Landesliga 4: Neuzugänge des TuS Altenberge
Die Heimkehr von Jakob Schlatt und Jakob Gerstung

Altenberge -

Zwei zogen fort, um die Fußball-Welt zu erkunden. Der Weg des einen führt nach Kinderhaus, der Weg des anderen nach Neuenkirchen. Doch beide kehren im Sommer zurück zu ihrer alten Wirkungsstätte beim TuS Altenberge. Und beide tragen obendrein noch den selben Vornamen.

Donnerstag, 20.02.2020, 16:26 Uhr aktualisiert: 20.02.2020, 16:29 Uhr
Jakob Schl
Jakob Schl Foto: Thomas Strack

Da haben es zwei aber nicht besonders lange in der Fremde ausgehalten. Jakob Schlatt und Jakob Gerstung verließen im vergangenen Sommer den TuS Altenberge . Und im kommenden Sommer kehren beide schon wieder zurück. Naheliegend, wenn man den gut gelaunten Abteilungsleiter Dietrich Schulze-Marmeling fragt: „Wir haben uns gedacht, wir brauchen noch zwei Jakobs.“

Na ja, sportliche Gründe haben dann aber wohl auch eine Rolle gespielt. „Beide bringen ohne jede Diskussion Qualität mit“, findet beispielsweise TuS-Trainer André Rodine. Das sieht sein Funktionärs-Kompagnon ähnlich. Der ist sowieso entzückt darüber, wen Rodine und sein Co-Trainer Marcel Pelster sich so alles an Land ziehen. „Da muss ich auch einfach mal unsere Trainer loben, wie und wo die sich immer umschauen“, sagt Schulze-Marmeling. Er spielt auf einen Johannes Wesselmann an, den Rodine aus der Fußballpause holte, oder auf Jan-David Volmering, der vormals in Bocholt flemmte und gleich in seinem Pflichtspiel-Debüt für den TuS traf. „Es ist einfach wichtig, die Augen und Offen zu halten“, bleibt Rodine indes ziemlich bescheiden. Zumal er bei Gerstung und Schlatt halt auch eher leichtes Spiel hatte.

Schlatt, auf dem Feld fast überall einsetzbar und wohl am geeignetesten für die Achter-Position, wagte als Ur-Altenberger den Sprung zum Landesliga-Spitzenreiter Westfalia Kinderhaus . 13-mal kam der 27-Jährige bei Westfalia Kinderhaus zwar bisher zum Einsatz – spielte im Schnitt aber nur 36 Minuten. Die Konkurrenz ist schlicht zu stark.

Gerstung wechselte im Juli 2018 nach Altenberge. Nach nur einer Spielzeit zog der 23-Jährige weiter zum SuS Neuenkirchen in die Westfalenliga. Dort agierte der Defensiv-Akteur zumeist in der Innenverteidigung, aber auch die Sechs ist ihm nicht fremd. Beim SuS gehörte er meistens zum Stammpersonal. 15 Partien und insgesamt 1350 Minuten weist die Statistik aus.

Der Kontakt beider Kicker bestand immer nach Altenberge. „Und dann unterhält man sich darüber, was wäre, wenn...“, erzählt Rodine. So machte er nun eben Nägel mit Köpfen. Seinen Chef freut‘s. „Wir werden einen sehr starken Kader im kommenden Jahr haben“, denkt Schulze-Marmeling. Dass die beiden neuen alten Jungs einschlagen, davon ist er sowieso überzeugt. „Ein Spieler bringt immer dort die beste Leistung, wo er sich wohl fühlt.“

Jakob Gerstung (r.) spielte ein Jahr für den TuS Altenberge und gehört derzeit zum Stamm des SuS Neuenkirchen in der Westfalenliga. Im Sommer aber kommt er wieder zurück nach Altenberge.

Jakob Gerstung (r.) spielte ein Jahr für den TuS Altenberge und gehört derzeit zum Stamm des SuS Neuenkirchen in der Westfalenliga. Im Sommer aber kommt er wieder zurück nach Altenberge. Foto: Marco Steinbrenner

Weniger wohltuend: Das für Karnevalssamstag angesetzte Testspiel gegen den 1. FC Gievenbeck fällt aus. Sowohl der TuS als auch der Westfalenligist hätten maximal gerade so eine Elf zusammenbekommen. „Das wäre ziemlich sinnbefreit gewesen“, sagt Rodine. „Aber ich hätte sehr, sehr gerne gespielt.“ Stattdessen wird am Samstag mit dem verbliebenen Rest trainiert.

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