Fußball: Neuzugang für Lengerich
Walkenhorst wird ein Preuße

Lengerich/Ibbenbüren -

A-Liga-Spitzenreiter Arminia Ibbenbüren muss zur kommenden Saison ohne einen seiner absoluten Leistungsträger planen. Maximilian Walkenhorst schließt sich dem Landesligisten Preußen Lengerich an.

Freitag, 17.03.2017, 05:03 Uhr

Maximilian Walkenhorst (rechts) verlässt Arminia Ibbenbüren zum Saisonende und wechselt zum Landesligisten FC Preußen Lengerich.
Maximilian Walkenhorst (rechts) verlässt Arminia Ibbenbüren zum Saisonende und wechselt zum Landesligisten FC Preußen Lengerich. Foto: Carolin Mönninghoff

In der Kreisliga oder der Bezirksliga wäre Walkenhorst nicht gewechselt, das hatte er den Arminen zugesagt, nun aber ergab sich die Gelegenheit für den Sprung in die Landesliga, wo er künftig unter seinem Ex-Trainer Sebastian Ullrich aktiv sein wird. Der langjährige Armine Ullrich versucht gleich, die Wogen zu glätten. „Ich will in keinster Weise eine Mannschaft zerstören oder irgendetwas kaputtmachen“. Einzig und allein gehe es ihm um die „individuelle Qualität und Weiterentwicklung von Maxi“, solch ein Spieler hätte in der Kreisliga nichts verloren.

Das weiß auch sein aktueller Trainer Vladan Dindic , der höchst angetan ist von der Qualität seines Mittelfeld-Motors: „Maxis Fähigkeiten stehen außer Frage. Er wird sich definitiv in Lengerich durchsetzen und den Sprung schaffen, ein außergewöhnlicher Fußballer.“ Sehr gerne habe Walkenhorst mit Dindic zusammengearbeitet, „so gut wie aktuell war er noch nie, auch meine Meinung war ihm sehr wichtig“, weiß Dindic auch die menschliche Seite an Walkenhorst sehr zu schätzen.

Dass der zwölffache Saisontorschütze für die Arminia nicht Eins zu Eins zu ersetzen ist, weiß Vladan Dindic ebenfalls. „Uns bricht ein gewaltiger Baustein weg, das wird uns natürlich weh tun“, könne man sein Fehlen nur im Kollektiv kompensieren.

Extrem froh über die Zusage Walkenhorsts zeigte sich dagegen sein neuer Trainer Sebastian Ullrich, der einst noch mit dem „Zehner“ zusammengespielt hatte. „Für mich einer der stärksten Kreisliga-Spieler aktuell und einer meiner Wunschspieler. Maxi bringt alles mit, um sich in der Landesliga durchzusetzen“, denkt Ullrich dabei an die fußballerische Klasse, das Körperliche sowie den Torabschluss.

Walkenhorst selber sieht den passenden Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen: „Wenn ich es jetzt nicht mache, dann nie mehr. Es ist die Chance, mich noch einmal weiterzuentwickeln.“ Er verlässt Schierloh dabei mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Man freut sich total auf die neue Herausforderung, ist aber auch traurig, sein gewohntes Umfeld zu verlassen“, ist er mit vielen Teamkollegen auch privat sehr gut befreundet.

Dass es eine Trennung im Guten ist, bestätigen alle Parteien. „Ich hoffe, dass mir die Türen bei Arminia noch offen stehen, mich wird es sicherlich irgendwann wieder hierhin ziehen“, ist Walkenhorst überzeugt. Einen großen Wunsch hat er dennoch für seine letzten Wochen im DJK-Dress: „Aufsteigen und gemeinsam feiern, das wäre der perfekte Abschied.“

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