Kreisliga A: Zweiter Sieg in Folge / Klatsche für Westfalia
VfL Ladbergen kommt immer besser in Fahrt

Tecklenburger Land -

Der VfL Ladbergen scheint zum Endes des Jahres in der Kreisliga A in Fahrt zu kommen. Eine Woche nach dem Erfolg bei Arminia Ibbenbüren 2 siegte der VfL auch im Aufsteigerduell gegen BSV Brochterbeck mit 2:0. In die Erfolgsspur zurückgekehrt ist auch Eintracht Mettingen, der sich vor heimischem Publikum gegen den SC Halen mit 2:0 durchsetzte. Die Partien Dörenthe – Arminia, Arminia 2 – Esch, Hopsten – Hörstel sowie Tecklenburg – Saerbeck fielen den Regenfällen der vergangenen Tage zum Opfer.

Sonntag, 15.11.2015, 00:11 Uhr

Der VfL Ladbergen (dunkelblaue Trikots) feierte gegen Brochterbeck den zweiten Sieg in Folge.
Der VfL Ladbergen (dunkelblaue Trikots) feierte gegen Brochterbeck den zweiten Sieg in Folge. Foto: Jörg Wahlbrink

VfL Ladbergen -

BSV Brochterbeck 2:0

Jubel auf der einen, Trauer auf der anderen Seite. Einig waren sich dennoch beide Trainer, dass der Sieg für Ladbergen in jeder Beziehung verdient ist. „Nach dem Erfolg in der Vorwoche gegen einen Gegner von unten haben wir gestern erneut gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf nachgelegt. Das ist sehr wichtig“, freute sich VfL-Coach Peter Melchers. „Ich weiß nicht, was los war“, haderte dagegen BSV-Trainer Hubertus Ahmann mit seiner Mannschaft. „Das war durch und durch enttäuschend. Bei uns fehlte jeglich Aggressivität. Bis um 1:0 war es ok. Danach ging gar nichts mehr. Das war viel zu wenig von uns. Deshalb ist der Sieg für Ladbergen total verdient.“ Bei widrigen Bedingungen neutralisierten sich beide Mannschaften zunächst gegenseitig. Nach einer „total blöden Situation“ (Ahmann) entschied der Schiedsrichter in der 25. Minute zurecht auf Strafstoß nach einem Foul an Simon Richter . Der verwandelte selbst zur Führung der Hausherren. Danach brachen beim BSV alle Dämme. Die Gäste nahmen die Zweikämpfe nicht mehr an und stemmten sich kaum noch gegen die drohende Niederlage. Als Fabian Weikert nach einer Stunde auf 2:0 erhöhte, war die Partie gelaufen. Ladbergen tat nicht mehr als nötig, lief aber auch nicht mehr Gefahr, den Anschlusstreffer hinnehmen zu müssen.

Tore: 1:0 Richter (25., Foulelfmeter), 2:0 Reikert.

Cheruskia Laggenbeck –

W. Westerkappeln 6:1

Wie schon beim Heimerfolg gegen Mettingen zuletzt sah SVC-Coach Heiko Becker eine vorzügliche Darbietung seiner Schützlinge: „Wir haben nahtlos an die Vorwoche angeknüpft, hatten das Spiel sehr gut im Griff, ich bin super zufrieden.“ Im ersten Durchgang ließen die Hausherren nicht eine Torchance der Gäste zu, führten durch Treffer von Leo Goza und Jannik Hoppe verdient mit 2:0. In Durchgang Zwei sah Becker ein „etwas verteileres Spiel“, ohne dass die Gastgeber in Gefahr gerieten. Von der Gegenwehr der Westfalia war er enttäuscht, „da muss deutlich mehr kommen wenn sie die Klasse halten wollen“. Am Ende sei der Erfolg vielleicht um „ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen.“

Tore: 1:0 Goza (34.), 2:0 Hoppe (43.), 3:0 D. Krasniqi (70.), 4:0 Schmale-Hüsemann (80.), 5:0 D. Krasniqi (81.), 5:1 Lutterbeck (83.), 6:1 Hintze (85.).

Eintracht Mettingen –

SC Halen 2:0

Eintracht-Trainer Marcus Mahnken musste nach dem schmeichelhaften Erfolg seiner Elf durchatmen: „Wir hatten heute das nötige Glück auf unserer Seite und hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn Halen in Führung gegangen wäre.“ Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit waren die Gäste nach dem Pausentee am Drücker. In Führung aber ging die Eintracht in der 80. durch Nicolas Reihmann. Als die Halener mit letzter Kraft auf den Ausgleich drängten, legten die Hausherren den zweiten Treffer durch Kevin Burbrink nach.

Tore: 1:0 Reimann (80.), 2:0 Richter (90.+2).

Ibbenbürener SV -

SV Halverde 4:1

Die SV hat einer perfekt verlaufenen Hinrunde in der Kreisliga A die Krone aufgesetzt. Am Sonntagnachmittag feierte die Lürwer-Elf gegen den SV Halverde beim 4:1 (2:1) den 15. Saisonerfolg im 15. Saisonspiel, die eindrucksvolle Bilanz eines designierten Meisters. Trainer Florian Lürwer war entsprechend stolz: „Was wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben war unfassbar überragend, deswegen stehen wir zurecht ganz oben.“ Die Gäste lauerten auf Fehler der ISV und nutzten gleich den ersten Fauxpas der Hausherren eiskalt aus. Marco Schneider traf zur überraschenden Gästeführung. Die Ibbenbürener ließen sich davon aber nicht beirren und schlugen zurück. Zur Pause lagen sie nach Treffern von Sascha Pakluarz und Janis Schneider vorn. Nach dem Seitenwechsel besorgten erneut Schneider und Kevin Hagemann den Endstand.

Tore: 0:1 Schneider (21.), 1:1 Pakularz (37.), 2:1 Schneider (45.), 3:1 Hagemann (48.), 4:1 Schneider.

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