Handball: Damen-Bezirksliga
Vor Derby HSG gegen TSV: Nervosität steigt täglich an

Lengerich/Ladbergen -

Beim Blick auf die Tabelle dürfte es am Sonntag eigentlich in der Lengericher Dreifachhalle eine klare Angelegenheit werden, wenn um 15 Uhr Landesliga-Absteiger TSV Ladbergen bei den Damen der HSG auftaucht.

Freitag, 29.11.2019, 19:40 Uhr aktualisiert: 29.11.2019, 19:50 Uhr
In der Saison 2017/18 standen sich die HSG und der TSV zuletzt gegenüber. Das Bild zeigt eine Szene aus dem Hinspiel in Ladbergen, das die HSG mit 24:19 gewann. Hier setzt sich Marie Luise Hoffmeyer (Mitte) gegen die TSV-Spielerinnen Johanna Ehmann (links) und Alissa Eppe durch.
In der Saison 2017/18 standen sich die HSG und der TSV zuletzt gegenüber. Das Bild zeigt eine Szene aus dem Hinspiel in Ladbergen, das die HSG mit 24:19 gewann. Hier setzt sich Marie Luise Hoffmeyer (Mitte) gegen die TSV-Spielerinnen Johanna Ehmann (links) und Alissa Eppe durch. Foto: Jörg Wahlbrinbk

Während die Lengericherinnen mit nur zwei Punkten Tabellenvorletzter sind, kommt das Team von Trainerin Daniela Oana als Dritte nach Lengerich. Nach Minuspunkten ist der TSV sogar Spitzenreiter. Wie dem auch, auf beiden Seiten steigt die Nervosität vor dem Derby, das es zuletzt in der Saison 2017/2018 gab. Damals jedoch setzte sich die HSG in beiden Duellen durch. Der TSV stieg am Ende dennoch auf.

Für beide Trainer ist dieses Nachbarschaftsduell dagegen Neuland. Beide waren vor zwei Jahren noch nicht bei ihren jetzigen Clubs im Amt. „Wir müssen uns alle mental gut vorbereiten und körperlich fit sein. Das ist mit einen Schnitzel am Spieltag allein nicht geklärt“, sagt Lengerichs Coach Daniel Ahmann. „Unsere Personaldecke ist weiterhin kritisch. Trotzdem hat die Mannschaft den nötigen Willen im Training gezeigt“, konnte er unter der Woche feststellen, dass die Mannschaft heiß auf das Spiel ist. „Unsere Deckung soll den Ladberger Angriff in seinen Stärken beschränken und vorne setzen wir auf eine starkes Miteinander“, so Ahmanns Marschroute für Sonntagnachmittag.

„Das ist mir nicht bekannt“, antwortete Ladbergens Trainerin Daniela Oana auf den Hinweis, dass die HSG zuletzt beide Derbys gewinnen konnte. Für sie zählt einzig das hier und heute. „Für uns ist das ein Pflichtspiel, das wir eigentlich gewinnen sollten“, sagt Oana. Doch ähnlich wie bei der HSG muss sich der TSV-Trainerin ebenfalls mit Verletzungssorgen rumplagen. Theresa Untiet dürfte verletzungsbedingt länger ausfallen. Zwei Spielerinnen konnten zuletzt nicht trainieren, zwei weitere waren im Urlaub. „Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen vor einem Derby“, meint Oana. „Trotzdem werden die Mädels kämpfen müssen. Alle sind heiß und auch etwas nervös.“

Die HSG verlor zuletzt vier Spiele in Folge, davon zwei aber nur knapp, gegen Spitzenreiter Kinderhaus gab es ein 28:30, in Ammeloe hieß es 29:31. Der TSV Ladbergen hat nur das Spitzenspiel gegen Sparta Münster verloren, ansonsten alle anderen Partien (fünf an der Zahl) gewonnen.

►  So tippt die WN: Der TSV Ladbergen geht nicht nur als Favorit ins Spiel, wird die Punkte am Sonntag auch mit nach Hause nehmen, Ergebnis-Tipp: 20:27 aus HSG-Sicht.

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