Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
TGK Tecklenburg behauptet Spitze nach 3:0-Sieg in Riesenbeck

Tecklenburger Land -

Am letzten Spieltag vor der Winterpause baute der TGK Tecklenburg durch einen 3:0-Erfolg bei Teuto Riesenbeck seine Tabellenführung in der Fußball-Kreisliga A gegenüber Arminia Ibbenbüren auf sechs Zähler aus.

Sonntag, 08.12.2019, 20:54 Uhr
Jost Knippenberg (l.) und der TGK Tecklenburg siegten 3:0 bei Teuto Riesenbeck.
Jost Knippenberg (l.) und der TGK Tecklenburg siegten 3:0 bei Teuto Riesenbeck. Foto: Tobias Mönninghoff

Das Spiel der Arminen gegen Dörenthe fiel ebenso aus wie die Partien Saerbeck gegen Halen und Esch gegen Lengerich. Eine herbe 2:8-Schlappe musste der SV Dickenberg im Duell der Aufsteiger bei Schwarz-Weiß Lienen hinnehmen.

Teuto Riesenbeck - TGK Tecklenburg 0:3 (0:3)

Fußball-A-Ligist Teuto Riesenbeck muss sich zur kommenden Saison einen neuen Trainer suchen. Nach der 0:3 (0:3)-Pleite im letzten Spiel des Jahres am Sonntagnachmittag gegen Spitzenreiter TGK Tecklenburg teilten Reinald Wiesch und Frank Karlisch den Teuto-Verantwortlichen mit, dass sie ab Sommer nicht mehr zur Verfügung stehen.

„Ein bisschen was hat einfach gefehlt. Die Mannschaft und auch wir hatten uns das sicherlich anders vorgestellt“, begründete Wiesch seine Entscheidung. Man werde aber im Guten auseinandergehen. „Teuto ist einfach ein toller Verein“, so Wiesch.

Das Spiel gegen die Kobbos am Sonntag war ein wenig symptomatisch für den bisherigen Saisonverlauf. „Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft, das hat uns auch Klaus Bienemann bestätigt“, ärgerte sich Reinald Wiesch, dass sich die Teutonen für ihre couragierte Darbietung nicht belohnten. Nach einer überlegen geführten Anfangsphase und einigen guten Möglichkeiten gingen die Gäste mit ihrem ersten Torschuss durch Mergim Selimi in Führung (15.). „Ein Traumtor, dafür gehört er an die Torwand im ZDF-Sportstudio“, staunte Reinald Wiesch nicht schlecht. Kurz darauf jubelten die Gastgeber über den vermeintlichen Ausgleichstreffer durch Christoph Plake, doch der Unparteiische hatte eine Abseitsposition gesehen. „Eine Katastrophe“, haderte Wiesch ob der aus seiner Sicht klaren Fehlentscheidung. Die Teutonen waren gut im Spiel, die Tore machte jedoch der Spitzenreiter. Zwei Mal zeigte Julian Lüttmann zwischen der 33. und 38. Minute seine ganze Klasse und erhöhte auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel fehlte den Hausherren die nötige Durchschlagskraft im Spiel nach vorne, es blieb beim klaren Erfolg der Tecklenburger, die Rang 1 festigten.

Tore: 0:1 Selimi (15.), 0:2, 0:3 Lüttmann (33., 38.).

Eintracht Mettingen - SV Büren 0:4 (0:2)

Bei nasskaltem, ungemütlichem Wetter war die Eintracht nur in den ersten Minuten richtig im Spiel. Ein Distanzschuss von Bastian Richter sollte die einzige echte Torannäherung der Gastgeber in Durchgang eins bleiben. Nachdem sich die Bürener an den Kunstrasen gewöhnt hatten, zogen sie ihr Kombinationsspiel auf und stellten die Hausherren immer wieder vor Probleme. „Büren hat es richtig gut gemacht. Die haben Fußballer mit Verstand dabei, die einfach Bock haben“, zollte Christian Loetz den Gästen ein dickes Kompliment. Das 1:0 des SVB resultierte allerdings aus einer feinen Einzelleistung von Torjäger Marco Schneider , der die halbe Mettinger Hintermannschaft vernatzte und dann eiskalt vollstreckte (14.). Erneut Schneider vergab nach 25 Minuten die Riesenchance zum 2:0, sein Saisontreffer Nummer 20 war in dieser Phase nur eine Frage der Zeit. Nach 38 Minuten durfte der Ex-Profi dann ein zweites Mal jubeln, als er per Kopf auf 2:0 für die Czichwoski-Elf erhöhte.

