German Open beim TuS Laer 08
Und nun die Weltmeisterschaft

Burgsteinfurt -

250 Teilnehmer kämpften am Samstag bei der German Open des Kampfsportverbandes IBF in der Kreissporthalle in Burgsteinfurt. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Taekwondo-Abteilung des TuS Laer waren die Sportler aus Deutschland, Holland und Belgien in die Kreisstadt gekommen, um in drei Kata-Disziplinen (Solo, Synchron und mit Waffe) sowie im Semi-Kontakt-Kampf die jeweiligen Sieger zu ermitteln.

Montag, 17.06.2013, 16:06 Uhr

Die Taekwondo-Abteilung des TuS Laer hatte am Samstag 250 Sportler zu Gast. In der Kreissporthalle in Burgsteinfurt wurden in drei Kata-Wettbewerben und im Semi-Kontakt Medaillen vergeben. Aus dem Saarland war extra Wolfgang Roberts (kl. Bild, r.) angereist, der den Laerer Vorsitzenden Rolf Harder (l.) vor Jahrzehnten in den Kampfsport einführte.
Die Taekwondo-Abteilung des TuS Laer hatte am Samstag 250 Sportler zu Gast. In der Kreissporthalle in Burgsteinfurt wurden in drei Kata-Wettbewerben und im Semi-Kontakt Medaillen vergeben. Aus dem Saarland war extra Wolfgang Roberts (kl. Bild, r.) angereist, der den Laerer Vorsitzenden Rolf Harder (l.) vor Jahrzehnten in den Kampfsport einführte. Foto: Werner Szybalski

Anders als zum Beispiel beim Olympischen Taek­wondo, wo Schläge und Tritte nur auf die durch Westen geschützten Körperteile zulässig sind, geht es beim Semi-Kontakt freier und etwas härter zu. So waren zum Beispiel aus Nottuln auch Kickboxer in Steinfurt aktiv. Der heimische Schwarzgurtträger Florian Reisch sicherte sich am Samstag in der Klasse bis 65 Kilogramm den einzigen Heimsieg für den TuS Laer .

Trotzdem war Rolf Harder – er gründete vor 25 Jahren die Abteilung beim TuS Laer – mit dem straff organisierten Turnier, das rund zwei Stunden früher als geplant beendet war, sehr zufrieden: „Es hat alles sehr gut geklappt. Unsere Abteilung hat schon vor zwei Jahren bei der Durchführung der Deutschen Meisterschaft gezeigt, dass wir solche Events auf die Beine stellen können.“

Dem schloss sich der IBF-Präsident Friedebert-Georg Niering aus Wesel an: „Die Organisation durch Rolf Harder und seine Mitstreiter ist top. Zudem stellt uns Steinfurt diese schöne Halle zur Verfügung. Dies ist an anderen Orten nicht selbstverständlich. Auch die Unterbringungsmöglichkeiten für Sportler, Trainer und Funktionäre sind sehr gut.“

Dies ist auch der Grund für die Vergabe der Weltmeisterschaft des IBF an den TuS Laer und den Standort Steinfurt. In zwei Jahren werden Kämpfer aus allen Mitgliedsländern des IBF nach Steinfurt kommen, um ihre Besten zu ermitteln.

„Das ist natürlich ein große Ehre für uns“, freut sich Rolf Harder auf die Zuteilung durch das internationale IBF-Präsidium, dem gleichfalls der Steinfurt-Fan Friedebert-Georg Niering vorsitzt: „Ich kann mir vorstellen, dass die Weltmeisterschaft in Steinfurt ein großer Schritt nach vorn für den IBF sein wird.“

In diesem Zusammenhang erinnerte Rolf Harder an die Gründerjahre des Taekwondo im Münsterland. Er selbst wurde vom damaligen Bundeswehrsoldaten Wolfgang Roberts, der inzwischen im Saarland lebt, aber anlässlich des Jubiläums nach Laer kam, in den Kampfsport eingeführt.

Am Samstagabend feierten dann die Aktiven und Ehrenamtlichen des TuS Laer im Vereinshaus das gelungene Turnier und die 25 Jahre Kampfsport in Laer.

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