Lengerich
Die nächste Enttäuschung

Donnerstag, 16.09.2010, 16:09 Uhr

Tecklenburger Land - Faustdicke Überraschung in der zweiten Runde des Fußball-Kreispokals: B-Ligist SV Dickenberg schaltete am Mittwochabend Bezirksliga-Absteiger Schwarz-Weiß Esch aus. 5:6 nach Elfmeterschießen unterlagen die Escher. Auch Bezirksligist Arminia Ibbenbüren tat sich beim B-Ligisten SV Halverde schwerer als es das Ergebnis von 6:0 vermuten lässt - alle sechs Treffer fielen in der Verlängerung.

SV Dickenberg -

SW Esch 6:5 n. E.

Dickenbergs Trainer Ralf Krons war nach dem Derby-Erfolg sehr zufrieden. „Das war schön“ sagte er nach den mehr als 120 packenden Minuten. „Wichtiger ist aber, dass wir am Sonntag in der Punkterunde nachlegen, damit wir irgendwann wieder in der A-Liga mitspielen können und nicht nur im Pokal.“ Schon nach 90 Minuten und auch nach der Verlängerung hätten die Dickenberger den Platz bereits als Sieger verlassen können. Doch zwei Mal machte Jonas Ahmann den Gastgebern einen Strich durch die Rechnung. In der 88. Minute glich er die Führung von leo Goza (62.) aus, und in der 119. Minute egalisierte er die erneute Führung der Dickenberger von David Sharp. „Das war seher ärgerlich“, so Krons. „Wir haben nämlich nicht unverdient geführt, denn Esch ist nicht viel eingefallen. Sie haben mit drei Spitzen gespielt, darauf hatten wir uns ganz gut eingestellt.“ Weiter lobte Krons die taktisch disziplinierte Ordnung seines Teams und die Einstellung. „Wir waren heiß.“ Im Elfmeterschießen verschossen zunächst zwei Akteure beider Teams, als letzter SWE-Keeper Thorsten Menger, der die Chance vergab, seinen Club in die nächste Runde zu schießen. Dann verwandelte Sven Marik für Dickenberg, den nächsten Elfer parierte SVD-Keeper Alexander Wermeling zum Erfolg seines Teams.

Tore: 1:0 Goza (62.), 1:1 Ahmann (88.), 2:1 Sharp (109.), 2:2 Ahmann (119.).

SV Halverde -

Arm. Ibbenbüren 0:6 n. V.

Der Bezirksligist aus Ibbenbüren hatte 90 Minuten lang das Visier verstellt. Bis dahin wehrten sich die Halverder tapfer. „Es war ein toller Pokalfight. Wir haben richtig gut dagegengehalten“, sagt Halverdes Trainer Jörg Diekmann. „Wir haben uns total verausgabt.“ Nicht zuletzt deshalb musste der HSV-Coach insgesamt drei Mal wechseln. Danach hätten sich aber noch Spieler des SV Halverde verletzt, die nicht mehr ersetzt werden konnten. „“Eine Zerrung, Leistenprobleme zählt Diekmann auf. Wir haben die Partie am Ende mit sieben gegen elf Mann beendet“, so Diekmann. „Wir sind am Ende eingebrochen.“ Das nutzte der Bezirksligist aus Ibbenbüren dann mit all seiner Routine aus und erzielte am Ende einen dem Ligenunterschied angemessenen Erfolg.

Tore: 0:1 Bohle (94.), 0:2 Drieschner (95.), 0:3 Günther (99.), 0:4 M. Heicks (106.), 0:5 Günther (108.), 0:6 Breuer (115.).

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