Kreisliga A Steinfurt
Es darf ein bisschen mehr sein beim TuS Laer

Laer -

Die Bilanz des TuS Laer 08 in der Kreisliga A Steinfurt fällt nach 15 Spielen wie folgt aus: Sieben Siege, drei Unentschieden, fünf Niederlagen mit 34:28 Toren ergeben 24 Punkte. Die letzten beiden Spieltage in 2018 haben die Nullachter mit einem Sieg gegen den Skiclub (3:1) und einem Remis gegen Metelen (1:1) hinter sich gebracht. Macht unterm Strich Platz sieben mit 28 Zählern (38:30).

Freitag, 04.01.2019, 13:12 Uhr aktualisiert: 06.01.2019, 16:52 Uhr
Mannschaftskapitän und Topvorbereiter in einer Person: Simon Eckelmeier (l.) bei der Begrüßung, rechts sein Widerpart bei Westfalia Leer, Timo Hüsing. 08-Trainer Ron Konermann (Bild unten) schaut nach der 1:2-Niederlage gegen Preußen Borghorst skeptisch drein, kann aber mittlerweile wieder lachen.
Mannschaftskapitän und Topvorbereiter in einer Person: Simon Eckelmeier (l.) bei der Begrüßung, rechts sein Widerpart bei Westfalia Leer, Timo Hüsing. 08-Trainer Ron Konermann (Bild unten) schaut nach der 1:2-Niederlage gegen Preußen Borghorst skeptisch drein, kann aber mittlerweile wieder lachen. Foto: Thomas Strack

Nun ja, „überglücklich“ sei er mit dem bisher Erreichten nicht unbedingt, aber „zufrieden“ schon. Fünf Punkte seien es, sagt Ron Konermann, „die wir haben liegen lassen“. Schwarz auf Weiß fällt die Bilanz des TuS Laer 08 in der Kreisliga A Steinfurt nach 15 Spielen wie folgt aus: Sieben Siege, drei Unentschieden, fünf Niederlagen mit 34:28 Toren ergeben 24 Punkte. Die letzten beiden Spieltage in 2018 haben die Nullachter mit einem Sieg gegen den Skiclub (3:1) und einem Remis gegen Metelen (1:1) hinter sich gebracht. Macht unterm Strich Platz sieben mit 28 Zählern (38:30).

Wobei auffällig ist, dass Hin- und Rückserie der Spielzeit 2018/19 exakt gleich begannen: Sieg gegen Skiclub, Unentschieden gegen Metelen. Wenn es so weitergeht, folgt am 17. Februar zum Auftakt in 2019 wieder eine Niederlage gegen Preußen Borghorst.

„Mit unserer Ausbeute sind wir ein Stück weiter als im vorigen Jahr, mit dem Abstiegskampf werden wir wohl nichts mehr zu tun haben“, orakelt Konermann und ist davon überzeugt, dass „wir in der Rückrunde mehr Punkte holen werden.“ Der Grund? Die Verletzungen von Nico Stippel und Paul Wesener-Roth sind dann auskuriert. „14 Spiele stand Nico uns nicht zu Verfügung. Fünf bis sieben Tore hätte er immer gemacht“, war der Verlust des Torschützenkönigs der Saison 2017/18 (21 Treffer) schmerzhaft für die Laerer. In den letzten drei Begegnungen stand zudem Paul Wesener-Roth wegen einer gebrochenen Hand nicht auf dem Platz, ein Youngster, der mit acht Toren in die Fußstapfen Stippels getreten ist. „Ihn und Lukas Eissing muss ich ein wenig hervorheben“, sagt Konermann, der den ehemaligen Torwart zu seinem Abwehrchef umfunktioniert hat. „Der hat sich zu einem guten Innenverteidiger gemausert“, lobt der Coach. Ansonsten haben ihm die A-Jugendlichen, zu denen auch Hannes Medding, Felix Eißing und Jasper Höner gehören, viel Freude bereitet. „Die sind natürlich immer noch einigen Formschwankungen unterworfen“, sagt der Laerer Trainer und will geduldig sein mit seinem Nachwuchs.

Nicht zu übersehen war bei den Nullachtern eine gewisse Rechtslastigkeit im Angriffsspiel. Kapitän Simon Eckelmeier, der sämtliche Partien von Beginn an absolviert hat, ist auf dieser Seite der Topvorbereiter beim TuS. „Auf der linken Seite mussten wir aus Verletzungsgründen des Öfteren wechseln“, erklärt Konermann, dass mit Felix Eißing, Fabian Hille oder Philipp Hagenhoff hier immer verschiedene Spieler den Ball am Fuß hatten und daher die meiste Offensivkraft über rechts kam. Und Eckelmeier ist dort kaum zu stoppen, „wenn er mal ins Rollen kommt“, sagt Konermann.

Beim ruhenden Ball indes haben die Laerer noch einiges an Nachholbedarf. Vier von sieben Strafstößen gingen daneben, zwei Mal sogar gegen Ligaschlusslicht Metelen. Hätten Bruder Leon Konermann und Stippel gegen die Matellia jeweils getroffen, wären vier Punkte mehr auf dem Konto des TuS Laer. Zwei Mal scheiterte Kevin Botella, wobei das in diesen Spielen leidlich wurscht war, da der Sieg vorher schon feststand.

Der hat sich zu einem guten Innenverteidiger gemausert.

Ron Konermann über Lukas Eissing
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