Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Freche Metelener spielen beim TuS Laer auf Sieg

Laer -

Das Spiel der Woche in der A-Liga Steinfurt steigt am Sonntag in Laer. Der gastgebende TuS und sein neuer Trainer Ron Konermann erwarten Matellia Metelen. Beides Seiten haben sich eine Menge vorgenommen, allerdings sind personell noch längst nicht alle Einzelheiten geklärt.

Freitag, 17.08.2018, 14:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 17.08.2018, 14:00 Uhr
Fabian Hille (l.) und Paul Wesener-Roth wollen am Sonntag wieder etwas zum Bejubeln haben.
Fabian Hille (l.) und Paul Wesener-Roth wollen am Sonntag wieder etwas zum Bejubeln haben. Foto: Johannes Oetz

„Der Auftakt war gut, jetzt wollen wir gegen Metelen nachlegen. Das ist zumindest der Vater des Gedanken“, positioniert sich Ron Konermann, der neue Trainer des TuS Laer 08 vor dem morgigen Heimspiel gegen die Matellia.

2:0 gewann seine Elf am ersten Spieltag gegen den Skiclub Rheine. Die Partie erwies sich als Geduldsspiel, denn die 08er mussten über eine Stunde warten, bis sie dem tief stehenden Gegner „einen einschenken“ konnten. Für Sonntag sagt Konermann eine ähnliche Nummer voraus: „Metelen tritt eher abwartend auf, hat aber genug Qualität, um aus dem Nichts heraus Tore zu schießen. Darauf sollten wir eingestellt sein.“

In der Offensive muss der TuS auf Torjäger Nico Stippel (verletzt) und Spielgestalter Kevin Botella (Urlaub) auskommen. „Solche Leute kannst du nicht einfach so ersetzen, diese Ausfälle müssen als Mannschaft aufgefangen werden“, weiß Konermann. Dass Sinan Celik aus dem Urlaub zurück ist, macht die Hausherren variabler. Dass Youngster wie Felix Eissing oder Paul Wesener-Roth so gut eingeschlagen sind, macht den Kader nicht nur breiter, sondern auch ein Stück weit unberechenbarer.

Die Gäste aus der Vechtegemeinde kommen frech daher. „Sicher ist Laer ein spielstarker Gegner, aber wir gehen auf Sieg“, betont Spielertrainer Bertino Nacar. Und dieses Vorhaben soll – so wie es Laers Konermann auch erwartet – aus einer kompakten Defensive heraus mit schnellen Kontern in die Tat umgesetzt werden. „Ich brauche kein Pokerface aufzusetzen, das ist eben unser System“, spielt Nacar mit offenen Karten.

Bernd Weßeling (Zerrung), Johannes Kippelt (Beckenschiefstand) und Lukas Kippelt (Knieprobleme) ­wackeln. Das Trio konnte gar nicht oder nur eingeschränkt trainieren. Nacar macht sich aber keinen Kopf: „Ich denke, dass wenigstens zwei von den Dreien auflaufen. Wenn erstmal Adrenalin ausgeschüttet wird, dann merkt man die Schmerzen doch gar nicht.“

 

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