Fußball-Kreisliga A
Paukenschlag in Westerkappeln: 5:3 gegen Arminia

Tecklenburger Land -

Für einen Paukenschlag sorgte in der Kreisliga A Westfalia Westerkappeln. Die Fremann-Elf besiegte den Tabellenzweiten Arminia Ibbenbüren mit 5:3. Sieben Spiele in der Kreisliga A wurden am Mittwochabend insgesamt ausgetragen.

Mittwoch, 30.09.2015, 22:09 Uhr

Dabei untermauerte die ISV ihre Spitzenstellung durch einen allerdings schwer erkämpften 3:2-Sieg gegen den SC Halen. Durch die Niederlage der Arminen bauten die ISVer ihren Vorsprung in der Tabelle auf sechs Punkte aus. Aufsteiger VfL Ladbergen verlor in Halverde mit 1:3. Der TuS Tecklenburg besiegte den SC Dörenthe in einer hitzigen Begegnung mit 4:0. Einen 6:0-Kantersieg feierte Cheruskia Laggenbeck gegen Arminia Ibbenbüren II. Westfalia Hopsten bezwang Falke Saerbeck mit 2:0 und SW Esch unterlag dem SC Hörstel mit 0:2.

Ibbenbürener SV -

SC Halen 3:2

Die Begegnung begann recht ausgeglichen, eine Viertelstunde lang tat sich vor beiden Toren recht wenig. Dann gab es zwei erste Warnschüsse von Jannis Schneider, der nach schöner Vorarbeit von Sebastian Wellmeyer links am Tor vorbei schoss, und von Felix Kuhlenbeck , der rechts vorbei zielte. Die ISV kam jetzt in Fahrt, und in der 23. Minute köpfte Felix Kuhlenbeck aus kurzer Distanz zum 1:0 für die ISV ein. Sascha Pakularz hatte sich zuvor auf der linken Seite den Ball erkämpft und auf Kuhlenbeck geflankt. Nur eine Minute später stand es 2:0. Diesmal war es Pakularz, der aus kurzer Distanz einschoss. Die Vorarbeit leistete Sebastian Welmeyer. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte waren Chancen Mangelware. Bis zur 43. Minute, als Danny Bülte nach einer Nachlässigkeit in der ISV-Abwehr frei vor Keeper Sebastian Scholmeyer auftauchte und zum Anschlusstreffer für Halen einschoss. Kurz vor dem Pausenpfiff war es Patrick Bahr, der nach einem Querpass von Sebastian Wellmeyer die Riesenchance zum 3:1 für die ISV hatte. Halens Torwart Jens Haufe parierte jedoch großartig.

In der zweiten Hälfte war es ein recht zerfahrenes Spiel, in dem sich der SC Halen durchaus die eine oder andere Chance zum Ausgleich erspielte. „Das war keine gute Leistung von uns“, sagte ISV-Fußball-Abteilungsleiter Reinhard Börgel. Die Quittung erhielten die Ibbenbürener in der 85. Minute, als Björn Jansson zum 2:2 für den SC Halen traf. Simon Kock war es, der doch noch für den Sieg des Spitzenreiters sorgte. In der 87. Minute erzielte er den Treffer zum 3:2-Endstand.

Tore: 1:0 Kuhlenbeck (23.), 2:0 Pakularz (24.), 2:1 Bülte (43.). 2:2 Jansson (85.), 3:2 Kock (87.).

West. Westerkappeln -

Arm. Ibbenbüren 5:3

Die Arminia hat es zum zweiten Mal erwischt in dieser Saison. Bei Westfalia-Westerkappeln gab es für die Wicherts-Elf eine deutliche 3:5-Niederlage. „Ich kann es mir jetzt gerade auch noch nicht erklären, wie das passiert ist“, sagte DJK-Co-Trainer direkt nach dem Abpfiff. Er beobachtete, dass „Westerkappeln gut gestaffelt stand, gut eingestellt war und aus sechs bis sieben Chancen fünf Tore macht“. Außerdem musste Arminia die Viererkette an einigen Stellen umbauen durch die Sperre von Chris Nietiedt und die Knieverletzung im Spiel von Christian Winde. „Dann kam offensichtlich ein Bruch ins Spiel“, so Osterbrink, der eine ziemlich gedrückte Stimmung bei seiner Mannschaft nach dem Spiel ausmachte.

Tore: 0:1 M. Heicks (16.), 1:1, 2:1 Winkler (24., 41.), 2:2 Eigentor (43.), 3:2 Lobenburg (48.), 4:2, 5:2 Valle (53., 65.), 5:3 Mahmutovic (85.).

SV Halverde -

VfL Ladbergen 3:1

„Halverde hat die Tore gemacht, wir haben es nicht verstanden, unsere Chancen auch zu nutzen“, haderte Ladbergens Trainer Peter Melchers nach der 1:3-Niederlage seiner Mannschaft beim SV Halverde. „Wir haben Glück, das wir früh in Führung gehen“, befand Halverdes Mannschaftsverantwortliche Franz-Josef Garmann, der insgesamt ein „gutes Kreisliga A-Spiel“ gesehen hat. Nach dem 2:0 des HSV kam Ladbergen noch einmal ran, Nico Stegemann verwandelte dann den Konter zum entscheidenden 3:1. „Danach haben wir das sauber über die Bühne gebracht“, sagte Garmann.

