Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
VfL Ladbergen: Habben setzt auf geballte Offensivkraft

Ladbergen -

Keine Frage, dem VfL Ladbergen steht als Tabellenschlusslicht vor dem letzten Spiel des Jahres das Wasser bis zum Hals. „Wir müssen sehen, dass wir irgendwie einen Dreier aufs Konto kriegen. Das täte allen gut“, ist daher der vorweihnachtliche Wunsch von VfL-Trainer Andreas Habben nur allzu verständlich. Die Frage ist nur wie kann das geschehen?

Freitag, 06.12.2019, 19:55 Uhr aktualisiert: 06.12.2019, 20:01 Uhr
Der VfL Ladbergen (weiße Trikots) hofft im letzten Spiel des Jahres noch einmal auf einen Dreier. Dann muss am Sonntag gegen Westfalia Hopsten alles passen.
Der VfL Ladbergen (weiße Trikots) hofft im letzten Spiel des Jahres noch einmal auf einen Dreier. Dann muss am Sonntag gegen Westfalia Hopsten alles passen. Foto: Uwe Wolter

„Wir wollen an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Da sind wir ja immer ganz knapp an einem Punktgewinn vorbeigeschrammt. Das lässt uns einfach positiv nach vorne schauen“, sagt Habben . Dabei setzt der TSV-Coach gegen Hopsten auf die Offensivstärke seiner Truppe. „Angriff ist die beste Verteidigung. Wir werden nicht abwarten, sondern werden am Sonntag versuchen mit viel Druck nach vorne zu spielen, um die drei Punkte hier zu behalten.“ Habben ist jedoch bewusst, dass es ein schwieriges Unterfangen werden könnte. „Im Hinspiel haben sie uns gezeigt, wie man um jeden Grashalm kämpft. Mit einem Riesenwillen zu gewinnen, haben die uns da mehr oder weniger richtig runter gekämpft“, erinnert sich Ladbergens Trainer ungern ans Hinspiel am zweiten Spieltag, das der VfL mit 1:4 verlor.

Die 1:2-Pleite gegen SW Esch vom vergangenen Wochenende lag Hopstens Trainer Frank Greiwe auch mit einigen Tagen Abstand noch quer im Magen. „Ich erwarte von den Jungs die passende Reaktion und ganz eindeutig drei Punkte“, so die klare Zielsetzung des Übungsleiters. Dabei rechnet er mit einem ähnlich defensiv eingestellen Gegner wie vor Wochenfrist. „Es gilt Lösungen zu finden, ohne defensiv etwas zuzulassen“, formuliert Greiwe die taktische Marschroute für sein Team. Vor allem im letzten Drittel müsse man deutlich entschlossener zu Werke gehen, da fehlte es einfach gegen Esch. Erweitert hat sich die Liste der Ausfälle um Luke Sander, der sich nach überstandenem Kreuzbandriss zuletzt einen Stammplatz erarbeitet hatte. Aufgrund einer Überlastungsreaktion im Knie ist für ihn vorzeitig Winterpause.

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