Volleyball: 3. Liga
Frehes Netzroller bringt Tebus den 3:0-Sieg

Tecklenburger Land -

Einen Einstand nach Maß hatte Mathias Rusche als Trainer der Tecklenburger Land Volleys. Zum Saisonstart der 3. Liga besiegten die Tebus am Sonntag vor 150 Zuschauern in Laggenbeck den Post Telekom SV Aachen in drei Sätzen mit 3:0.

Sonntag, 16.09.2018, 21:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 20:51 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 16.09.2018, 21:00 Uhr
Tebu-Kapitän Frederic Frehe (r.) besorgte die entscheidenden Punkte in den Sätzen eins und drei per Netzroller.
Tebu-Kapitän Frederic Frehe (r.) besorgte die entscheidenden Punkte in den Sätzen eins und drei per Netzroller. Foto: Jan Kappelhoff

Hallensprecher beim Saisonauftakt in der 3. Volleyball-Liga in der Halle am Burgweg war am Sonntag ein alter Bekannter: Lars Fischer. Und Lars Fischer sagte nach dem 3:0-Sieg der Tecklenburger Land Volleys über den Post Telekom SV Aachen durchs Mikro: „Das war ein Einstand nach Maß für Mathias Rusche als Trainer der Tebus.“ Rusche sah das genauso, im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten sei das klare 3:0 in nur 69 Minuten „eine gute Nummer“ gewesen.

Die Tebu Volleys steigerten sich vor gut 150 Zuschauern in der heimischen Halle von Satz zu Satz. Die absteigende Satzdauer von erst 24, dann 23 und schließlich 22 Minuten belegte das genauso wie die entsprechenden Ergebnisse: 25:23, 25:17, 25:15. Gerade in Momenten, in denen Volleyballspiele dann gerne knifflig werden, nämlich bei 2:0-Satzführung, waren die Tebus wach und starteten in Satz 3 mit 3:0, führten wenig später schon 7:1. Da war klar: Die Laggenbecker wollten das Ding in drei Sätzen über die Bühne bringen, was ihnen ja auch gelang.

Doch natürlich, das liegt in der DNA von Trainern und gehört im Normalfall auch zum Anforderungsprofil des Übungsleiters, sah Mathias Rusche hier und da auch noch Verbesserungspotenzial: „Wir haben insgesamt gut gestanden. Aber in den Situationen, in denen wir mit vier oder fünf Punkten vorne liegen und nur ein ganz bisschen vom Gas runter gehen und die Konzentration fallen lassen, bestraft Aachen das sofort.“ In knapperen Spielen, sagt Mathias Rusche, könne seiner Mannschaft das auch schon einmal auf die Füße fallen. „Da wollen wir natürlich direkt gegenarbeiten.“

Knapp war die Partie der Tebus gegen Aachen zwar nicht hintenraus, im ersten Satz allerdings musste das Team um Kapitän Frederic Frehe ein wenig beißen. Die Tebus führten lange, die Führung wechselte allerdings spät beim 22:23 aus Tebu-Sicht. Die Heimmannschaft raufte sich allerdings zusammen, machte drei Punkte in Folge. Den ersten Satzball versenkte Kapitän Frehe per Netzroller beim Aufschlag.

Die Durchgänge zwei und drei schienen dann schon deutlich entspannter zu sein. Im zweiten Satz bauten die Tebu Volleys ihren Vorsprung immer kontinuierlicher aus, beim 22:17 waren sie fünf Punkte vorne und erzielten erneut die letzten drei Punkte im Satz. Von sieben Satzbällen nutzten sie den ersten zum 25:17.

Wie schon beschrieben kam dann der nicht vorhandene Knackpunkt im Spiel, denn die Tecklenburger Land Volleys ließen sich zu keinem Zeitpunkt im dritten Satz von ihrem eingeschlagenen Weg abbringen, kontrollierten das Geschehen auch, als der Vorsprung nach dem 7:1 kurzzeitig wieder auf drei Punkte schrumpfte. Beim 24:15 standen neun Satzbälle auf dem Papier. Kapitän Frederic Frehe nutzte mal wieder den ersten, als er den Angriff mit einem Netzroller erfolgreich abschloss.

„Wir haben insgesamt sehr stabil gestanden in der Annahme, wir haben auf den Außenpositionen relativ wenig Fehler gemacht, der Block stand phasenweise sehr gut. Die Jungs haben taktisch das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, uns nämlich vornehmlich auf unser eigenes Spiel zu konzentrieren“, lautete das Fazit des neuen Tebu-Coaches Mathias Rusche nach seinem Einstand nach Maß.

►  Tecklenburger Land Volleys: Niederdalhoff, Hofrschröer, Graw, Möllering, Frehe, Stroot, Boss, Loismann, Niemöller, Rötker, Walke, Pohlmann, Gartemann.

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