Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Preußen Lengerich will weiter vernünftigen Fußball zeigen

Tecklenburger Land -

Ein Blick auf das übrige Programm der A-Liga: Preußen Lengerich will sich gegen Eintracht Mettingen beweisen. Auswärts antreten müssen der VfL Ladbergen und SW Lienen.

Freitag, 29.11.2019, 19:42 Uhr aktualisiert: 29.11.2019, 19:50 Uhr
Der SC Preußen Lengerich, hier mit David Markaj (am Ball), erwartet zum Rückrundenauftakt Eintracht Mettingen.
Der SC Preußen Lengerich, hier mit David Markaj (am Ball), erwartet zum Rückrundenauftakt Eintracht Mettingen. Foto: Uwe Wolter

Die Findungsphase zwischen Trainer und Mannschaft ist auf dem Dickenberg endgültig vorbei, das jedenfalls betont SVD-Trainer Dirk Sterthaus . Von nun an werde alles dem großen Ziel Klassenerhalt untergeordnet, Sterthaus ist dabei guter Dinge. Einen ersten Schritt will der Aufsteiger am Sonntagnachmittag machen, wenn er um 14.30 Uhr auf Falke Saerbeck trifft. Auch alle weiteren Begegnungen des 16. Spieltags werden am Sonntag um 14.30 Uhr angepfiffen, darunter das Duell des überraschend starken SC Preußen Lengerich gegen eine schwächelnde Eintracht aus Mettingen.

Preußen Lengerich -

Eintracht Mettingen

„Platz eins ist nicht im Plan unserer Entwicklung“, ist Lengerichs Trainer Pascal Heemann selbst ein wenig überrascht von den starken Leistungen der Hinserie. Ziel für den weiteren Saisonverlauf sei es, „vernünftigen Fußball zu zeigen“ und dann unter den Top Fünf zu landen. Eines sei jedenfalls sicher: „In den kommenden Jahren ist mit uns zu rechnen.“ Das Duell gegen Mettingen ist für ihn eine große Herausforderung, nicht erst beim 3:0-Erfolg im Hinspiel habe die Eintracht gezeigt, über welch großes Potenzial sie verfüge. Die Vorbereitung unter der Woche übernahm Sascha Höwing. „Wir sind bereit“, sagt Heemann.

In Mettingen beschäftigen sich die Verantwortlichen vorerst nicht mit der Tabelle. In der kompletten Hinrunde habe man nicht das gezeigt, was man kann, bewertet Trainer Christian Loetz den bisherigen Saisonverlauf als nicht zufriedenstellend. Irgendwie müsse man wieder in die Spur finden, der ganz große Druck als einstiger Titelaspirant Nummer eins ist bei zwölf Zählern Rückstand nach oben weg. „Vielleicht hilft uns das“, so Loetz. Personell sieht es gut aus bei den Gästen, der Trainer hat die Qual der Wahl.

Arminia Ibbenbüren -

VfL Ladbergen

Da die Arminen vor den gesteckten Zielen stehen, muss Trainer Hubertus Ahmann seine Schützlinge in der Winterpause in seinen Keller zu einem feucht fröhlichen Mannschaftsabend einladen. Das macht er gerne, ihm gefällt die Entwicklung in Schierloh. „Gerade zum Ende hin waren wir doch sehr gefestigt“, scheint die Mischung aus Individualisten und Arbeitern zu passen in dieser Saison. Personell dünnt sich der Kader langsam aus, Marcel Walsch und Alex Wübker stehen am Sonntag nicht zur Verfügung. Keinesfalls will der DJK-Trainer den Gegner am Tabellenstand messen, Ladbergen habe all seine Punkte gegen Teams von oben geholt. „Die werden körperlich alles reinwerfen, da müssen wir gegenhalten“, warnt Ahmann.

