Volleyball: 3. Liga
Tebus verlieren nach einer 2:0-Führung

Tecklenburger Land -

Eine 2:3-Niederlage kassierten die Tecklenburger Land Volleys am Samstag in ihrem ersten Auswärtsspiel der neuen Saison in der 3. Volleyball-Liga beim Aufsteiger ART Düsseldorf. „Das war die Feuertaufe, die wir erwartet haben“, war Tebu-Trainer Mathias Rusche nicht überrascht vom starken Auftritt des Gastgebers.

Sonntag, 23.09.2018, 21:10 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 23.09.2018, 21:05 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 23.09.2018, 21:10 Uhr
Sebastian Gartemann (Mitte) und Jannik Graw (rechts) unterlagen mit den Tebus nach 2:0-Führung in Düsseldorf.
Sebastian Gartemann (Mitte) und Jannik Graw (rechts) unterlagen mit den Tebus nach 2:0-Führung in Düsseldorf. Foto: Jan Kappelhoff

„Düsseldorf ist stark besetzt und hat einen extrem breiten Kader.“ Dennoch wurmte Rusche die Niederlage, denn zwischenzeitlich führten die Tebus mit 2:0. „Wenn wir so spielen wie in den ersten beiden Sätzen, gibt es keinen Grund, nachher den Kopf in den Sand zu stecken.“

Zwei Sätze lang dominierten die Tebus die Begegnung. „Wir haben schon mit den Aufschlägen viel Druck gemacht und Düsseldorf nicht ins Spiel kommen lassen“, war Rusche mit dem Spiel seines Teams zunächst zufrieden. Die Tebus gingen jeweils zu Beginn der ersten beiden Durchgänge in Führung und brachten diese auch ins Ziel. Der erste Satz ging mit 25:22 an die Tecklenburger Land Volleys, der zweite mit 25:19.

Im dritten Durchgang allerdings lief es umgekehrt. „Der Hallensprecher hat beim 3:2 für Düsseldorf die erste Führung für ART angesagt“, so Mathias Rusche. Der Satz verlief zwar relativ ausgeglichen, jetzt waren es aber die Tebus, die einem Rückstand hinterherliefen und den Satz schließlich mit 19:25 abgaben. Der vierte Satz war eine ziemlich klare Sache für Düsseldorf, mit dem 25:16 schaffte der Gastgeber den Ausgleich. Den Tiebreak entschied Düsseldorf mit 15:13 für sich.

„Es ist kein Beinbruch in Düsseldorf zu verlieren“, sagte Mathias Rusche nach dem Spiel. Zumal Christian Rötker und Moritz Pohlmann fehlten. Für Rötker spielte Patrick Hofschröer auf der Libero-Position. „Er hat seine Sache gut gemacht“, so Rusche. Auch Youngster Mathias Walke bekam viel Einsatzzeit und erhielt ein Lob vom Coach. Dennoch überwog bei Mathias Rusche am Ende die Enttäuschung über den verpassten Sieg: „Ab dem dritten Satz haben wir in allen Elementen nachgelassen.“

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