Volleyball: Tecklenburger Land Volleys
Karlo Keller: „Wir planen für die 3. Liga“

Tecklenburger Land -

„Wir haben unsere Unterlagen eingereicht“, sagt Karlo Keller, Manager der Tecklenburger Land Volleys. Gemeint sind die Lizenz-Unterlagen für die neue Spielzeit. Die Tebus haben für die 2. Volleyball-Bundesliga und für die 3. Liga gemeldet.

Mittwoch, 03.05.2017, 00:05 Uhr

Tebu-Manager Karlo Keller (links) und Trainer Hendrik Rieskamp haben ihre Hausaufgaben gemacht und die nötigen Unterlagen für die Ligen 2 und 3 eingereicht.
Tebu-Manager Karlo Keller (links) und Trainer Hendrik Rieskamp haben ihre Hausaufgaben gemacht und die nötigen Unterlagen für die Ligen 2 und 3 eingereicht. Foto: Jan Kappelhoff

Die Frist ist am Dienstagabend abgelaufen, es war Stichtag. „Wir haben unsere Unterlagen eingereicht“, sagt Karlo Keller , Manager der Tecklenburger Land Volleys . Gemeint sind die Lizenz-Unterlagen für die neue Spielzeit. Die Tebus haben für die 2. Volleyball-Bundesliga und für die 3. Liga gemeldet. Auch wenn die Mannschaft von Trainer Hendrik Rieskamp sportlich abgestiegen ist, bereiten sich die Verantwortlichen auf alle Eventualitäten vor. Am kommenden Samstag fährt Karlo Keller zur Versammlung nach Kassel, danach hoffe er, Gewissheit zu haben.

„Wir planen für die 3. Liga, weil wir offiziell abgestiegen sind“, gibt es natürlich einen Fall, der Karlo Keller am ehesten realistisch erscheint. „Wir wollen aber einfach nichts unversucht lassen“, ergänzt Keller. Schließlich habe auch die Vergangenheit gezeigt, dass es immer wieder Rückzüge oder Lizenz-Nichterteilungen gebe, und dann stünden die Tebus bereit. Sie wollen sich nicht nachsagen lassen, wegen falscher Formalien eine Zugehörigkeit in der 2. Bundesliga nicht wahrnehmen zu können.

Einen aktuellen Fall gibt es da tatsächlich: Die Sportfreunde Aligse haben keine Lizenz für die 2. Bundesliga beantragt, dafür bleibt der USC Braunschweig, der ebenfalls eigentlich abgestiegen war, in der Liga. Das teilte die Deutsche Volleyball-Liga gestern mit. „Wenn unsere Unterlagen okay sind, wären wir danach dran“, spielt Karlo Keller den Fall der Fälle durch.

Auch eine weitere Entscheidung haben die Volleyballer des SVC Laggenbeck gefällt: Die 2. Mannschaft, die in der abgelaufenen Saison Meister der Oberliga geworden ist, wird den Aufstieg in die Regionalliga nicht wahrnehmen. „Das ist eine rein sportliche Entscheidung“, begründet Karlo Keller.

Einige Spieler würden in die Erste hochgezogen und die Zweite solle weiterhin dafür da sein, junge Spieler an die Erste heranzuführen. „Dafür wäre die Regionalliga ein zu großer Sprung“, so Keller.

Es wäre dann besser für die Entwicklung der Spieler, oben in der Oberliga mitzuspielen als unten in der Regionalliga. Für die 2. Mannschaft sind die Tebus nun auf Trainersuche. Meistercoach Sebastian Gartemann hört auf.

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