Fußball-Kreispokal: Landesligist steht im Finale
Preußen Lengerich lässt Arminias Rumpftruppe keine Chance

Lengerich / Ibbenbüren -

Preußen Lengerich steht im Finale des Kreispokals. Der Landesligist ist ist am Donnerstag im Halbfinale seiner Favoritenrolle gerecht worden. Beim stark ersatzgeschwächten Bezirksligisten Arminia Ibbenbüren siegte die Ullrich-Elf standesgemäß mit 5:1 (2:0).

Freitag, 27.04.2018, 00:04 Uhr

Lengerichs Torschütze zum 2:0 Niels Wiethölter (links) behauptet das Leder im Zweikampf gegen Arminias Verteidiger Lennart Peters.
Lengerichs Torschütze zum 2:0, Nils Wiethölter (links), behauptet das Leder im Zweikampf gegen Arminias Verteidiger Lennart Peters. Er feierte mit den Preußen einen 5:1-Erfolg. Foto: Tobias Mönninghoff

Preußen Lengerich steht im Finale des Kreispokals. Der Landesligist ist ist am Donnerstag im Halbfinale seiner Favoritenrolle gerecht worden. Beim stark ersatzgeschwächten Bezirksligisten Arminia Ibbenbüren siegte die Ullrich-Elf standesgemäß mit 5:1 (2:0) und trifft nun im Finale am 19. Mai in Hörstel auf Cheruskia Laggenbeck.

„Wir haben das sehr ordentlich gemacht, müssen nur viel eher das dritte Tor nachlegen“, fasste Lengerichs Trainer Sebastian Ullrich zusammen. Auch der neue DJK-Trainer Hubertus Ahmann war mit der Darbietung seiner Mannen einverstanden. „Das war eine gute Laufarbeit für uns, vor ein paar Wochen wären wir noch richtig abgeschossen worden.“

Dass der Erfolg auch in der Höhe völlig in Ordnung ging, daran zweifelte keiner der beiden Trainer. Die Preußen waren nahezu immer in Ballbesitz gegen eine Arminia, die defensiv mit einer Fünferkette agierte und vor allem aufs Toreverhindern aus war. Zu dieser taktischen Marschroute war Ahmann fast schon gezwungen, aufgrund der Personalnot liefen mit Tizian Hohnhorst und Christian Haselberger zwei Akteure auf, die am Abend zuvor noch 90 Minuten für die Reserve im Einsatz waren. Dazu Alexander Wübker, der seit Monaten nicht mehr dabei war.

Zehn Minuten brauchten die Gäste, um den Abwehrriegel der Heimelf zu knacken. Nach einem Freistoß stand Sascha Höwing am zweiten Pfosten goldrichtig und nickte ein. Nur zwei Minuten darauf vollendete Nils Wiethölter einen Angriff zum 2:0, praktisch schon die Entscheidung. Zwar hatte Alex Wübker kurz darauf die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, insgesamt aber hatte der Landesligist die wesentlich reifere Spielanlage und auch die Mehrzahl an klaren Möglichkeiten.

Als Dennis Greiff sowie Malte Moß direkt nach Wiederanpfiff auf 4:0 erhöhten, drohte dem Bezirksligisten ein Debakel. „Da sind wir in alte Muster zurückgefallen“, ahnte der DJK-Coach Böses. Doch die Gastgeber rissen sich noch einmal zusammen und verteidigten fortan geschickt. Tizian Hohnhorst gelang noch der Ehrentreffer, ehe Stefan Sackarndt zum Endstand traf.

Tore: 0:1 Höwing (10.), 0:2 Wiethölter (12.), 0:3 Greiff (51.), 0:4 Moß (53.), 1:4 Hohnhorst (69.), 1:5 Sackarndt (88.).

Gelb-Rote Karte: Steffen Fabian (Arminia, 68.) wegen wiederholten Foulspiels.

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