Tore: 1:0 Schneider (2.), 2:0 Schneider (55.), 2:1 Richter (59.), 3:1 Stegemann (73.).

TuS Tecklenburg -

SC Dörenthe 4:0

Ein turbulentes Spiel entwickelte sich in Tecklenburg. Erst viel nach knapp einer Viertelstunde das Flutlicht aus. Bis dahin stand es noch 0:0. Der Schiedsrichter schickte beide Partien zunächst in die Kabinen. Nach 20 Minuten loderten die Flutlichtmasten aber wieder und es konnte weiter gehen. Offensichtlich hatte der Ausfall die Nerven aller Beteiligten arg strapaziert, denn fortan ging es hitzig zur Sache. Höhepunkt war, dass der Unparteiische Dörenthes Coach Ralf Scholz (50.) hinter die Bande schickte. Zu dem Zeitpunkt führten die Hausherren schon mit 2:0. Mark Widdermann (41.) und Daniel Kitroschat hatten für den Pausenstand gesorgt. Oral Dogru (56.) und Alexej Maier (69.) machten den 4:0-Sieg klar. Kurz vor Schluss gerieten sich dann noch einige Zuschauer in die Haare, so dass der Ordnungsdienst einschreiten musste. Offensichtlich waren sie nicht mit allen Schiri-Entscheidungen zufrieden gewesen.

Tore: 1:0 Widdermann (41.), 2:0 Kitroschat (44.), 3:0 Dogru (56.), 4:0 Maier (69.)..

Der TuS Tecklenburg (rotes Trikot) gewann gegen den SC Dörenthe mit 4:0.

Der TuS Tecklenburg (rotes Trikot) gewann gegen den SC Dörenthe mit 4:0. Foto: Uwe Wolter

Cheruskia Laggenbeck -

A. Ibbenbüren 2 6:0

Schon zur Pause herrschten im Laggenbecker Jahnstadion ziemlich klare Verhältnisse. 3:0 führte die Elf von Heiko Becker bereits nach 45 Minuten. Adrian Goza traf in der 7. Minute aus abseitsverdächtiger Position, was nachher niemanden mehr interessierte. Goza erzielte auch das 3:0 sieben Minuten vor der Pause, zwischendrin traf Jannik Hoppe (20.). Nach dem Seitenwechsel machte Daniel Befus mit einem Doppelschlag dann endgültig alles klar (65., 68.). Daniel Hintze setzte nach 85 Minuten den Schlusspunkt.

Tore: 1:0 Goza (7.), 2:0 Hoppe (20.), 3:0 Goza (38.), 4:0, 5:0 Befus (65., 68.), 6:0 Hintze (85.).

Schwarz-Weiß Esch -

SC Hörstel 2:3

In Püsselbüren ging es am Mittwochabend kräftig hin und her. Erst führte Hörstel, dann Esch und am Ende gewann aber der Gast das Spiel. Zwei Mal erfolgreich für den SCH war dabei Stefan Seiler. Erst seit der vergangenen Woche wieder fit hat der Neuzugang jetzt drei Mal in zwei Spielen für die Hörsteler getroffen. „Das 0:1 war für mich das Tor des Jahres. Sowas habe ich noch nie gesehen. Er tunnelt auf engstem Raum drei oder vier Gegenspieler und lupft dann über den Torwart“, lobte Hörstels Trainer Bruno Kitroschat seinen Doppeltorschützen in den höchsten Tönen. „Beide Mannschaften hatten Chancen, ein Unentschieden wäre auch in Ordnung gewesen, aber der Sieg ist nicht unverdient“, resümierte Kitroschat.

Tore: 0:1 Seiler (25.), 1:1 Freese (.), 2:1 Siek (./Foulelfmeter), 2:2 Seiler (.), 2:3 Rosetti (.).

Westfalia Hopsten -

Falke Saerbeck 2:0

Die Freude war riesig nach dem Abpfiff in Hopsten. Trainer Christoph Meyer war kaum zu halten: „Geil! Das ist Erleichterung ohne Ende, ein unbeschreibliches Gefühl. Für solche Siege veranstalten wir die ganze Chose.“ Der 2:0-Sieg gegen Falke Saerbeck war der erste Saisonsieg der Westfalia, die Last, die von den Schultern fiel, war entsprechend groß. „Das war nicht das schönste Fußballspiel, aber wir haben gekämpft, gebissen, sind gelaufen wie schon lange nicht mehr“, schwärmte Christoph Meyer. Die Rote Laterne gibt Hopsten damit an Arminia Ibbenbüren 2 ab.

Tore: 1:0 Üffing (9.), 2:0 Pruß (51.).

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