Handball: Landesliga
Vom TSV Ladbergen sind Tempo und Disziplin gefragt

Ladbergen -

Nimmt der TSV Ladbergen auch die Auswärts-Hürde beim SC Münster 08? Ein Sieg eröffnete der Mannschaft von Trainer Holger Kaiser rosige Perspektiven.

Freitag, 31.01.2020, 18:10 Uhr aktualisiert: 31.01.2020, 18:12 Uhr
Julian Schröer steht mit dem TSV Ladbergen heute Abend bei Münster 08 auf dem Prüfstand. Mit einem Sieg könnte der TSV Rang drei festigen.
Julian Schröer steht mit dem TSV Ladbergen heute Abend bei Münster 08 auf dem Prüfstand. Mit einem Sieg könnte der TSV Rang drei festigen. Foto: Marco Steinbrenner

Langsam, aber kontinuierlich robben sich die Landesliga-Handballer des TSV Ladbergen wieder nach vorne in der Tabelle. Mit einem Sieg heute beim SC Münster 08 könnte das Team von Trainer Holger Kaiser den beiden Spitzenteams TV Verl und TV Werther näher auf die Pelle rücken.

Es ist der Spieltag, an dem die Weichen für den weiteren Saisonverlauf gestellt werden könnten. Mit dem Spiel in Münster stehen sich der Tabellendritte TSV und der Viertplatzierte 08 gegenüber, und am Sonntag treffen in Werther die beiden Top-Teams aufeinander. Freilich blickt der TSV-Coach nicht auf die Tabellenkonstellation und was alles möglich wäre. „Mir geht es in erster Linie darum, dass wir gewinnen und zwei Punkte mit nach Ladbergen bringen“, zeigt Kaiser auf, welche Prioritäten er setzt.

Sicherlich hat der TSV zuletzt beim 34:31-Erfolg in Hamm gezeigt, wie es funktionieren kann, die Punkte aus fremder Halle zu entführen. „Diese Leistung wird aber nicht reichen“, sagt der Coach. Bei den heimstarken Nullachtern sei eine Steigerung erforderlich. „Das ist eine eingespielte Mannschaft, die schon seit drei oder vier Jahren zusammen ist“, spricht er die besonderen Qualitäten des Gegners an. „Deshalb müssen wir mehr noch als in Hamm aufs Tempo drücken, um die Abwehr auseinanderzuspielen.“

Das Hinspiel hatte der TSV gewonnen. Heute fehlen nach wie vor Torhüter Dustin Mechelhoff (Schulterverletzung), Lennart Friese (Bänderdehnung im Fußgelenk) und Lukas Holdsch (Oberschenkelverletzung). Doch auch ohne diese drei bläst Kaiser zum Angriff: „Wenn wir diszipliniert spielen, wenig Fehler und ordentlich Tempo machen, kann es klappen.“

Vor allem dann, wenn die gleichermaßen treuen wie reisefreudigen TSV-Anhänger ihre Mannschaft auch in Münster unterstützen. Nicht zuletzt darauf setzt die Mannschaft, zumal für die Ladberger am kommenden Samstag das nächste Topspiel auf dem Programm steht. Dann geht es zum Spitzenreiter TV Verl. Es ist also noch einiges möglich für den TSV.

 

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