Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Kobbos nehmen Favoritenrolle dankbar an

Tecklenburger Land -

Wie schon in der vergangenen Saison müssen die Teams aus dem Tabellenkeller auch in dieser Spielzeit wieder den Blick auf die Bezirksliga richten. Erneut drohen mehr als zwei Absteiger. So zählt unter anderem für die Reserve der Ibbenbürener SV (14.) und Aufsteiger SV Dickenberg (15.) aktuell jeder Punkt. Die ISV-Reserve trifft am Sonntagmittag ab 12.45 Uhr auf Brukteria Dreierwalde, der SVD gastiert zum Aufsteiger-Duell bei Schwarz-Weiß Lienen (siehe Bericht auf dieser Seite).

Freitag, 06.12.2019, 20:08 Uhr aktualisiert: 06.12.2019, 20:30 Uhr
Julian Lüttmann (links), Tecklenburgs spielender Co-Trainer hat keine Probleme mit der Favoritenbürde der Kobbos.
Julian Lüttmann (links), Tecklenburgs spielender Co-Trainer hat keine Probleme mit der Favoritenbürde der Kobbos. Foto: Uwe Wolter

Auch alle weitere Begegnungen des 17. Spieltages werden am Sonntag um 14.30 Uhr angepfiffen, darunter die Spiele von Preußen Lengerich bei SW Esch und des TGK Tecklenburg in Riesenbeck.

SW Esch -

Preußen Lengerich

Preußen-Trainer Pascal Heemann stellt sich auf einen defensiv ausgerichteten Gegner ein, Geduld lautet das Stichwort in Lengerich. „Wir dürfen nicht in Hektik verfallen und müssen in Ruhe nach Lösungen“, formuliert er die Marschroute für das morgige Gastspiel, dass er in absoluter Bestbesetzung absolvieren wird. Spielerisch sieht er seine Mannen klar im Vorteil, warnt aber vor der Kampfbereitschaft des Kontrahenten. „Für uns geht es um Wiedergutmachung aus dem Hinspiel, ich sehe uns aber in der besseren Verfassung aktuell.“ Insgesamt hätte er die Gastgeber deutlich stärker eingeschätzt als es die Tabellensituation derzeit aussagt.

Teuto Riesenbeck -

TGK Tecklenburg

Zehn Siege in Serie gelangen den Tecklenburgern zuletzt. Diese eindrucksvolle Statistik hat die Kobbos auf den Thron des Titelfavoriten gehoben, das weiß auch TGK-Spielertrainer Julian Lüttmann . „Wir nehmen diese Rolle an, wir wissen was wir können“, hält der Ex-Profi nichts von Tiefstapelei. Durch ein höchst anspruchsvolles, mit vielen komplexen Übungen gespicktes Training haben sich viele Automatismen auf dem Platz gebildet, die Tecklenburg aktuell so stark machen. Zudem seien viele Akteure durch die hohe Trainingsbeteiligung auf einem extrem guten Fitnesslevel. „Wir haben uns einfach gefunden“, hat Lüttmann aktuell nichts zu bemängeln. Auch personell sieht es vor dem Gastspiel in Riesenbeck gut aus, mit Yalcin Emekci kehrt ein wichtiger Akteurzurück.

Arminia Ibbenbüren -

SC Dörenthe

Da die Gastgeber mittlerweile seit drei Wochen kein Spiel mehr absolviert haben, hat Trainer Hubertus Ahmann einen Spannungsabfall im Kader registriert. Dazu sei die Trainingswoche „katastrophal“ gewesen, mehr als ein wenig Bewegungstherapie am Aasee war für den ärgsten Verfolger von Primus Tecklenburg nicht möglich.

Ibbenbürener SV 2 -

Brukteria Dreierwalde

Da die Erste in der Bezirksliga spielfrei hat, wird sich ISV-Trainer Phillip Hölscher im Bezirksliga-Kader bedienen. Vier Akteure dürften theoretisch in der Reserve zum Einsatz kommen, durchaus denkbar, dass Hölscher voll zuschlägt. „Wir haben selber nur neun gesunde Leute, wir sind auf die Unterstützung angewiesen“, kommentiert er die aktuelle personelle Lage. Im Hinspiel waren die Ibbenbürener beim 1:5 gegen Dreierwalde chancenlos, gerade nach vorne habe der Gegner richtig viel Tempo gehabt, erinnert sich der ISV-Coach.

Falke Saerbeck -

SC Halen

„Wir tun uns immer schwer gegen Saerbeck“, rechnet Halens Spielertrainer Björn Jansson auch am Sonntag wieder mit reichlich Gegenwehr. Die Falken haben ihre Leistungen in den vergangenen Wochen stabilisiert und haben als Siebter nur zwei Zähler weniger auf dem Konto als die Gäste. „Wir müssen genauso Fußball spielen wie gegen Dreierwalde und einfach eine hohe Konstanz in unsere Leistungen bringen“, sagt Jansson vor dem morgigen Gastspiel. Personell sieht es sogar ganz gut aus beim SC, einzig Kevin Wolff breitet ein wenig Sorgen. Wieder einsatzbereit ist dagegen Andre Riverein, der zuletzt fehlte.

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