Fußball: 3. Liga
Das Chaos in Lotte geht weiter: Matthias Maucksch nicht mehr Trainer

Lotte -

Matthias Maucksch ist nicht mehr Trainer der Sportfreunde Lotte. Damit geht das Chacos beim Drittliga-Schlusslicht weiter. Laut Mitteilung des Sportlichen Leiters Manfred Wilke, haben sich der Verein und der 49-Jährige einvernehmlich getrennt.

Freitag, 24.08.2018, 00:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 24.08.2018, 00:00 Uhr
Matthias Maucksch ist nicht mehr Trainer der Sportfreunde Lotte.
Matthias Maucksch ist nicht mehr Trainer der Sportfreunde Lotte. Foto: Alfred Stegemann

Matthias Maucksch ist nicht mehr Trainer der Sportfreunde Lotte. Das Chacos beim Drittliga-Schlusslicht geht also weiter. Laut Mitteilung des Sportlichen Leiters Manfred Wilke, haben sich der Verein und der 49-Jährige einvernehmlich getrennt. Auch Co-Trainer Nico Däbritz muss gehen.

Das Training wird vorerst Klaus Bienemann leiten. Der ist allerdings auch noch Coach des Kreisligisten TuS Graf Kobbo Tecklenburg. Neben Bienemann wird am Sonntag im Punktspiel gegen den Halleschen FC U19-Trainer Andy Steinmann sitzen.

Ein neuer Trainer ist noch nicht in Sicht.

Die Suspendierung der vier Spieler Tim Wendel, Nico Neidhart, Alexander Langlitz und Maximilian Oesterhelweg wurde aufgehoben. Alle vier sind am Sonntag gegen Halle dabei.

Seit Freitagvormittag waren zahlreiche Gespräche zwischen Matthias Maucksch, Teammanager Thilo Versick, dem Vorsitzenden Uli Saatkamp und Manfred Wilke gelaufen, der bis zum frühen Nachmittag bei der DFB-Tagung in Frankfurt weilte. Eine für 13 Uhr anberaumte Pressekonferenz war zuvor bereits abgesagt, das Training auf 14 Uhr verlegt worden. Zu dieser Zeit saß allerdings die gesamte Mannschaft in der Spielerkabine, während Matthias Maucksch und Co-Trainer Nico Däbritz ihrer Kabine nebenan saßen. Zwischen beiden Kabinen pendelte Versick als Verhandlungspartner hin und her.

Nach den zahlreichen Gesprächen schien dann wohl der starke Mann Manfred Wilke ein Machtwort gesprochen zu haben, ehe es zur Trennung von Matthias Maucksch kam.

Erst gegen 15.15 Uhr fanden sich die Spieler dann auf dem Platz zum Training ein.

„Es sind so viele Dinge vorgefallen. Wir haben jetzt alles auf Null gestellt und fangen von vorne an“, erklärte Manfred Wilke in der Hoffnung, dass die Chaostage in Lotte nun vorbei sind und sich nicht in einer schlechten Leistung am Sonntag gegen Halle widerspiegelt.

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