33. Riesenbecker Triathlon:
Sechs Minuten Vorsprung

Riesenbeck -

Das Gesicht von Luca Heerdt dürften die meisten Zuschauer beim Riesenbecker Triathlon wohl erst bei der großen Siegerehrung gesehen haben. Denn der Triathlet von Tri Finish Münster kam am Sonntag auf der olympischen Distanz mit einem Vorsprung von satten sechs Minuten ins Ziel. Und wäre dabei auch fast unbemerkt an Stadionsprecher und Organisator Michael Brinkmann vorbei ins Ziel gelaufen.

Montag, 31.08.2015, 00:08 Uhr

Luca Heerdt siegte über die olympische Distanz beim Riesenbecker Triathlon.
Luca Heerdt siegte über die olympische Distanz beim Riesenbecker Triathlon. Foto: Leon Ratermann

Das Gesicht von Luca Heerdt dürften die meisten Zuschauer beim Riesenbecker Triathlon wohl erst bei der großen Siegerehrung gesehen haben. Denn der Triathlet von Tri Finish Münster kam am Sonntag auf der olympischen Distanz mit einem Vorsprung von satten sechs Minuten ins Ziel. Und wäre dabei auch fast unbemerkt an Stadionsprecher und Organisator Michael Brinkmann vorbei ins Ziel gelaufen. Doch der reagierte schnell: „Super Leistung, Luca“, rief er ins Mikro und lockte so die vielen Zuschauer an diesem Tag in den Zielbereich vor die große Bühne.

Nach Heerdt (1:55:45) kamen Dirk Casimir von Union 08 Lüdinghausen (2:01:40) und Klaus Eckstein von LC Nordhorn (2:02:56) ins Ziel. Frank Egbert von Falke Saerbeck war schnellster hiesiger Läufer bei den „Olympischen“ mit 2 Stunden und 21 Minuten. Antje Lübeck vom RC Münster war mit 2:19:24 die schnellste Frau im Feld.

Und kurze Zeit später war der Zielbereich dann auch so gut gefüllt, dass der herankommende Triumph des LC Nordhorn gebührend gefeiert werden konnte. Gleich die ersten vier Plätze auf der Volksdistanz wurden von Läufern des niedersächsischen Laufclubs belegt. Daniel Ensink gewann mit 1:02:58 Stunden vor seinen Teamkollegen Mark Feldschnieders (1:03:39) und Nicholas Lembcke (1:04:17). Den undankbaren vierten Platz belegte Marvin Beckemper, der damit aber genauso zu einem fantastischen Mannschaftsergebnis beisteuerte. Bei den Frauen war es Imke Sumbeck vom LC Nordhorn, die als schnellste Frau auf der Volksdistanz über 600 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Fahrradfahren und 5 Kilometer Laufen das Ziel erreichte. Alexander Petrich aus Recke und Regina von der Straten aus Rheine waren die schnellsten Läufer aus der Region. Mit dem LC Nordhorn und Tri Finish aus Münster, die auf der Volksdistanz die Plätze fünf bis sieben belegten, gab es zwei Vereine, die bei schwülwarmen Temperaturen einen kühlen Kopf behielten und die Rennen dominierten.

Aber es lohnt sich auch noch ein Blick auf die Ergebnisse der Landesliga Nord, die am Sonntag zum ersten Mal beim Riesenbecker Triathlon startete. Das Team von Teuto Riesenbeck, bestehend aus Stefan Ostendorf, Juan Ignacio Gamboa Fernandez, Patrick Gödicke und Andre Beyer-Lindenschmidt holte sich sensationell den 2. Platz hinter dem Favoriten LC Solbad Ravensberg. Die Hoffnungen auf einen Aufstieg mussten bei den Riesenbeckern zwar schon früh in der Saison begraben werden, aber der 2. Platz und ein geschlossenes Mannschaftsergebnis unter schwierigsten äußeren Bedingungen sorgten für gute Laune im Teuto-Lager.

Und die erreichte am Nachmittag sogar Stadionsprecher Michael Brinkmann, der „seine Jungs“ auf die Bühne holte und gebührend feiern ließ. Bleibt das Team in der nächsten Saison von Verletzungen verschont, soll in der nächsten Saison der Aufstieg als erklärtes Ziel ausgegeben werden.

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