Hallenfußballturnier in Lengerich
Zum Finale bleibt die Tribüne leer

Lengerich -

Die Terminkollision mit dem Ibbenbürener Hallenfestival sorgte am Ende für Ärger im Umfeld des SC Preußen Lengerich. „Da hätte man uns von Arminia viel eher unterrichten müssen, dann hätten wir frühzeitig reagieren können“, meinte Turnierorganisator Dirk Vietmeier.

Montag, 18.01.2016, 01:01 Uhr

Kein würdevoller Anblick: Beim Endspiel und der anschließenden Siegerehrung war die Tribüne nahezu leer. Für die vier Halbfinalisten, darunter immerhin noch die Newcomer Lengerich, die sich durch guten Fußball verdient soweit vorgekämpft hatten, war das sicher keine nette Geste.
Kein würdevoller Anblick: Beim Endspiel und der anschließenden Siegerehrung war die Tribüne nahezu leer. Für die vier Halbfinalisten, darunter immerhin noch die Newcomer Lengerich, die sich durch guten Fußball verdient soweit vorgekämpft hatten, war das sicher keine nette Geste. Foto: Uwe Wolter

Ausgelöst hat den Ärger eigentlich ein sportlicher Erfolg. Obwohl klar war, dass beide Turniere, das Ibbenbürener Hallenfestival der DJK Arminia Ibbenbüren und das eigene terminlich kollidieren, nahmen die Lengericher am Vorturnier in Ibbenbüren teil. Und dort wurde die Mannschaft des SCP dann ungeschlagen Turniersieger und qualifizierte sich damit für das Hauptturnier, an dem mehreren Regionalligamannschaften teilnahmen.

„Den Spielern können wir es nicht verdenken, dass sie wieder zum Hallenfestival fahren“, stellte der Vorstandsvorsitzende des SCP Roland Hennig nach Ende des eigenen Turniers klar. So entschieden die Trainer Christian Hebbeler und Michael Bürgel, dass die Truppe, die das Vorturnier gespielt hatte, wieder nach Ibbenbüren fahren durfte. In Lengerich spielten dagegen die heimischen Spieler, wie etwa Sascha Höwing. Martin Fleige oder Christian Hülsmeier. Doch dieses Team konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen und schied vorzeitig aus.

„Das wird noch Konsequenzen haben“, meinte kurt nach dem Scheitern der Ex-Vorsitzende Klaus Fleige mit finsterer Miene. Angeblich, so war im Foyer der Dreifachhalle zu hören, würden sich einige Mitglieder des „Hunderter-Clubs“ überlegen, ob sie die Preußen noch weiterhin unterstützen würden. Während der Endrunde blieb die Tribüne nur spärlich besetzt. Für die anderen Teams interessierten sich nur noch wenige Zuschauer. Die, die nicht mehr da waren, haben aber hochklassige Spiele verpasst!

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