Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Winterpause kommt für den SC Preußen Borghorst zur Unzeit

Borghorst -

Die Borghorster Preußen haben eine mehr als passable erste Saisonhälfte abgeliefert und damit die starke Rückrunde 2018/19 bestätigt. Trainer Michael Straube ist daher sehr gut zufrieden. Trotzdem: Es gibt eine Schwachstelle, an der noch dringend gearbeitet werden muss.

Donnerstag, 02.01.2020, 14:34 Uhr aktualisiert: 06.01.2020, 16:24 Uhr
Gregorij Krumme (l.) ist neben Tobias Mader der einzige Preuße, der bislang in allen Saisonspielen zum Einsatz gekommen ist.
Gregorij Krumme (l.) ist neben Tobias Mader der einzige Preuße, der bislang in allen Saisonspielen zum Einsatz gekommen ist. Foto: Strack

„Gut, wirklich gut“, findet Michael Straube , sei die Hinrunde für seine Preußen gelaufen. „Schade, dass wir in die Winterpause gehen mussten. Die hätten wir eigentlich nicht gebraucht“, schiebt der Trainer des A-Ligisten aus Borghorst nach.

28 Punkte sammelte der SCP bis dato in der Saison 2019/20 ein und bestätigte damit die starke Rückrunde 2018/19 mit 25 Zählern. Aus einem abstiegsgefährdeten Team ist eine Mannschaft geworden, die sich im oberen Tabellendrittel etablieren möchte.

Für Straube trägt der sportliche Höhenflug eine klar zu lesende Handschrift – die von seinem Mittrainer Florian Gerke. Denn seit sich der ehemalige Nordwalder Anfang vergangenen Jahres zu Straube auf die Kommandobrücke gestellt hat, läuft es wieder bei den Adlerträgern. „Flo spricht die Sprache der Spieler und hat frischen Wind gebracht“, betont Straube.

Das spiegelt sich in der Trainingsbeteiligung wider, die keine Trainerwünsche offen lässt. „Das sorgt unter anderem dafür, dass wir sonntags einige echt schwere personelle Entscheidungen zu treffen haben. Klar, dass der eine oder andere dann enttäuscht ist, aber das sorgt für keine negative Stimmung. Alle ziehen voll mit, jeder gibt für jeden alles“, hat Straube festgestellt. Als Beispiel führt er den im Sommer von Fortuna Emsdetten geholten Nils Uphoff an. Der kann aufgrund seiner schweren Knieverletzung seine Torjägerqualitäten nicht einbringen, ist aber immer dabei, um seine Mitspieler vom Rand aus zu unterstützen.

Die Mentalität und die defensive Stabilität sind für Straube die großen Pluspunkte. Gehen die Preußen in Führung, stellen sie sich in Reih und Glied auf, um den Vorsprung zu verteidigen. Dass das nicht immer schön aussieht, wurmt Straube nicht: „Ich kann mit einem dreckigen 1:0-Sieg sehr gut leben.“

Verbesserungsbedarf sehen die Borghorster Übungsleiter in der Offensive. Hier würde sich die Mannschaft zu wenig Abschlüsse herausspielen. Ein Plus an Ballbesitz bedeutet beim SCP nicht zwangsläufig auch ein Plus an Chancen. „An der „offensiven Kreativität“ muss noch gearbeitet werden“, schreibt sich Straube in sein Hausaufgabenheft für die zweite Saisonhälfte. Die wird dann definitiv die letzte des SC Preußen Borghorst sein, bevor es im Sommer als Borghorster FC weiter geht.

► Das Testspielprogramm des SC Preußen: 1. Februar (Samstag) gegen Skiclub Rheine; 9. Februar (Sonntag) bei Wacker Mecklenbeck; 12. Februar (Mittwoch) gegen BG Gimbte; 15. Februar (Samstag) bei DJK Mauritz; 21. Februar (Freitag) gegen Germania Hauenhorst.

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