TSV siegt 31:20 gegen Neuenkirchen
TSV Ladbergen lässt Neuenkirchen keine Chance

Ladbergen -

Der TSV Ladbergen hat wieder auf den Weg alter Tugenden zurückgefunden. Gegen SuS Neuenkirchen verbuchte das Team von Trainer Holger Kaiser einen überzeugenden 31:20-Erfolg.

Sonntag, 08.03.2020, 21:20 Uhr
Der Einsatz von Julian Schröer war wegen einer Grippe fraglich: Einige Treffer konnte auch er am Sonntagabend zum Sieg des TSV beisteuern.
Der Einsatz von Julian Schröer war wegen einer Grippe fraglich: Einige Treffer konnte auch er am Sonntagabend zum Sieg des TSV beisteuern. Foto: Luca Pals

Da war wieder eine Menge drin – zwischen dem TSV Ladbergen und den Gästen aus Neuenkirchen: Hart geführte Zweikämpfe, die rote Karte gegen Lukas Holdsch und eine kuriose Serie einiger nicht verwandelter Siebenmeter spiegelten die Geschichte des Ladberger 31:20 (15:10)-Sieges vor heimischen Publikum wieder.

Das Fundament des Erfolges steht laut Coach Holger Kaiser auf wackligen Füßen: „Wir haben viele kleine Verletzungen im Team.“ Lennart Friese musste passen, Leon Ludwigs kommt „noch nicht richtig in Tritt“, Julian Schröers Einsatz stand wegen einer Grippe noch in den Sternen: Er konnte spielen – wichtig für den TSV.

Gleich zu Beginn zeigten die Mannen in Grün, wer Herr im Haus ist. Nach nur wenigen Minuten stand es 4:1 für die Heimmannschaft. Sein Glück muss man sich bekanntlich erarbeiten – nach diesem Motto handelten die Neuenkirchener von Coache Manuel Öhmann : Nach zehn Minuten fiel der Ausgleich zum 4:4.

Auch wenn einige Anhänger der Kaiser-Mannschaft zum Stirnrunzeln ansetzten, ließ der TSV über die weiteren 50 Minuten nichts gegen den Tabellenletzten anbrennen. Gleich zwei Sieben-Meter hielt Dustin Mechelhoff in den ersten 30 Minuten, nach der Halbzeit kam der dritte dazu – ein weiterer Sieben-Meter der Gäste landete neben dem Kasten. Öhmann: „Wir hatten heute einfach auch viel Pech.“ Von Glück gesegnet scheint seine Mannschaft ohnehin nicht zu sein: „Wir denken nicht mehr an den Klassenerhalt“, gibt der Coach zu und lobt seine Mannschaft: „Die Jungs haben heute alles gegeben. Wir laufen zurzeit auf der letzten Rille mit unseren Verletzungen.“ Sein Team vom Sonntagabend hatte ein Durchschnittsalter von jungen 21 Jahren. Stichwort Jugend: Die will auch der TSV nach vorne bringen – so bekam Simon Ruthenschröer wieder mehr Einsatzzeit. Kaiser: „Für uns geht es in dieser Saison um nicht mehr viel. Da wollen wir die jungen Spieler mit Blick auf die kommende Saison fördern.“ Mit Blick auf den kommenden Freitag erscheint das Derby beim TV Kattenvenne. Kaiser: „Wir müssen uns steigern, die Fehler von heute dezimieren. Aber die ganze Mannschaft brennt.“ Übrigens: Wer in Kattenvenne nicht dabei sein kann – den TSV gibt es jetzt auch digital: Im Liveticker der neuen Vereins-App.

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