TSV Ladbergen Landesliga Herren
Eine wichtige Rolle spielen

Ladbergen -

Der TSV Ladbergen startet gegen TV Vreden – mit einem Heimspiel. Weitgehend ohne Zuschauer, hat Trainer Holger Kaiser schon eine Besonderheit der neuen Saison ausgemacht. Gleichwohl will der TSV oben mitspielen.

Freitag, 02.10.2020, 04:54 Uhr aktualisiert: 02.10.2020, 18:08 Uhr
Das Landesliga-Team des TSV Ladbergen (oben jeweils von links): Robin Dellbrügge, Maximilian König, Frederik Möller, Thomas Cervenka, Alexander Spuhn (Co-Trainer). Mitte: Arne Hofemeier, Leon Ludwigs, Lennart Friese, Julian Schröer, Lucas Holdsch, Holger Kaiser (Trainer); unten: Jannik Meyer, Jan-Paul Fledderjohann, Andre Hollenberg, Dustin Mechelhoff, Niklas Beckmann, Franz-Josef Korell (Betreuer):
Das Landesliga-Team des TSV Ladbergen (oben jeweils von links): Robin Dellbrügge, Maximilian König, Frederik Möller, Thomas Cervenka, Alexander Spuhn (Co-Trainer). Mitte: Arne Hofemeier, Leon Ludwigs, Lennart Friese, Julian Schröer, Lucas Holdsch, Holger Kaiser (Trainer); unten: Jannik Meyer, Jan-Paul Fledderjohann, Andre Hollenberg, Dustin Mechelhoff, Niklas Beckmann, Franz-Josef Korell (Betreuer): Foto: Marco Westphal

„Ich bin gespannt, wie die neue Handballsaison unter den geltenden Bedingungen läuft.“ Holger Kaiser , Trainer des TSV Ladbergen, erinnert etwa an die fehlenden Zuschauer zum Beispiel bei Heimspielen. „Das ist für manches Team ein echter Nachteil“. Mit der Unterstützung des Publikums im Rücken sei schon manches Spiel gewonnen oder gedreht worden.

Dazu kämen viele notwendige Vorschriften, deren Auswirkung auf das Spielgefühl gar nicht einschätzbar sei. Auch das „lieb gewonnene Bier“ in der Kabine nach Spielschluss falle weg. „Kurz: Man weiß nicht, was insgesamt los ist, und wo man steht.“

Für den Saisonauftakt am Sonntag um 18 Uhr gegen den TV Vreden kann Kaiser auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. „Vreden ist ein schwer zu spielender Gegner“, weiß Kaiser. Die bisherigen drei Vergleiche habe der TSV aber jeweils gewonnen. „Das soll auch so bleiben.“

Ein Erfolg wäre auch ein guter Auftakt, bevor es am zweiten Spieltag zum Handballclub nach Ibbenbüren geht.

Insgesamt schätzt Holger Kaiser die Liga schwächer ein als in der abgebrochenen Saison. Aufgrund der Aufsteiger gehe er davon aus, dass die neue Zusammenstellung der Liga zu Lasten der Qualität insgesamt gehe. Aber jedes Spiel müsse natürlich zunächst erst mal gespielt werden.

Das Lokalderby mit dem TV Kattenvenne steht am sechsten Spieltag auf dem Plan. Am 20. November ist der TSV Gastgeber, am 17. April erfolgt der „Gegenbesuch“. Gerade solche Spiele hätten in der Vergangenheit immer von den Zuschauern gelebt. Aktuell sei nicht absehbar, welche Vorschriften in Sachen Corona dann zu beachten seien.

Zunächst sind zwei Spieltage angesetzt. Dann gibt es gut drei Wochen Pause wegen der Herbstferien.

Die Pausen machen es einerseits schwierig, den richtigen Rhythmus beizubehalten. Andersherum ergäben sich Möglichkeiten für verletzte Spieler noch in der Saison den Anschluss wieder zu finden.

Eine Saison unter besonderen Bedingungen – der TSV will eine wichtige Rolle in der Landesliga-Spitze spielen.

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