Fußball: Oberliga Westfalen
Laers Luca Steinfeldt fühlt sich bei Rot-Weiß Ahlen pudelwohl

Laer -

Der Laerer Luca Steinfeldt spielt seit Sommer für den Oberligisten Rot Weiss Ahlen. Für den 22-jährigen Mittelstürmer ist das eine weitere attraktive Station in seiner fußballerischen Karriere, in der er zuvor unter anderem für Preußen Münster und Borussia Dortmund auflief. Im Dress der Schwarz-Gelben kam Steinfeldt als Youngster auf allerhöchstem internationalen Niveau zum Einsatz.

Freitag, 30.08.2019, 11:52 Uhr aktualisiert: 01.09.2019, 19:22 Uhr
Luca Steinfeldt bei der Vorstellung in seinem „neuen Wohnzimmer“, dem Ahlener Wersestadion. Im Sommer wechselte der Laerer vom TuS Haltern zu den Rot-Weißen.
Luca Steinfeldt bei der Vorstellung in seinem „neuen Wohnzimmer“, dem Ahlener Wersestadion. Im Sommer wechselte der Laerer vom TuS Haltern zu den Rot-Weißen. Foto: RW Ahlen

Mal Europapokalluft geschnuppert zu haben – dahinter kann er schon einen Haken machen. Regionalliga-Aufstieg – geschafft. Zwei Einsätze bei den Profis von Preußen Münster – auch nicht schlecht. Hinzu kommt eine gemeinsame Zeit in der Westfalenauswahl mit Nationalspieler und Weltstar Leroy Sané. Was Luca Steinfeldt in seiner fußballerischen Vita stehen hat, das lässt sich prima lesen.

Groß geworden beim TuS Laer spielt der 22-Jährige seit Saisonbeginn für RW Ahlen in der Oberliga. „Luca ist ein talentierter und entwicklungsfähiger Stürmer, den wir unbedingt in unserem Team haben wollten. Wir haben uns sehr intensiv um ihn bemüht“, begründet Christian Britscho, Cheftrainer der Rot-Weißen, das große Interesse am Laerer.

„Ich fühle mich hier in Ahlen sehr wohl“, betont Steinfeldt, der sich von seinem Wechsel vom Regionalliga-Aufsteiger TuS Haltern zu RW vor allem mehr Spielzeit erhofft. „Mit zwei Siegen in den ersten drei Partien sind wir auch ganz gut gestartet. Wir haben eine junge Mannschaft, mit der wir unter den ersten Fünf der Tabelle landen und den Kreispokal gewinnen möchten“, so Steinfeldt, der in allen drei Matches zur Startelf gehörte.

In den Nachwuchsabteilungen von Preußen Münster und Borussia Dortmund genoss der Mittelstürmer eine erstklassige Ausbildung. Eine Zeit, auf die er gerne zurückblickt: „Ich habe unter Hannes Wolf, der zuletzt Trainer beim HSV war, und Edin Terzic, der im Moment Co-Trainer von Lucien Favre ist, unglaublich viel gelernt. Dort habe ich einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht und profitiere noch heute davon.“ Bei den Borussen lief Steinfeldt auch international auf. 2014/15 in der UEFA Youth League gegen Arsenal London, den RSC Anderlecht und Galatasaray Istanbul.

Der Münsterländer, der 2017/18 in Diensten von Preußen Münsters U 23 Torschützenkönig der Westfalenliga wurde, beschreibt sich selbst wie folgt: „Bunkerstürmer, vielleicht nicht der Schnellste. Ein Schlitzohr.“ In seiner Spielweise orientiert er sich gerne an zwei Weltstars: „Als kleines Kind war mein Vorbild mal Rafael van der Vaart. Heute ist es auf jeden Fall Robert Lewandowski. Der ist einfach saustark.“

Die für ihn schönsten Erlebnisse in seiner noch jungen Karriere waren der Aufstieg mit Haltern in der vergangenen Saison und seine Einwechslung beim Drittligaspiel der Münsteraner gegen Halle. Während seiner zwei Jahren bei der U 23 des SC Preußen trainierte Steinfeldt rund sechs Monate bei der ersten Mannschaft unter dem damaligen Trainer Benno Möhlmann mit und kam zu zwei Kurzeinsätzen, in Halle und gegen Lotte.

Im Januar möchte der HSV-Fan seine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei einem Unternehmen in Münster abschließen. „Lehre und Fußball lassen sich bis jetzt gut verbinden“, freut sich Steinfeldt, der gerne schwimmt oder ins Fitnessstudio geht und sich selbst als „loyalen, freundlichen und respektvollen Typen“ charakterisiert.

Seinen Heimatverein – den TuS Laer – hat Steinfeldt stets auf dem Schirm. „Ich könnte mir gut vorstellen, zum Ende meiner Karriere, so mit 30 oder 35 Jahren, da noch mal zu spielen“, stellt der Goalgetter in Aussicht. „Danach möchte ich gerne mal Trainer werden.“

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