Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
BSV Brochterbeck möchte ersten Matchball nutzen

Tecklenburger Land -

Im Abstiegskampf der Kreisliga A kann der BSV Brochterbeck bereits für eine Vorentscheidung sorgen. Sollte die Voß-Elf gegen Eintracht Mettingen gewinnen, wäre der BSV vorzeitig gerettet und die Reserve der DJK Arminia Ibbenbüren müsste auf die TE-Teams in der Bezirksliga hoffen.

Freitag, 18.05.2018, 16:05 Uhr

Angreifer Pitt Hoge (links) will mit dem BSV Brochterbeck gegen Eintracht Mettingen den Klassenerhalt perfekt machen.
Angreifer Pitt Hoge (links) will mit dem BSV Brochterbeck gegen Eintracht Mettingen den Klassenerhalt perfekt machen. Foto: Carolin Mönninghoff

Im Abstiegskampf der Kreisliga A kann der BSV Brochterbeck am Montag bereits für eine Vorentscheidung sorgen. Sollte die Voß-Elf ihr Heimspiel (15 Uhr) am Kleeberg gegen Eintracht Mettingen gewinnen, wäre der BSV vorzeitig gerettet und die Reserve der DJK Arminia Ibbenbüren (spielfrei) müsste auf die TE-Teams in der Bezirksliga hoffen. Ebenfalls um 15 Uhr kommt es am vorletzten Spieltag der Saison zu den Begegnungen zwischen Dörenthe und Ladbergen sowie zwischen Tecklenburg und Absteiger Preußen Lengerich 2.

BSV Brochterbeck - Eintracht Mettingen

Die Gastgeber haben genug Wege, um den Klassenerhalt zu realisieren. Der einfachste wäre es, wenn die Brochterbecker Mettingen besiegen. „Vieles spricht für uns, ich bin sehr optimistisch, dass wir es schaffen“, glaubt auch BSV-Trainer Gerd Voß fest an einen Verbleib in der Liga. Seine Elf werde „alles reinsetzen“, um schon am Montag jubeln zu können. Dazu sei allerdings gegenüber dem 0:5 in Hörstel eine deutliche Steigerung notwendig. „Ab der 30. Minute war es nichts mehr von uns, wir werden mit Sicherheit nie wieder mit einer Fünferkette spielen“, musste Voß einen Fehler in der taktischen Herangehensweise zugeben. Am Montag will er „deutlich offensiver“ spielen lassen, personell sieht es gut aus.

Die Gäste aus Mettingen reisen ohne Fabio Zwenger und Nico Schröer an, Tobias Stenzel aus dem Trainergespann hofft auf einen ähnlich couragierten Auftritt wie beim 3:0 gegen Tecklenburg zuletzt. „So sind wir nur sehr schwer zu schlagen, manchmal ist es bei den Jungs einfach eine Einstellungssache“, appelliert er an den Charakter seiner Schützlinge.

TGK Tecklenburg - Preußen Lengerich 2

Zumindest einen Titel werden die Kobbos am Ende einer mäßig verlaufenen Spielzeit holen, die Torjägerkrone. Isuf Asllani (31 Treffer) dürfte nicht mehr zu verdrängen zu sein, in der Tabelle hingegen geht es für die Bienemann-Elf wohl nur noch darum einen einstelligen Tabellenplatz zu verteidigen. Die Preußen wollen sich weiterhin ordentlich aus der Liga verabschieden.

SC Dörenthe - VfL Ladbergen

„Sechs Punkte und Platz fünf in der Tabelle“ sind die Ziele, die DSC-Coach Ralf Scholz für die restlichen beiden Partien mit auf den Weg gegeben hat. Die Gäste aus Ladbergen schätzt er dabei als sehr spielstark ein und hat vor allem Respekt vor der Offensivabteilung des VfL. Fehlen werden den Dörenthern einige Urlauber, dafür kann Scholz wieder auf Akteure der Reserve zurückgreifen, die den B-Liga-Aufstieg vorzeitig perfekt gemacht haben.

SV Büren - Cheruskia Laggenbeck

Die komplette Trainingswoche über galt die Vorbereitung der Laggenbecker nur dem Pokalspiel. „Das können viele nicht verstehen, aber da bin ich mir mit der Mannschaft komplett einig“, kam bei SVC-Coach Nico Fehlhauer nie der Gedanke auf, am Samstag im Endspiel des Kreispokal möglicherweise Stammkräfte zu schonen. „Es ist nicht optimal, wir haben auch wegen einer Verlegung angefragt, aber wir müssen es jetzt so akzeptieren“, will er gar nicht erst nach Ausreden suchen. Es reiche völlig aus, sich ab Sonntag mit Büren zu beschätigen, „die Jungs sind fit genug, am Montag zu bestehen“, sieht er seine Mannen für die Doppel-Belastung gerüstet.

Schwarz-Weiß Esch - SC Hörstel

Vor dem Duell gegen Esch schickt Hörstels Spielertrainer Mirco Heger einen kleinen Gruß Richtung Tabellenspitze: „Wir wollen Laggenbeck unter Druck setzen, wir wollen Laggenbeck ins Grübeln bringen.“ Heger weiß genau, dass ein Sieg in Püsselbüren Pflicht ist, warnt aber zugleich. „Wir müssen nur ans Hinspiel erinnern, als wir in der zweiten Halbzeit aufgehört haben Fußball zu spielen“, kassierte der SCH seinerzeit beim 2:3 die erste Saisonniederlage. „Das war ein Hallo-Wach-Effekt für uns und hat gezeigt, dass alles mit Arbeit verbunden ist“, rechnet er auch am Montag wieder mit reichlich Gegenwehr. Dabei müssen die Gäste auf Rechtsverteidiger Pascal Thele verzichten, können aber wieder auf Patrick Schoo und Jan Niestegge zurückgreifen. „Wir wollen ein Endspiel“, hofft Mirco Heger auf eine Entscheidung im Titelrennen erst am letzten Spieltag.

Falke Saerbeck - Westfalia Hopsten

„Alles ist gut, alles ist im grünen Bereich. Egal wie es am Ende ausgeht, wir haben eine super Saison gespielt“, verspürt Saerbecks Trainer Holger Althaus überhaupt keinen Druck. Für ihn wird das Titelrennen im Kopf entschieden, „und da sind wir total locker“ (Althaus). Gar nicht glücklich war er allerdings über die Darbietung der Seinen in der zweiten Halbzeit beim 2:0 gegen Arminia 2 zuletzt: „Das war das schlechtestes Spiel des Jahres.“ Hopsten sei eine gefährliche und mittlerweile auch gefestigte Truppe, die sich gut entwickelt habe.

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