Handball: Bezirksliga
Schwere Zeiten für die HSG-Teams – TSV-Damen feiern Zittersieg

Teckleburger Land -

Während beide Mannschaften der HSG Hohne/Lengerich den Jahresauftakt mit Niederlagen erlebten, freuten sich die Damen des TSV Ladbergen über einen Zittersieg.

Montag, 13.01.2020, 16:19 Uhr
Neele Kötterheinrich (links) und Johanna Ehmann (rechts) versuchen hier Nottulns Spielerin am Torwurf zu hindern. Am Ende gewann der TSV Ladbergen knapp mit 17:16.
Neele Kötterheinrich (links) und Johanna Ehmann (rechts) versuchen hier Nottulns Spielerin am Torwurf zu hindern. Am Ende gewann der TSV Ladbergen knapp mit 17:16. Foto: Klaus Schulte

In der Handball-Bezirksliga erlebten die Mannschaften der HSG Hohne /Lengerich ein schwarzes Wochenende. Sowohl die stark ersatzgeschwächten Männer (26:29 in Hiltrup) als auch die Damen (14:37 bei Sparta Münster) kassierten bittere Niederlagen. Besser machten es immerhin die Damen des TSV Ladbergen, die sich bei GW Nottuln in einer torarmen Partie kurz vor Schluss noch knapp mit 17:16 durchsetzten.

Bezirksliga Herren

Eintracht Hiltrup -

HSG Hohne/Leng. 29:26

HSG-Trainer Daniel Bieletzki sah durchaus ein ordentliches Spiel seiner Mannschaft in Hiltrup, wie er nach Spielende (Halbzeit 14:14) kundtat: „Unter normalen Umständen hätten wir das Spiel auch gewonnen, allerdings konnte Hiltrup wechseln und wir nicht.“ Mit Johannes Schoenig, Tobias Volk, Alexander Dubs, Thomas Dubs, Janik Dorroch, Christian Möller, Dennis Suhre fehlte dem Trainer eine komplette Sieben. In den letzten sechs, sieben Minute jeder Halbzeit ging der HSG schlichtweg die Luft aus und sie konnte jeweils eine Drei-Tore-Führung nicht über die Zeit bringen. 15 Minuten vor Schluss schied dann auch noch Jan Blömker mit einer Achillessehnenverletzung aus. „Das hat uns den Rest gegeben“, so Bieletzki. Am kommenden Samstag ist die HSG zum Hinrundenabschluss beim TV Friesen Telgte zu Gast.

Bezirksliga Damen

Sparta Münster -

HSG Hohne/Leng. 37:14

Mit den HSG-Damen ist in dieser Saison kein Staat zu machen. Beim Bezirksliga-Tabellenführer waren die Lengericherinnen, die ähnlich wie ihre männlichen Kollegen stark ersatzgeschwächt antreten mussten, von Beginn an chancenlos. „Ohne Rückraum keine Tore. Das war, ist und bleibt so“, meinte Trainer Daniel Ahmann lapidar. Zur Zeit spielt die HSG mit einer ganz anderen Mannschaft als zu Beginn der Saison. „Wir müssen neben handballspezifischen Aufgaben insbesondere unseren Teamgeist bei Laune halten. Eine unschöne Situation. Besserung ist nicht in Sicht“, so Ahmann. Am kommenden Wochenende ist Zeit zum Ausruhen, dann hat die HSG spielfrei.

GW Nottuln -

TSV Ladbergen 16:17

Am Ende war es ein echter Zittersieg zum Hinrundenabschluss für den Ex-Landesligisten aus Ladbergen. „Wir haben eigentlich im ganzen immer souverän geführt. Erst kurz vor Schluss in Unterzahl stand es Unentscheiden. Da hat mein Herz schon ein bisschen höher geschlagen“, gab TSV-Trainerin Daniela Oana hinter zu. Der TSV war schon mit dünnem Kader nach Nottuln gefahren. Dann verletzten sich auch noch zwei Spielerinnen während der Partie. „Ich bin froh, dass wir hier gewonnen haben. Die Mannschaft hat gekämpft und alles gegeben“, freute sich Oana. Zur Pause hatten die Gäste 9:7 geführt, lagen zudem mehrmals mit drei Treffern vorne. Am kommenden Sonntag (18 Uhr) geht es zum Spitzenreiter Sparta Münster.

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