Fußball: Bezirksliga
Trainer André Rodine verlässt Germania Horstmar im Sommer

Horstmar -

Diese Nachricht überrascht: André Rodine hängt im Sommer seinen Job als Trainer des TuS Germania Horstmar an den Nagel. Ausschlaggebend sind sich abzeichnende Veränderungen im Horstmarer Mannschaftskader.

Mittwoch, 23.01.2019, 17:16 Uhr aktualisiert: 24.01.2019, 15:04 Uhr
Gibt nur noch bis zum Saisonende die Richtung beim TuS Germania vor: Trainer André Rodine, der jetzt seinen Abschied aus Horstmar ankündigte.
Gibt nur noch bis zum Saisonende die Richtung beim TuS Germania vor: Trainer André Rodine, der jetzt seinen Abschied aus Horstmar ankündigte. Foto: Thomas Strack

Diese Nachricht kommt wahrlich überraschend. André Rodine verspürt, wie er sagt, „Zeit für Veränderungen“ und wird deshalb am Saisonende seinen Trainerjob beim heimischen Fußball-Bezirksligisten TuS Germania Horstmar abgeben.

„Wir bedauern das sehr, denn wir hätten mit André gerne weitergearbeitet. Aber es ist seine persönliche Entscheidung, und die müssen wir akzeptieren“, bestätigt Matthias Wernsmann , Vorsitzender der Fachschaft Fußball im TuS Germania. Es waren vornehmlich die sich ankündigenden Veränderungen im Kader der Horstmarer, die bei Rodine im Laufe der vergangenen Wochen einen Sinneswandel hervorgerufen haben. „Im Oktober, November sprach eigentlich nichts dagegen, dass ich hier weitermache“, erklärt Rodine.

Als er dann aber mit Spielern über deren sportliche Zukunft gesprochen habe, habe sich abgezeichnet, dass „sieben oder acht Spieler“, wie er sagt, entweder ganz aufhören wollen oder sich zumindest mit diesem Gedanken beschäftigen. „Mit Blick auf die neue Saison wollte ich Planungssicherheit“, bringt er den Grund für die Trennung auf den Punkt. Auf keinen Fall wolle er wieder von vorne anfangen beim Aufbau einer Mannschaft, betont er.

Rodine ist nunmehr im fünften Jahr als Trainer der ersten Germania-Mannschaft tätig. In der Saison 2014/15 stieg er zunächst als „Co“ von Thomas Fraundörfer ein. Nach dessen Entlassung Anfang November 2015 rückte Rodine als Chefcoach nach. Als die Mannschaft im Sommer 2016 aus der Bezirksliga abgestiegen war, formte er peu à peu ein neues Team, das er nach zweijährigem Aufenthalt in der Kreisliga A im vergangenen Sommer in die Bezirksliga zurückführte. Dort behauptet sich der Aufsteiger im Mittelfeld. „Ich bin so gepolt, dass ich auf der Basis des Erreichten gerne weitergearbeitet hätte, um dann vielleicht den nächsten Schritt zu machen“, erläutert der 32-Jährige. Da sich jedoch ein größerer Umbruch innerhalb des Horstmarer Mannschaftskaders ankündigt, „weil Spieler aufgrund von Beruf, Schule oder Ausbildung“, wie er sagt, aufhören wollen, zog er die Konsequenzen.

Mitgeteilt wurde der Mannschaft die Nachricht am Montagabend nach dem Training. Teile des Vorstands waren schon früher eingeweiht. Wie Matthias Wernsmann mitteilt, habe die Suche nach einem Nachfolger bereits begonnen. Das Vorstandsmitglied hofft, schon bald handfeste Ergebnisse präsentieren zu können.

Was Rodines Zukunft betrifft, ist noch nichts spruchreif – zumindest nicht offiziell. Als er im Sommer 2014 seinen Job als Co-Trainer bei Germania angetreten hatte, lag gerade ein „Sabbatjahr“ hinter ihm. Während dieser Zeit hatte der frühere Horsmarer Juniorencoach seinen Trainerschein gemacht. „Gut möglich, dass ich wieder eine Pause einlege“, gibt er einen Einblick in seine Gedankenspiele. Die Zeit würde er dann nutzen, um die nächsthöhere Trainer-Qualifikation zu erlangen. In dieser Angelegenheit ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen.

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