Auch in Durchgang zwei waren die Bürener einfach die bessere Mannschaft, das musste auch Christian Loetz neidlos anerkennen. „Büren hat das Selbstverständnis, das wir aktuell nicht haben“, so der Mann an der Seitenlinie. Vor allem offensiv brachte die Eintracht kaum etwas zustande, SVB-Schlussmann Nick Gumenschaimer erlebte einen entspannten Abend. Vorne hingegen sorgte Gabriel Moscardini direkt nach Wiederanpfiff für die Vorentscheidung, in der Entstehung des 0:3 hatten die Mettinger das Leder im Spielaufbau verloren. Büren erspielte sich im Gefühl des sicheren Sieges einige Hochkaräter, der Treffer zum 4:0-Endstand war dem eingewechselten Raphael vorbehalten.

Tore: 0:1, 0:2 Schneider (14., 35.), 0:3 Moscardini (47.), 0:4 Raphael (88.).

Ibbenbürener SV 2 - Brukteria Dreierwalde 5:0 (3:0)

Wie angekündigt bediente sich ISV-Trainer Philipp Hölscher gleich vierfach im Kader der Bezirksliga-Ersten, die spielfrei hatte. Julian Büchter, Marvin Hagemann, Gerrit Oberhaus und Lukas Börgel waren dann auch maßgeblich daran beteiligt, dass die Ibbenbürener drei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt einfuhren. „Die vier haben eine richtig gute Leistung gezeigt“, lobte Hölscher das Auftreten der Verstärkungen. Der ISV-Trainer sah eine hochüberlegen geführte Partie der Seinen, „schon nach einer Viertelstunde hätte eigentlich alles entschieden sein können“, so der Übungsleiter zum starken Beginn der Heim-Elf. Dreierwalde habe im gesamten Spielverlauf nicht eine klare Möglichkeit gehabt, auch in der Höhe sei der Erfolg absolut in Ordnung gewesen, so Hölscher.

Tore: 1:0 Büchter (11.), 2:0 M. Hagemann (41.), 3:0 Büchter (43.), 4:0 Halama (82.), 5:0 Meckelholt (89.).

VfL Ladbergen - Westfalia Hopsten 1:1 (1:0)

Trotz 60-minütiger Überzahl – Ladbergens Keeper Julian Baaske hatte nach einer halben Stunde wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen – kam die Westfalia beim Schlusslicht nicht über ein 1:1 hinaus. Hopstens Trainer Frank Greiwe sah insgesamt „kein schönes Fußballspiel“. In einer ausgeglichenen Auseinandersetzung hatten beide Mannschaften ihre Möglichkeiten. „Objektiv betrachtet hätten wir das Spiel sicher gewinnen müssen, aber Ladbergen hat sich den Punkt redlich verdient“, fasste er die 90 Minuten zusammen. Vor allem nach der Pause ließen die Gäste einige Hochkaräter aus, hatten in der Schlussphase allerdings auch Glück, dass die Ladberger bei einem ihrer gefährlichen Konterangriffe nur den Pfosten trafen.

Tore: 1:0 Witzke (40.), 1:1 L. Mause (46.).

Hopsten Fabian Rahmeier (Ladbergen), am Ball, links lauert Andre Thomann.

Hopsten Fabian Rahmeier (Ladbergen), am Ball, links lauert Andre Thomann. Foto: Jörg Wahlbrink

Schwarz-Weiß Lienen - SV Dickenberg 8:2 (5:0)

Als „katastrophal“ bezeichnete Dickenbergs Trainer Dirk Sterthaus die Darbietung seiner Schützlinge vor allem in den ersten 45 Minuten. Jegliche Bereitschaft habe gefehlt, die taktischen Vorgaben seien nicht umgesetzt worden. „Das war einfach gar nichts“, übte ein enttäuschter Sterthaus deutliche Kritik. Gegen furios aufspielende Lienener war der Gast vom Dickenberg vor allem defensiv völlig überfordert, die 5:0-Pausenführung der Gastgeber war nach Ansicht des Gästetrainers völlig verdient. Sterthaus wechselte zur Pause gleich drei Mal aus, ein wenig besser wurde es aus Sicht des SVD. In der Schlussphase allerdings kassierten die Gäste drei weitere Gegentreffer und beenden das Jahr somit als Vorletzter im Klassement.

Philip Winkler (rotes Trikot) setzt sich gegen SVD-Keeper Rene Fechner durch und erzielt das 6:2 für Lienen.

Philip Winkler (rotes Trikot) setzt sich gegen SVD-Keeper Rene Fechner durch und erzielt das 6:2 für Lienen. Foto: Uwe Wolter

Tore: 1:0 Winkler (17.), 2:0 Y. Lunow (23.), 3:0 Korte (31.), 4:0 Y. Lunow (40.), 5:0 Kahl (42.), 5:1 T. Wesselmann (68.), 5:2 van Wüllen (75.), 6:2, 7:2 Winkler (76., 87.), 8:2 Y. Lunow (90.).

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