Kreispokal: SuS Neuenkirchen schlägt TuS Laer mit 9:1
Eine Halbzeit lang spielt der TuS Laer bärenstark

Laer -

Der TuS Laer ist im Kreispokal ausgeschieden. Die Elf von Trainer Ron Konermann unterlag dem Westfalenligisten SuS Neuenkirchen mit 1:9 (1:1).

Donnerstag, 22.11.2018, 22:00 Uhr aktualisiert: 23.11.2018, 19:14 Uhr
Lukas Eissing tankt sich über die rechte Seite gegen seinen Gegenspieler durch. In Halbzeit eins waren die Nullachter mehr als ebenbürtig und hätten mehr als nur ein Tor schießen können.
Lukas Eissing tankt sich über die rechte Seite gegen seinen Gegenspieler durch. In Halbzeit eins waren die Nullachter mehr als ebenbürtig und hätten mehr als nur ein Tor schießen können. Foto: Thomas Strack

Eine Halbzeit lang war im Pokalspiel zwischen dem TuS Laer 08 und SuS Neuenkirchen kein Klassenunterschied zu erkennen. Mehr noch, der TuS ging durch Leon Konermann in Front und hätte durch Simon Eckelmeier oder Felix Eißing durchaus höher führen können. Dann aber machte der Westfalenligist ernst und schoss nach dem Wechsel innerhalb von acht Minuten vier Tore.

Zu Beginn rieben sich die Zuschauer die Augen und fragten sich, warum diese Mannschaft kürzlich gegen Grün-Weiß Rheine verloren hatte. Giftig und aggressiv ging der TuS zu Werke und wollte Neuenkirchen keineswegs kampflos das Feld überlassen. Simon Eckelmeier hatte nach einem Konter die erste Chance, scheiterte aber am Torhüter. Auf der Gegenseite traf Marvin Egbers den Pfosten (11.) – Neuenkirchens einzige Chance in Durchgang eins.

Als sich Eckelmeier in der 20. Minute über rechts durchsetzen konnte und die Kugel flach vors Tor zog, war Konermann zur Stelle und lochte zur Führung ein. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erzielte Malte Nieweler aus stark abseitsverdächtiger Position den Ausgleich.

Doch das war es dann auch. Nach dem Wechsel spielte der Westfalenligist mit dem TuS Katz‘ und Maus und fertigte den Gegner innerhalb kürzester Zeit ab.

„Das 2:1 und 3:1 ist zu schnell für uns gefallen. Dann haben wir die Köpfe hängen gelassen. Schade, das ist schon ernüchternd. Ich hatte gehofft, dass wir 60 Minuten mithalten können“, sagte ein enttäuschter Trainer Ron Konermann nach dem Schlusspfiff.

Zwei Mal Vitali Ganske , zwei Mal Joshua Roß – und schon hieß es 1:5. Danach traf Ganske noch drei Mal, unterbrochen vom 1:7 durch Roß – und die Niederlage war besiegelt. – TuS: Thüning - Brink, Eissing (66. Höner), Veltrup (78. Bröker) - Schwier, Botella - Eckelmeier, Hille, Hagenhoff - Konermann, Eißing (67. Stippel). Tore: 1:0 Konermann (20.), 1:1 Nieweler (45.), 1:2, 1:3 Ganske (50., 53), 1:4, 1:5 Ross (55., 57), 1:6 Ganske (64.), 1:7 Ross (69.), 1:8, 1:9 Ganske (76., 80.).

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