Fußball: 3. Liga
2:0 gegen Kaiserslautern: VfL Osnabrück bleibt Erster

Osnabrück -

Der VfL Osnabrück bleibt Spitzenreiter in der 3. Fußball-Liga: Am 11. Spieltag schlugen die Lila-Weißen mit einer effizienten Leistung und zwei Toren in der zweiten Halbzeit den Zweitligaabsteiger 1. FC Kaiserslautern mit 2:0.

Samstag, 06.10.2018, 19:32 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 06.10.2018, 19:32 Uhr
Marcos Alvarez (rechts), hier im Duell mit Kaiserslauterns Kevin Kraus, machte mit seinem Tor zum 2:0 alles klar für den VfL.
Marcos Alvarez (rechts), hier im Duell mit Kaiserslauterns Kevin Kraus, machte mit seinem Tor zum 2:0 alles klar für den VfL. Foto: Carolin Mönninghoff

In einem temporeichen Spiel war der VfL mit dem 0:0 zur Pause gut bedient. Manuel Farrona Pulido brachte den VfL auf die Siegerstraße. Marcos Álvarez traf in der Nachspielzeit per Konter. Am Ende war der Erfolg durchaus verdient.

Nach torloser erster Halbzeit brachte Manuel Farrona Pulido den VfL nach der Pause in Front. Eine schöne Kombination und die Vorlage von Felix Agu verwertete Farrona Pulido mit einem satten Linksschuss zu seinem dritten Saisontreffer (59.). In der Nachspielzeit schickte Anas Ouahim Marcos Álvarez, der aus der eigenen Hälfte durchstartete, alleine vor Hesl cool blieb und zum 2:0 traf (90.+3).

Im Vergleich zum 0:0 in Jena hatte VfL-Trainer Daniel Thioune seine Startelf auf drei Positionen umgestellt. Innenverteidiger Maurice Trapp (statt Felix Schiller), Mittelfeldspieler Anas Ouahim (statt Tim Möller) und Stürmer Marc Heider (statt Luca Pfeiffer) waren wieder fit und standen von Beginn an auf dem Rasen. Taktisch wechselte der VfL in ein 4-1-3-2-System. Ulrich Taffertshofer war einziger Sechser. David Blacha sollte auf den rechten Flügel im Mittelfeld rücken, orientierte sich aber schnell zurück neben Taffertshofer.

Der VfL begann selbstbewusst: Ouahim sorgte im gegnerischen Strafraum mit Druck für den ersten Ballgewinn gegen Jan Löhmannsröben. Heider brachte den Ball jedoch nicht an Verteidiger André Hainault vorbei in die Mitte, wo Marcos Álvarez lauerte (4.). FCK-Keeper Wolfgang Hesl parierte kurz darauf eine scharf getretene Ecke von Álvarez mit langem Arm (8.). Die Gäste befreiten sich und brachten die VfL-Abwehr in Bedrängnis: Janek Sternberg traf aus spitzem Winkel den Pfosten (11.), wenig später blockte Maurice Trapp den Fünf-Meter-Schuss von Theodor Bergmann. Torwart Nils Körber schnappte sich den freien Ball (13.). Hendrick Zuck nutzte den Ausrutscher von Felix Agu nicht aus und verzog (19.). Der VfL musste sich zurückziehen, um dem zunehmenden Druck der Gäste standzuhalten. Befreiungsangriffe gegen die spielstarken „Roten Teufel“ kamen nicht über das Anfangsstadium hinaus. Die Gäste standen gut sortiert und hatten vor der Pause noch eine Großchance: Adam Susac grätschte den Schuss von Timmy Thiele zur Ecke (41.). Die Lila-Weißen waren mit dem 0:0 zur Pause besser bedient als die spielbestimmenden Gäste. „Wir haben in der einen oder anderen Szene Glück gehabt“, räumte VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes zur Halbzeit im NDR-Fernsehen ein.

Blachas Distanzschuss flog weit vorbei (46.), auch Bashkim Renneke verzog (51.), aber zumindest hatte der VfL die Kontrolle. Kaiserslautern meldete sich jedoch früh zurück, unter anderem mit Kühlwetters Distanzschuss über das lange Eck (53.). Auch der VfL wurde aus der Distanz gefährlich: Taffertshofer zog ab, Hesl lenkte den Ball mit langem Arm zur Ecke (58.). Drückend überlegen war der VfL zwar nicht, aber er ging nach einem gelungen kombinierten Angriff durch Farrona Pulido in Führung (59.). Körber hielt in der Folge sein Tor mit einer starken Flugparade gegen Bergmanns direkten Freistoß sauber (66.). Kaiserslautern verstärkte personell die Offensive, wirkte aber etwas kopflos. Der VfL bewahrte Ruhe und Übersicht, verpasste jedoch die Entscheidung. Agu zielte über das Tor (74.). Auf der Gegenseite musste Körber bei Christoph Hemleins Flachschuss abtauchen (76.) und sich gegen Elias Huths Schuss aufs kurze Eck auszeichnen (78.). Der VfL wollte kein Risiko gehen, zog sich weit zurück und überließ Kaiserslautern den Ball. Körber blieb bei Lauterns leichteren Prüfungen souverän. Der VfL strapazierte die Geduld seiner Fans, auch Ouahim zielte knapp vorbei (90.+1). In der fünfminütigen Nachspielzeit trug das Publikum die Gastgeber, mit Álvarez‘ 2:0 war die Partie entschieden.

Infos zum Spiel:

VfL Osnabrück: Körber – Renneke (86. Danneberg), Sušac, Trapp, Agu – Taffertshofer – Blacha, Ouahim, Farrona Pulido (67. Riemann) – Álvarez, Heider (79. Tigges).

1. FC Kaiserslautern: Hesl – Schad, Hainault, Kraus, Sternberg – Löhmannsröben, Fechner (70. Huth) – Zuck (84. Biada), Bergmann, Kühlwetter (70. Hemlein) – Thiele.

Tore: 1:0 Farrona Pulido (59.), 2:0 Álvarez (90.+3).

Gelbe Karten: Alvarez / Fechner, Kühlwetter, Hemlein, Hainault.

Schiedsrichter: Thorben Siewer (Olpe) – Zuschauer: 12379.

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