Handball: Bezirksliga Frauen
TSV weiter mit Daniela Oana

Ladbergen -

Bei den Bezirksliga-Handballerinnen des TSV Ladbergen ruht am Wochenende der Spielbetrieb. Dennoch fiel unter der Woche eine wichtige Personalentscheidung.

Freitag, 22.11.2019, 17:08 Uhr aktualisiert: 22.11.2019, 17:20 Uhr
Ein eingespieltes Team: Daniela Oana im Kreis der TSV-Handballerinnen, die auch in der Saison 2020/21 von der gebürtigen Rumänin trainiert werden.
Ein eingespieltes Team: Daniela Oana im Kreis der TSV-Handballerinnen, die auch in der Saison 2020/21 von der gebürtigen Rumänin trainiert werden. Foto: Jörg Wahlbrink

Dem TSV Ladbergen steht ein spielfreies Wochenende bevor. Das heißt aber nicht, dass der Verein in dieser Woche untätig war. Das gilt vor allem für Stefan Ferlemann und Daniela Oana . So kamen der Sportleiter und die Trainerin der Ladberger Bezirksliga-Handballerinnen überein, die Zusammenarbeit über die laufende Saison hinaus für ein weiteres Jahr fortzusetzen.

„Es war ein kurzes Gespräch. Daniela fühlt sich wohl bei uns, und wir sind mit ihrer Arbeit sehr zufrieden“, lässt Ferlemann anklingen, dass die Chemie zwischen beiden Parteien offensichtlich stimmt. Das ist auch den Worten der Trainerin zu entnehmen, die betont, „dass es mir großen Spaß bereitet, diese Mannschaft zu trainieren“.

Oana hatte im Sommer die Nachfolge von Andreas Friese angetreten. 2020 geht sie somit in ihr zweites Jahr beim TSV. Vor ihrem Engagement in Ladbergen hatte die 45-Jährige nach Beendigung ihrer aktiven Laufbahn in Greven die Nullneuner in der 2. und 3. Liga trainiert. Zuletzt war sie dort im Jugendbereich tätig.

Dass zu einem relativ frühen Zeitpunkt Nägel mit Köpfen gemacht wurden, hat einen nachvollziehbaren Hintergrund. Oana lag eine Anfrage eines anderen Vereins vor. Der TSV war jedoch ihr erster Ansprechpartner, und beide Seiten kamen rasch auf einen gemeinsamen Nenner.

Nun sind die Weichen gestellt. Das Augenmerk richtet sich deshalb wieder ganz und gar auf die sportlichen Herausforderungen in der laufenden Bezirksliga-Saison, in der der TSV mit 8:2 Punkten als Tabellendritter bestens im Rennen liegt.

Oana selbst bezeichnet sich als „leidenschaftliche Trainerin“, eine Tugend, die die ehemalige Profi-Handballerinnen mit jeder Faser ihres Körpers lebt – auch als Trainerin einer Bezirksliga-Mannschaft. Ihr besonderes Anliegen ist, die Zusammenarbeit zwischen der Jugend und dem Frauen-Team künftig noch stärker als bisher zu verzahnen. „Aus diesem Grund werden mittwochs drei Spielerinnen der A-Jugend am Training der ersten Mannschaft teilnehmen“, sagt Oana.

Sinn und Zweck dieser Maßnahme ist, dem Nachwuchs den Übergang von den Juniorinnen zu den Seniorinnen zu erleichtern. Es ist eine Win-win-Situation, von der beide Seiten letztlich profitieren. Die Frauen vor allem deshalb, weil sich das Training bisweilen problematisch gestaltet, weil unter der Woche die eine oder andere Spielerin aufgrund beruflicher Verpflichtungen fehlt. Mit den Jugendlichen werden die Reihen demnächst aufgefüllt, was sich letztlich auch auf die Intensität und die Qualität des Trainingsprogramms auswirken sollte.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7083608?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35346%2F
Räuber überfällt Tankstelle und erbeutet Bargeld
Mit Skibrille und Wollmütze maskiert: Räuber überfällt Tankstelle und erbeutet Bargeld
Nachrichten-Ticker