Kreisliga A: Trainer verlängern beim VfL / Langfristige Vereinbarung soll Begehrlichkeiten der Konkurrenz abwehren
Kilfitt bleibt bis 2023 in Ladbergen

Ladbergen -

Noch im alten Jahr hat der VfL Ladbergen Nägel mit Köpfen gemacht. So haben sich Trainer Stefan Kilfitt und dessen „Co“ Ralf Kahsmann gleich bis Juni 2023 an den A-Ligisten gebunden. Es gibt Gründe, weshalb sich Trainer und Verein auf eine vergleichsweise langfristige Zusammenarbeit geeinigt haben.

Donnerstag, 10.12.2020, 18:14 Uhr
Stefann Kilfitt und Ralf Kahsmann (kl. Foto) bleiben bis 2023 Trainer beim VfL Ladbergen
Stefann Kilfitt und Ralf Kahsmann (kl. Foto) bleiben bis 2023 Trainer beim VfL Ladbergen Foto: Jörg Wahlbrink/-hg- (2)

Wie es in der Kreisliga A weitergeht, ist derzeit noch nicht absehbar. Klar ist aber, mit welchem Führungspersonal die nächsten Ziele in Angriff genommen werden – zumindest beim VfL Ladbergen. Dort nämlich kamen Vorstand und Trainer Stefan Kilfitt am Mittwochabend überein, die Zusammenarbeit fortzusetzen – und zwar gleich für die nächsten zwei Jahre bis zum Saisonende 2022/23. „Wir haben keinerlei Bewandtnis, etwas zu verändern. Den Weg, den wir eingeschlagen haben, wollen wir gemeinsam fortsetzen“, sagt Tim Lutterbei , Sportleiter beim VfL.

Es war ein kurzes Gespräch, in dem rasch Fakten geschaffen wurden. Denn Kilfitt macht keinen Hehl daraus, dass er sich wohlfühlt in Ladbergen und dass er sich erst am Anfang seines Auftrags sieht – was im Übrigen auch für dessen „Co“ Ralf Kahsmann gilt, der ebenfalls bis 2023 weitermacht. „In dieser Saison haben wir doch erst wenige Spiele absolviert. Wir haben Pläne und Ziele, die wir hier noch erreichen wollen“, erläutert Kilfitt.

Ob auch der Dritte im Bunde, Willi Dolguschin, daran teilhaben wird, entscheidet sich erst in den kommenden Tagen. Der zweite Co-Trainer des VfL wägt derzeit ab, inwieweit sich seine beruflichen Verpflichtungen mit der Fortsetzung seines sportlichen Engagements in Einklang bringen lassen.

Die Energie, die der VfL versprüht, seitdem das Trainerteam um Kilfitt am Ruder ist, wird über die Ortsgrenze Ladbergens hinaus wahrgenommen. So wurde auch manch ein Verein in der Umgebung hellhörig, weil zu spüren ist, dass sich etwas tut beim A-Ligisten.

Das mag ein entscheidender Grund dafür gewesen sein, dass sich beide Seiten darauf geeinigt haben, die Zusammenarbeit gleich für zwei Jahre zu fixieren. Erfolg weckt bekanntlich Begehrlichkeiten. Dem hat der Verein entgegengewirkt, indem er Kilfitt mit einer – für die A-Liga vergleichsweise langfristigen – Vereinbarung gebunden hat.

Der B-Lizenz-Inhaber hatte in der vergangenen Saison mit Irena Gerič die „Zweite“ des SC Preußen Lengerich trainiert. Mit dem Aufstieg verabschiedete er sich in der Sommerpause aus Lengerich und trat beim VfL Ladbergen die Nachfolge von Andreas Habben an.

„Vorrangiges Ziel in dieser Saison bleibt für uns erst einmal der Klassenerhalt“, sagt Lutterbei. Doch damit soll das Ende der Fahnenstange nicht erreicht sein. „Wir wollen uns in der A-Liga etablieren und nehmen im Jahr danach einen einstelligen Tabellenplatz ins Visier“, erläutert Kilfitt. Der 50-Jährige will keine unrealistischen Ziele formulieren – aber ein Blick über den Tellerrand des Fußballkreises hinaus ist gestattet. Zumindest einmal anklopfen an das Tor zur Bezirksliga – das würden sie schon gerne in Ladbergen.

Mit der Entscheidung, die Zusammenarbeit für die nächsten zweieinhalb Jahre fortzusetzen, haben die Verantwortlichen des VfL frühzeitig die wichtigste Weiche gestellt. Nach Weihnachten geht es darum, die Gespräche mit den Spielern zu suchen. Das wird vornehmlich Lutterbeis Aufgabe sein. Wobei Kilfitt klare Vorstellungen hat: „Wir würden gerne mit dem gesamten Kader weiterarbeiten.“

Bereits vor einigen Wochen wurden vier Neuzugänge vorgestellt. Kilfitt lässt aber anklingen, dass er auch schon weitere Kandidaten im Köcher hat, die in der kommenden Saison das Ladberger Trikot tragen könnten.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7718065?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35346%2F
Nachrichten-Ticker