Brukteria Dreierwalde -

Schwarz-Weiß Lienen

In Dreierwalde freut sich Trainer Jan Wissing angesichts der aktuellen personellen Situation auf die Winterpause. Robin Steggemann, Jannik Steffen und Kevin Tepe fallen weiter aus, zudem droht Bennet Stroot mit einem Kreuzbandriss das vorzeitige Saison-Aus. „Es wird langsam eng“, beschreibt Wissing die Ausgangslage. Für die Rückrunde wünscht er sich einen besseren Trainingsrhtyhmus, zudem müsse sich seine Elf defensiv steigern. Das sei gerade gegen den starken Auftsteiger aus Lienen von Nöten, dem Wissing ein „schnelles Umschaltspiel“ attestiert.

SC Halen -

Teuto Riesenbeck

Der Zug nach oben ist für den Tabellenneunten aus Riesenbeck längst abgefahren, selbst das Ziel Platz fünf gerät immer mehr außer Reichweite. Auch im Umfeld werde momentan vieles schlechtgeredet. „Wir hätten locker sechs, sieben, acht Punkte mehr haben können“, hadert Teuto-Coach Reinald Wiesch. Anders die Stimmungslage in Halen: „Es geht absolut in die richtige Richtung“, sieht Spielertrainer Björn Jansson die Seinen auf dem richtigen Weg. Die Zielsetzung der Halener für die Rückrunde ist ebenfalls klar: „Wir wollen noch einmal oben angreifen.“

SV Dickenberg -

Falke Saerbeck

Die Liga ist noch stärker, als er es vor der Saison erwartet hätte, das gibt Dirk Sterthaus unumwunden zu. Seine Elf könne es sich nicht erlauben, sich in einzelnen Phasen eines Spiels auszuruhen. „Diese Selbstverständlichkeit müssen wir erlangen, dann können wir jeder Mannschaft Paroli bieten“, so der Übungsleiter weiter. Im Winter seien durchaus kleinere Kaderveränderungen möglich, auch im Verein wurden zuletzt einige Dinge angepasst. Keinen Einfluss hat der Mann an der Seitenlinie allerdings auf das Verletzungspech, und da wurde der Aufsteiger eiskalt erwischt. „Das führt zu einer fehlenden Trainingsbeteiligung, das ist dann schwer zu kompensieren“, hat Sterthaus durchaus Erklärungen für die magere Punktausbeute bislang. Seit fünf Monaten ist er nun auf dem Dickenberg aktiv. „Jetzt zählen keine Ausreden mehr, jetzt muss die Priorität auf dem Fußball liegen“, hat er eine klare Forderung an seine Schützlinge.

S V Büren -

Ibbenbürener SV 2

Die 4:5-Pleite aus dem Hinspiel bezeichnet ISV-Trainer Philipp Hölscher als „Spiegelbild der bisherigen Saison“. Bis zur 83. Minute führten die Ibbenbürener noch mit 4:3, um am Ende mit leeren Händen dazustehen. „Wir haben oft gut mitgehalten, waren dann aber zu naiv. Das zieht sich durch die gesamte Hinrunde, die punktemäßig natürlich enttäuschend war“, analysiert Hölscher. Um den Klassenerhalt zu realisieren, müsse das Defensivverhalten deutlich besser werden, die ISV-Reserve kassiert im Schnitt fast vier Gegentreffer pro Spiel. Personell bezeichnet Hölscher die momentane Situation als schwierig, einige Ausfälle drohen.

Westfalia Hopsten -

SW Esch

Auch wenn er mit den spielerischen Darbietungen seiner Elf noch nicht einverstanden ist, so haben Frank Greiwe die vergangenen drei Partien mit sieben Zählern zumindest ein wenig versöhnlich gestimmt. Der Trainer von Westfalia Hopsten hofft auf eine bessere Rückrunde und will damit am liebsten gleich am Sonntag beginnen. „Wie schon in der Hinrunde erwarte ich ein extrem enges Spiel, hoffentlich mit dem besseren Ende für uns“, so Greiwe.

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