Fußball in der Kreisliga A Steinfurt
Markus Pels drückt der Matellia diesmal keine Daumen

Metelen -

Matellia Metelen braucht im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt. Daher kann auch auf die guten Beziehungen zu Ex-Trainer Markus Pels keine Rücksicht genommen werden. Der rückt am Sonntag mit seinem TuS Laer an.

Freitag, 21.04.2017, 15:04 Uhr

Dass Sebastian Feldhues (r.) nach seiner Sperre wieder zur Mannschaft stößt, könnte von größter Bedeutung sein.
Dass Sebastian Feldhues (r.) nach seiner Sperre wieder zur Mannschaft stößt, könnte von größter Bedeutung sein. Foto: Thomas Strack

Vier Jahre lang – von 2008 bis 2012 – war Markus Pels Spielertrainer von Matellia Metelen . Am Sonntag kehrt der Neuenkirchener in seiner Funktion als Coach des TuS Laer an die alte Wirkungsstätte zurück. Außer ein paar freundlichen Begrüßungen dürfte Pels allerdings wenig zu erwarten haben, schließlich ist seine Ex-Truppe schwer in den Abstiegskampf verwickelt und hat demnach absolut nichts zu verschenken.

„Wir müssen zusehen, dass wir punkten. Da gibt es kein Vertun“, betont Metelens Trainer Martin Junk , dass in der Endabrechnung jeder Zähler Gold wert sein kann.

Für Junk steht fest, dass es am Sonntag nur über den Kampf gehen kann. „Das ist der Schlüssel. Wir sollten so schnell wie möglich Zugang zur Partie finden und in Führung gehen. Meine junge Truppe neigt dazu, nervös zu werden, wenn sie in Rückstand gerät“, hat Junk festgestellt. Am Ostermontag in Reckenfeld hatte die Matellia ein Durchschnittsalter von 21,9 Jahren. Etwas mehr Erfahrung bringt Sebastian Feldhues mit. Der stellvertretende Kapitän hat seine Sperre abgesessen und könnte die Dreierkette in der Abwehr verstärken.

„Die Matellia ist ein toller Verein, dem ich mich immer noch sehr verbunden fühle. Ich drücke den Metelenern eigentlich jedes Wochenende beide Daumen, doch am diesmal lasse ich das sein“, positioniert sich Pels, der auf keinen Fall mit leeren Händen nach Hause fahren möchte.

Aufgrund der akuten Personalmisere musste Pels zuletzt drei Mal selbst die Fußballschuhe schnüren. Doch damit ist jetzt Schluss. „Es ist genug“, findet der 40-Jährige, dass jetzt wieder andere in die Bresche springen müssen. Dass Thorsten Blanke wieder einsatzbereit ist und Pels eins-zu-eins ersetzen kann, dürfte den Laerer Übungsleiter in seiner Entscheidung, nicht aktiv in das Geschehen einzugreifen, bestärkt haben.

Keine Rolle in den Planungen nimmt Linksfuß Abdullah Gökyilidiz ein, der vier Wochen gesperrt ist. „Angeblich soll er sich direkt im Anschluss an das jüngste Spiel gegen Schwarz-Weiß Weiner eine Schiedsrichterbeleidigung geleistet haben. Doch sowohl Abi als auch seine Mitspieler haben mir bescheinigt, dass da nichts gewesen wäre. Ein dubiose Entscheidung“, ärgert sich Pels über Entscheidung und Strafmaß.

►  Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Stadion an der Ochtruper Straße, Metelen.

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