Tennis-Winterrunde: Damen-Westfalenliga
Westfalia Westerkappeln: Gelungener Auftakt in Salzkotten

Westerkappeln -

Den erhofften Auftaktsieg feierten am Sonntag die Damen des TSV Westfalia Westerkappeln. In Salzkotten war die Begegnung bereits nach den Einzeln klar entschieden.

Montag, 27.11.2017, 19:11 Uhr

Maurien Rikkert gewann trotz Rückenproblemen ihr Einzel gegen Anna Finke im Champions-Tie-Break. Am Ende feierten die Westerkappelner Damen in Salzkotten einen klaren 5:1-Sieg im ersten Winterrundenspiel.
Maurien Rikkert gewann trotz Rückenproblemen ihr Einzel gegen Anna Finke im Champions-Tie-Break. Am Ende feierten die Westerkappelner Damen in Salzkotten einen klaren 5:1-Sieg im ersten Winterrundenspiel. Foto: Uwe Wolter

„Unser Küken war doch sehr nervös, aber sie hat ihre Sache gut gemacht“, lobte Mareike Grieneisen , Mannschaftsführerin der Westfalenliga-Tennisdamen des TSV Westfalia Westerkappeln die jüngste im Team Darja Christov. Der 15-Jährige Neuzugang aus Osnabrück gab am Sonntag im ersten Saisonspiel der Winterrunde seinen Einstand in Westfalen. Die Westerkappelnerinnen mussten am zweiten Spieltag beim TC Rot-Weiß Salzkotten antreten. Am Ende stand dort ein 5:1-Sieg zu Buche. „Das war ein guter Start. Wir hatten uns ja schon vorher dort etwas ausgerechnet“, sagte Mareike Grieneisen.

Der Sieg stand schon nach den vier Einzeln fest. Nur Westerkappelns Niederländerin Maurien Rikkert musste an Nummer zwei stark kämpfen, um sich im Champions-Tie-Break mit 10:7 durchzusetzen. Den ersten Satz hatte sie gegen Anna Finke mit 1:6 verloren, biss sich dann aber im zweiten Satz mit 6:3 durch. 6:4 und 6:3 hieß im Spitzenduell zwischen Jessica Kuni auf Salzkottener Seite und Jana Strathmann. Mit 6:3 und 6:2 setzte sich Mareike Grieneisen gegen Ellena Volmer durch. Am deutlichsten machte es Alessa Gravemann, die ihre Gegnerin Anna Kloidt mit 6:0 und 6:0 die „Höchststrafe“ verpasste. Mit dem 4:0-Zwischenstand war die Partie damit für die Westerkappelnerinnen vor den beiden abschließenden Doppeln bereits entschieden.

Im ersten Doppel durfte dann Darja Christov an der Seite von Alessa Gravemann ran. „Sie hat sich gut geschlagen“, meinte ihre Teamchefin Grieneisen nach dem mit 6:2 und 6:4 gewonnen Match. Grieneisen selbst gab im Doppel mit Maurien Rikkert den einzigen Punkt ab. „Maurien hatte leider Probleme mit ihrem Rücken und konnte nicht mehr so gut aufschlagen. Aber da war ja schon alles gelaufen“, tat Grieneisen die 6:2, 1:6 und 4:10-Niederlage nicht mehr wirklich weh.

Das nächste Spiel steht erst am 16. Dezember an. Dann kommt der TC Deuten nach Westerkappeln. „Das wird eine enge Kiste“, erwartet Grieneisen, die den Spielplan in dieser Winterrunde gar nicht so toll findet. „Das ist echt blöd, jeden Monat ein Spiel.“ In der Tat zieht sich die Winterrunde dadurch bis in den Februar hin, denn die beiden letzten Partien sind für den 20. Januar und 18. Februar 2018 angesetzt. Danach folgt dann noch das Finale der beiden Gruppensieger um die Westfalenmeisterschaft.

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