Bezirksliga: Wilmsberger Heimspiel
Beim SV Wilmsberg wollen sie auch mal wie ein Recker sein

Borghorst -

Abzu­gucken und nachzumachen – das gehört sich eigentlich nicht. Doch es gibt Situationen, die das rechtfertigen. Das gilt auch für Christof Brüggemann und seinen SV Wilmsberg vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den TuS Recke.

Freitag, 20.09.2019, 17:08 Uhr
Christof Brüggemann (r.) und Marius Wies wollen ihr Team etwas tiefer positionieren.
Christof Brüggemann (r.) und Marius Wies wollen ihr Team etwas tiefer positionieren. Foto: Günter Saborowski

Das Wilmsberger Trainergespann Brüggemann /Wies nahm die Recker bei ihrem 3:1-Sieg gegen Hauenhorst unter die Lupe und kam dabei zu dem Schluss: „Wir müssen es jetzt genau so machen wie der TuS. Der war in der ersten Hälfte komplett am Boden, hat sich dann aber über den Glauben und den Willen zurückgekämpft.“

Es sind also die Primärtugenden, die die Piggen als erstes in die Waagschale werfen möchten. Angesichts von nur sieben Punkten aus sechs Partien nimmt Brüggemann auch kleinere taktische Veränderungen vor. „Wir gehen nicht mehr so früh drauf, sondern positionieren uns etwas tiefer“, lässt der Coach durch­blicken. Ein 0:3 nach 15 Minuten wie am vergangenen Wochenende in Wettringen soll sich nicht wiederholen.

Der TuS und der SV sind in den vergangenen Jahren mehr oder weniger den gleichen Weg gegangen. Beide stiegen gemeinsam in die Bezirksliga auf, wo beide bis heute fester Bestandteil der Spitzengruppe sind. Daher kennt Brüggemann den Kontrahenten auch aus dem Effeff: „Der große Heeke, Pieper mit seinem Zauberfuß, Dennis Sriskandarajah, Max Stermann – das sind schon alles klasse Spieler. Nicht zu vergessen natürlich die Klostermänner“, listet Brüggemann auf, von wem alles Gefahr droht.

 

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