Tennis: Damen-Regionalliga
Bittere Niederlage in Halle

Westerkappeln -

Das Glück hat sich am Donnerstag nicht auf die Seite der Tennisdamen des TSV Westfalia Westerkappeln geschlagen. Bei der 3:6-Niederlage am fünften Spieltag der Regionalliga in Halle mussten die Westerkappelnerinnen fünf Mal in den Champions-Tie-Break, nur einmal ging dieser zu Gunsten der Gäste aus.

Freitag, 26.05.2017, 17:05 Uhr

Alexandra Seffrin holte am Donnerstag den einzigen Einzelsieg für die Westerkappelnerinnen in Halle. Am Ende stand eine 3:6-Niederlage.
Alexandra Seffrin holte am Donnerstag den einzigen Einzelsieg für die Westerkappelnerinnen in Halle. Am Ende stand eine 3:6-Niederlage. Foto: Uwe Wolter

Wie schon in den Vergleichen zuvor war auch gegen Blau-Weiß Halle das Match schon nach den Einzeln (1:5) entschieden. Doch es hätte auch 4:2 für die Westfalia stehen können. „Das war so knapp, das ist so bitter“, war Westerkappelns Mannschaftsführerin Mareike Grieneisen zu tiefst geknickt. „Die machen Netzroller, treffen drei Mal genau die Linie“, so Grieneisen. „Einfach nur ärgerlich!“

Den einzigen Erfolg im Einzel fuhr Alexandra Seffrin an Position sechs ein. Mit 6:2 und 6:1 setzte sich die Westerkappelnerin gegen Lisa Staubach deutlich durch. Mit 2:6 und 2:6 unterlag Jana Strathmann an drei der Niederländerin Jaimy-Gayle Van de Wal. Knapp mit 6:7 und 5:7 verlor Dominique Rothländer an Position vier gegen Luisa Meyer auf der Heide.

Die übrigen Matches wurden alle erst im Champions-Tie-Break entschieden. An Eins ging es nach 6:2 und 2:6 aus Gästesicht für Nikki Luttikhuis gegen Jainy Scheepens in den Entscheidungssatz. Der ging dann im rein niederländischen Duell mit 10:7 an die Spielerin aus Halle. An Zwei stand es nach den beiden ersten Sätzen 6:3 und 2:6 zwischen Maurien Rikkert und Halles Franziska Kommer. Den Tie-Break gab Rikkert mit 3:10 ab. Fast das gleiche Bild bei Alessa Gravemann an Fünf. Nach 3:6 und 6:2 zog sie im Tie-Break mit 6:10 den Kürzeren.

„Obwohl das Match damit entschieden war, haben wir die Doppel ausgespielt, um schon für Sonntag zu üben“, sagte Mareike Grieneisen. Rikkert/Gravemann setzten sich nach 6:3 und 0:6 gegen Scheepens/Kommer dann endlich im Tie-Break mit 10:5 durch. Dagene verloren Luttikhuis/Seffrin gegen Van de Wal/auf der Heide mit 6:4, 1:6 und 10:12. Eine klaren 6:0 und 6:1-Sieg landeten dagegen Strathmann/Rothländer gegen Sperling/Staubach.

„Am Sonntag wird es auf jedem Fall etwas“ ist sich Mareike Grieneisen sicher. Ab 11 Uhr ist dann das ebenfalls noch sieg- und punktlose Schlusslicht Kölner THC in Westerkappeln zu Gast. Mit einem Sieg wollen die Westerkappelnerinnen den Kölnerinnen die rote Laterne weiterhin überlassen. Gegenüber Halle wird werden die Gastgeberinnen dann im Einzel mit Mareike Grieneisen anstelle von Alessa Gravemann antreten.

Der Kampf um den Klassenerhalt dürfte für die Westfalia-Damen auch bei einem Erfolg am Sonntag nur noch schwer zu bewerkstelligen sein. Denn es steigen vier Teams aus der Regionalliga ab.

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