Tennis: Westfalenmeisterschaft
Lina Kötterheinrich triumphiert mit TC Deupen

Ladbergen/Deuten -

Eine harte Zeit liegt hinter der Lina Kötterheinrich von der Tennisabteilung des TSV Ladbergen. Nach langer Verletzung ist sie wieder fit und feierte jetzt mit ihrem Verein TC Deupen die Westfalenmeisterschaft.

Samstag, 14.07.2018, 06:30 Uhr

Der neue Tennis-Westfalenmeister TC Deupen mit der Ladbergerin Lina Kötterheinrich (links).
Der neue Tennis-Westfalenmeister TC Deupen mit der Ladbergerin Lina Kötterheinrich (links). Foto: TSV Ladbergen

Eine harte Zeit liegt hinter der im Leistungszentrum des westfälischen Tennisverbandes in Kamen wohnenden Lina Kötterheinrich von der Tennisabteilung des TSV Ladbergen. Aufgrund einer schwerwiegenden Schulterverletzung konnte Lina neun Monate kein Tennis spielen und stieg erst im März dieses Jahres wieder ins Kadertraining ein. Vor allem die fehlende Matchpraxis machte den Einstieg in das Turniergeschehen zu Beginn der aktuellen Sommersaison nicht einfach. Umso erstaunlicher war ihr Finaleinzug bei den Bezirksmeisterschaften in Werne, wo sie im Finale gegen die topgesetzte Louisa Völz nur knapp mit 4:6; 4:6 unterlag. Bei den anschließenden Westfalenmeisterschaften durfte sich Lina aber mit ihrer Doppelpartnerin Lisa Löchter über die Vize-Meisterschaft freuen. Im Einzelwettbewerb gelang ihr der Einzug ins Halbfinale, in dem sie gegen ihre Mannschaftskollegin Pauline Hirt mit 4:6 und 1:6 den Kürzeren zog.

Am vergangenen Wochenende fand das Gipfeltreffen der besten Jugendmannschaften des Westfälischen Tennisverbandes im westfälischen Halle statt. Bei dem dreitägigen Turnier sicherte sich Lina mit ihrem Team des TC Deuten erstmals die Westfälische Mannschaftsmeisterschaft.

Am ersten Spieltag schlug Deuten den TC RW Hagen im Eiltempo mit 8:0. Gegen Gastgeber BW Halle hatte Linas Team mehr Mühe, siegte unter Beobachtung der ehemaligen Weltklassespielerin und heutigen Verbandstrainerin Dinah Pfizenmaier jedoch erneut.

Das Finale hatte hochklassiges Niveau. Zum dritten Mal in Folge standen sich der TC Deuten und der TuS Ickern gegenüber. 2016 und 2017 hatte Ickern mit jeweils hauchdünnem Vorsprung gewonnen. Diesmal lief es anders. Alle hart umkämpften Einzel-Matches wanderten auf das Konto der Deutenerinnen. „Es hätte auch 0:4 stehen können, aber wir hatten in den entscheidenden Phasen einfach mehr Biss“, sagte eine überglückliche Lina Kötterheinrich.

Nun gilt es für Lina weiterhin den verletzungsbedingten Trainingsrückstand aufzuholen, bevor es dann nach Turnieren in Bocholt und Essen in den wohlverdienten Sommerurlaub geht.

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