Radball: Deutschlandpokal
Bergeslust Leeden: In Runde eins ist schon Endstation

Tecklenburg-Leeden -

Nicht von Erfolg gekrönt war der Auftritt der Leedener Radballer am vergangenen Samstag in der ersten Hauptrunde des Deutschlandpokals. Sechs namhafte Mannschaften traten in Kassel-Nordshausen an, um eines der beiden begehrten Tickets für das Viertelfinale zu sichern.

Montag, 18.12.2017, 19:12 Uhr

Frühes Pokal-Aus: Leedens Radball-Duo Markus Kuhlage (links) und Thorsten Göpfert wurde in Nordshausen nur Vierter
Frühes Pokal-Aus: Leedens Radball-Duo Markus Kuhlage (links) und Thorsten Göpfert wurde in Nordshausen nur Vierter. Foto: Jörg Wahlbrink

Für Thorsten Göpfert und Markus Kuhlage reichte es am Ende mit sechs Punkten nur zu Rang vier, so dass das Ausscheiden nicht zu verhindern war.

Bereits vor dem ersten Spiel war klar, dass die Vorzeichen für ein Weiterkommen schlecht standen. Verletzungsbedingt mussten die Teutoburger in den vergangenen Wochen eine Trainingspause einlegen. Die fehlende Praxis war dann auch zu Beginn des Wettbewerbs mehr als deutlich. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gegen das Gastgeberduo Gallinger/Reichenbacher mussten die Leedener nach frühen Toren der Hessen in der zweiten Hälfte die Partie mit einer 1:4 Niederlage beenden. Richtig schlecht starteten sie dann in das zweite Match gegen Iserlohn (Wegmann/Pannach). Der 1:6 Halbzeitstand ließ böses erahnen. Doch nach dem Seitenwechsel fanden Göpfert/Kuhlage dank einer Taktikänderung ihren Rhythmus und standen sogar kurz vor dem Ausgleich, ehe Pannach mit einem beherzten Abschluss den 10:8 Erfolg für die Sauerländer sicherstellte.

NRW-Pokalsieger Düsseldorf war für die Leedener dagegen kein Stolperstein. Mit einem souveränen 4:2 Sieg konnte der erste Dreier des Tages verbucht werden. Auch gegen Worfelden, Meister der 2. Bundesliga 2015, agierten die Tecklenburger sicher. Doch zwei strittige Schiedsrichterentscheidungen brachten das RBL-Duo aus dem Konzept. Auch ein letzter Torschuss von Göpfert wurde vom hessischen Torhüter kurz vor der Linie geklärt, so dass erneut die Punkte abgegeben werden mussten (2:3). Damit war das Ausscheiden aus der diesjährigen Pokalsaison für das Tecklenburger Team besiegelt.

Gegen den niedersächsischen Pokalsieger Bilshausen zeigten Göpfert/Kuhlage aber noch einmal ihr Können. Mit 8:5 sammelten sie die Punkte vier bis sechs und reihten sich in der Endabrechnung auf Platz 4 ein. Die Viertelfinalqualifikation feierten dagegen Nordshausen und Worfelden, die sich knapp vor Iserlohn durchsetzen konnten. Für Bilshausen und Düsseldorf blieben nur die Plätze fünf und sechs. Göpfert/Kuhlage wollen nun über die Feiertage ihre Blessuren endgültig auskurieren, um sich im neuen Jahr konzentriert auf den Ligastart am 27. Januar 2018 vorzubereiten. Und dann geht es für die Leedener erneut zum SV Nordshausen nach Kassel.

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