Fußball: 3. Liga
Mit einem Sieg gegen Fortuna Köln kann VfL Osnabrück Tabellenspitze übernehmen

Osnabrück -

der VfL Osnabrück kann wieder die Tabellenführung der 3. Liga übernehmen. Voraussetzung ist ein Sieg am Mittwochabend an der Bremer Brücke gegen Fortuna Köln. Das wird aber eine heiße Kiste, gelten die Fortunen doch als „Angstgegner“ des VfL.

Dienstag, 25.09.2018, 17:28 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 25.09.2018, 00:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 25.09.2018, 17:28 Uhr
Manuel Farrona Pulido (links) ist gegen seinen Ex-Club Fortuna Köln besonders motiviert und hofft auf einen Startelf-Einsatz.
Manuel Farrona Pulido (links) ist gegen seinen Ex-Club Fortuna Köln besonders motiviert und hofft auf einen Startelf-Einsatz. Foto: Mareike Stratmann

Der VfL Osnabrück hat die erste Saisonniederlage (0:1 gegen den Karlsruher SC) gut überstanden und mit dem Sieg am Samstag in Zwickau zum Auftakt der „englischen Woche“ die richtige Antwort gegeben. Am Mittwochabend wollen die Lila-Weißen den nächsten Dreier folgen lassen und könnten dann sogar wieder die Tabellenführung übernehmen. Ab 19 Uhr stellt sich Fortuna Köln an der Bremer Brücke vor.

Ausgerechnet Fortuna Köln. Gegen die Süd-Städter der Rhein-Metropole tat sich der VfL in jüngster Vergangenheit immer besonders schwer. Der letzte Sieg liegt bereits über vier Jahre zurück. Und an der Brücke kassierten die Lila-Weißen in den zurückliegenden vier Heimspielen drei Niederlagen bei einem Remis. Die Fortuna liegt der Mannschaft von Trainer Daniel Thioune einfach nicht. Der weiß das, fordert volle Konzentration, macht sich und seinen Jungs Mut und sagt: „Jede Serie endet irgendwann mal.“

Aus der Aufstellung macht der VfL-Coach ein Geheimnis. Aufgrund der Belastung wegen der Englischen Woche wolle er in jedem Fall rotieren, ließ er durchblicken. Alexander Dercho und Felix Schiller werden sicher fehlen. Bashkim Renneke und David Blacha haben gestern angeschlagen mit dem Training ausgesetzt. Eine Entscheidung, ob sie dabei sein werden, fällt erst heute. Hoch motiviert ist Marcos Alvarez. Obwohl er seine Kniebeschwerden überstanden hatte, saß er zuletzt in Zwickau 90 Minuten auf der Bank. Das auch deshalb, weil es sein Vertreter Manuel Farrona Pulido richtig gut machte. Und der ist heute richtig heiß, trifft er doch auf seine ehemaligen Kollegen. „Gegen den Ex-Club zu spielen gibt immer noch ExtraMotivation“, sagt der 25-Jährige und hofft auf seinen vierten Startelf-Einsatz in dieser Saison.

VfL Osnabrück : Kühn - Renneke, Susac, Trapp, Engel - Ouahim, U. Taffertshofer, Blacha, Farrona Pulido - Alvarez, Heider.

Fortuna Köln : Rehnen - Ernst, Uaferro, Ruprecht, Schiek - Kegel, Brandenburger - Scheu, Andersen, Dahmani - Mo. Hartmann.

Schiedsrichter: Marcel Gastein (29, Lahnstein)

Anstoß: Mittwoch, 19 Uhr Bremer Brücke

Nächstes VfL-Spiel: Sonntag, 30. September (13 Uhr, Ernst-abbe-Stadion) bei Carl Zeiss Jena.

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