Handball: Landesliga
TSV im Verfolgerduell

Ladbergen -

Dem TSV Ladbergen steht gleich zum Start ins neue Jahr ein wegweisendes Spiel ins Haus. Im Spiel beim TV Werther geht es darum, den Anschluss an Spitzenreiter TV Verl zu wahren.

Samstag, 11.01.2020, 06:13 Uhr aktualisiert: 11.01.2020, 06:30 Uhr
Lennart Friese (links) ist mit dem TSV Ladbergen am Sonntagabend in Werther gefordert.
Lennart Friese (links) ist mit dem TSV Ladbergen am Sonntagabend in Werther gefordert. Foto: Jörg Wahlbrink

Mit Siegen gegen die TG Hörste hatten der TV Werther und der TSV Ladbergen kurz vor Anbruch der Winterpause die Hörster aus dem Kreis der Titelaspiranten katapultiert. Am Sonntag nun gastieren die Ladberger ab 18 Uhr im Verfolgerduell der Handball-Landesliga in Werther. Die Bedeutung der Partie ergibt sich aus der Tabellenkonstellation: Mit einem Sieg könnte sich der TSV an die Fersen von Spitzenreiter TV Verl heften.

Gleichwohl weiß Holger Kaiser, dass das kein Selbstläufer wird. „Wir haben großen Respekt vor dem TV Werther. Das ist eine starke, ausgeglichen besetzte Mannschaft“, streicht der TSV-Coach die besondere Qualität des Gegners heraus. Dennoch sieht er seine Mannschaft für diesen Vergleich gewappnet: „Ich erwarte ein Spiel auf gleicher Augenhöhe.“ Mit dem besseren Ende für sein Team. „Wir sind eingespielt und haben unseren Rhythmus gefunden. Wenn wir das in die Waagschale werfen, kann das ausschlaggebend sein.“

Immerhin haben sich die Reihen der Verletzten im TSV-Lazarett gelichtet. So kehren Lennart Friese und Felix Beckschäfer nach mehrwöchiger handballerischer Abstinenz in den TSV-Kader zurück. Dagegen ist Lucas Holdsch noch nicht so weit, dass er sich wieder ins Getümmel werfen kann.

Doch diesen Unwägbarkeiten wollen die Ladberger trotzen. Und tatsächlich täte ihnen ein Sieg angesichts des kuriosen Spielplans gut. Denn dem Auswärtsspiel in Werther folgen mit den Partien beim TV Friesen Telgte, ASV Hamm-Westfalen III, SC Münster 08 und TV Verl vier weitere Auftritte in fremden Hallen. Es geht also gleich ans Eingemachte für den TSV. „Ein Heimspiel wäre uns zum Jahresauftakt lieber gewesen“, räumt Kaiser ein, „aber das sind Dinge, die wir nicht beeinflussen können.“

Ein Sieg in Werther würde dem TSV angesichts der bevorstehenden Marathonserie von Auswärtsspielen Rückenwind verleihen. In der vergangenen Serie gab es einen Sieg und eine Niederlage in den Vergleichen mit dem TV Werther.

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