um und ließen die Kobbos kaum zum Zuge kommen. Esch machte die Räume eng, stand defensiv stabil und ging nach einem „genialen Spielzug“, so Kitroschat, in der 25. Minute in Führung. Mit tollen Ballstaffetten kombinierte sich die Heim-Elf von hinten durch, Andre Jostmeier vollendete zur 1:0-Pausenführung.

Direkt nach Wiederanfpiff leistete sich dann Eschs Mario Heeke unbedängt ein aus Sicht des SWE-Coachs höchst unglückliches Eigentor zum 1:1-Unentschieden, von dem sich Esch aber nicht beirren ließ. Bastian Schnetgöke verpasste per Kopf das 2:1, zudem protestierten viele Püsselbürener nach Foul an Tobias Brinkhues im Strafraum ob des nicht gegebenen Elfmeters.

Die Partie stand in dieser Phase auf Messers Schneide und kippte zugunsten der Kobbos. Eiskalt konterte der Spitzenreiter die Escher nach 73 Minuten aus, Tugay Gündogan vollendete zum 2:1. Die Offensivaktionen der Kitroschat-Elf waren in der Folge nicht mehr zwingend genug, erneut Gündogan sowie Julian Lüttmann legten zwei weitere Treffer für die Gäste nach. „Wenn sie Platz haben, spielen sie ihre individuelle Klasse aus“, fasste Kitroschat zusammen.

Tore: 1:0 Jostmeier (25,), 1:1 Heeke (50., Eigentor), 1:2, 1:3 Gündogan (73., 82.), 1:4 Lüttmann (85.).

Falke Saerbeck - SV Büren 1:2

Groß war der Frust bei Saerbecks Trainer Holger Althaus nach der neuerlichen Pleite seiner Elf. „Wir müssen hier heute einfach was mitnehmen“, ärgerte er sich ob der völlig überflüssigen Pleite gegen keineswegs übermächtige Bürener. Schon zur Pause hätte Saerbeck nach Ansicht des Übungsleiters nie und nimmer zurückliegen dürfen, nach dem 0:1 durch Frieder Schröder (25.) verpasste Felix Steuter gleich zwei Mal das 1:1. Direkt nach Wiederanpfiff glich Konstantin Usov dann zum 1:1 aus, die Falken waren nun richtig gut im Spiel. Durch ein laut Althaus „richtiges Eier-Tor“ kassierte die Heim-Elf dann nach 70 Minuten das 1:2, wirklich zwingend waren die Aktionen der Gastgeber in der Folge nicht mehr. „Es war deutlich mehr drin“, lautete das Fazit des Falke-Coaches.

Tore: 0:1 Schröder (25.), 1:1 Usov (48.), 1:2 Jaspert (70., Eigentor).

Teuto Riesenbeck - SV Dickenberg 1:1

„Wir haben die Rolle des Underdogs gut angenommen und heute ein Zeichen gesetzt“, strahlte Dickenbergs Trainer Dirk Sterthaus nach dem Punktgewinn beim Bezirksliga-Absteiger. Dabei hatte der Aufsteiger in Durchgang eins durchaus Glück, Sterthaus sah einige gute Chancen der Gastgeber auf das 1:0 durch Benedikt Helmig (24.) weitere Treffer folgen zu lassen. Der SVD steckte aber nie auf und nutzte eine seiner wenigen zwingenden Möglichkeiten zum Ausgleich, Dennis Reinelt traf in Minute 50 zum 1:1.

Tore: 1:0 Helmig (24.), 1:1 Reinelt (50.).

Ibbenbürener SV 2 - Westfalia Hopsten 1:1

Drei Zähler hatte Philipp Hölscher, Trainer der Reserve der Ibbenbürener SV, im Vorfeld des Duells gegen Westfalia Hopsten von seiner Elf gefordert, am Ende musste er sich mit einem Punkt zufriedengeben.

Tore: 0:1 Arntzen (62.), 1:1 Pollok (78.).

Eintracht Mettingen - Arminia Ibbenbüren 2:4

Mit großen Ambitionen und vielen Vorschusslorbeeren war der VfL Eintracht Mettingen in diese Saison der Fußball-Kreisliga A gestartet, nach 14 Spieltagen und neun Punkten Rückstand auf Spitzenreiter TGK Tecklenburg zieht Trainer Tobias Stenzel ein ehrliches Fazit: „In dieser Verfassung reicht es für ganz oben nicht“, so der Übungsleiter nach der 2:4-Heimpleite seiner Elf gestern Nachmittag gegen Bezirksliga-Absteiger Arminia Ibbenbüren.

Ganze 180 Sekunden dauerte es im Tüöttensportpark, da mussten die Gastgeber den ersten Nackenschlag verdauen. Niklas Richter stand nach einem langen Ball goldrichtig, die Eintracht-Hintermannschaft wirkte unsortiert. Doch anders als beim blamablen 1:7 in Tecklenburg vor Wochenfrist zeigte Mettingen die passende Reaktion, Bastian Richter glich quasi postwendend aus (7.). Moral und Einstellung passten bei der Eintracht, die spielerisch reifere Mannschaft waren aber die Gäste. Die DJK hatte deutlich mehr Ballbesitz und belohnte sich nach 26 Minuten, als der bärenstarke Ivo Pohl mit einem herrlichen Flugkopfball in den Winkel auf 2:1 stellte. „Ein tolles Tor“, lobte selbst Stenzel.

Tore: 0:1 N. Richter (4.), 1:1 B. Richter (7.), 1:2 Pohl (26.), 2:2 B. Richter (56.), 2:3, 2:4 Pohl (61., 76.).

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7056990?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35346%2F
„Jetzt kann Weihnachten beginnen“
Zwischen den stimmungsvoll beleuchteten Prinzipalmarkthäusern versammelten sich am Sonntagabend Tausende, um gemeinsam internationale Weihnachtslieder zu singen, die David Rauterberg (kleines Bild) auf der Bühne anstimmte.
Nachrichten-Ticker