Fußball: Bezirksliga
Preußen Lengerich verliert in Recke 1:2

Recke/Lengerich -

Elf Punkte nach sechs Spielen – die Bezirksliga-Fußballer des TuS Recke nutzten es aus, dass die Partie gegen den TE-Konkurrenten SC Preußen Lengerich schon am frühen Samstagabend stattfand.

Sonntag, 23.09.2018, 19:44 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 23.09.2018, 19:36 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 23.09.2018, 19:44 Uhr
Lansana Kaba setzt sich gegen seinen Recker Gegenspieler durch. Am Ende hatte der TuS aber knapp die Nse vorne (2:1).
Lansana Kaba setzt sich gegen seinen Recker Gegenspieler durch. Am Ende hatte der TuS aber knapp die Nse vorne (2:1). Foto: Jan Kappelhoff

Den 2:1-Erfolg im heimischen Fürstenbergstadion feierten sie mit dem einen oder anderen Kaltgetränk – Sonntag war ja schließlich frei.

„Fußballerisch war es heute eine dürftige Leistung von uns. Trotzdem muss ich zufrieden sein und das bin ich auch!“ sagte Reckes Trainer Marc Wiethölter, der eine ungemütlichere zweite Halbzeit erlebte, als es ihm lieb und auch als es nötig gewesen wäre. Gründe dafür, warum die nicht eindeutiger abgelaufen ist, gab es mehrere. Einer davon war die Steigerung der Preußen, die Elf von Trainer Sebastian Ullrich war vor allem nach dem 1:2-Anschlusstreffer am Drücker. „Wir waren hintenraus deutlich besser. Es ist einfach sau bitter, dass die Jungs sich nicht belohnen. Mega nervig, dass wir nichts mitgenommen haben“, resümierte Ullrich.

Marc Wiethölter sah noch einen Grund bei der Schiedsrichterleistung: „Ich kritisiere den Schiedsrichter selten und wir haben auch nicht gegen zwölf Mann gewonnen. Aber es gab vier eklatante Eckballentscheidungen, eine davon vor dem 1:2. Klarer Abstoß, er gibt Ecke.“ Natürlich hätte man es dann anders verteidigen können, so Wiethölter, auffällig war es allerdings schon, dass sich Steffen Rauhs (Rheine) häufig schwertat, die korrekte Richtung nach Ausbällen zu wählen.

Mehr noch als der Unparteiische war aber sicherlich auch das Auslassen der weiteren Recker Chancen nach dem 2:0 (49.) eine Ursache des am Ende doch engen Bezirksliga-Spiels. Wiethölter und Ullrich waren sich einig, dass es wohl ein deutlicher TuS-Sieg geworden wäre, wenn Dennish Sriskandarajah in der 50. Minute seine hundertprozentige Chance genutzt hätte. Hat er aber nicht.

Zur Chronologie: Das Heimteam TuS Recke hatte die Spielkontrolle, Lengerich stand erst einmal ordentlich und auf Konter ausgelegt. Aus dem Spiel heraus ließ der SCP wenig zu, Recke war dafür nach Standardsituationen gefährlich, nutzte dort die preußische Unordnung. Patrick Bruns hatte in der 28. Minute schon seine zweite gefährliche Szene nach einem Freistoß. Dennish Sriskandarajah traf nach einer Freistoßflanke aus dem Mittelfeld ungedeckt zum 1:0 (32.). Eine Minute später stellte Kai Brönstrup seinen eigenen Keeper auf die Probe.

Nach dem Seitenwechsel trat Recke noch einmal mehr aufs Gaspedal. Erst parierte SCP-Keeper Tim Kipp einen Schuss von Dominik Pieper (47.), zwei Minuten später erhöhte Maik Klostermann auf 2:0. Bei seinem Fernschuss aus rund 22 Metern bekam Kipp wohl nur noch die Wassertropfen vom vorbeirauschenden Ball ab. Was für ein Geschoss!

Kurz danach kam die beschriebene Sriskandarajah-Chance, in der 58. Minute hielt Kipp noch einen Strootmann-Schuss. Danach kamen die Preußen auf, die ein ebenso schönes Tor wie das von Klostermann nachlegten. Sebastian Küppers traf zum Anschluss (67.). Doch mehr Belohnung war am Samstag im Fürstenbergstadion nicht drin.

TuS Recke: J. Sriskandarajah - Bahr, Bruns (75. Große Sundrup), Stermann, T. Klostermann - Pieper, M. Klostermann - Brönstrup, Strootmann (80. Kammerzell), Wesselmann (65. Heeke) - D. Sriskandarajah

Preußen Lengerich: Kipp - Zimmermann, Dohe, Schürbrock, Reuther - Kull (79. Markaj), Thamm, Schott (59. Hoge), Küppers - Gündogan, Kaba

Tore: 1:0 D. Sriskandarajah (32.), 2:0 M. Klostermann (49.), 2:1 Küppers (67.)

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