Fußball-Kreispokal: Viertelfinale
SCP-Coach Sebastian Ullrich: „Ein verdienter Sieg“

Tecklenburg/Lengerich -

Der SC Preußen Lengerich kann doch noch gewinnen. Am Mittwochabend setzte sich der Fußball-Bezirksligist im Viertelfinale des Kreispokals beim A-Ligisten TuS Graf Kobbo Tecklenburg nach Verlängerung mit 4:1 (1:1/0:0). durch.

Freitag, 12.10.2018, 15:30 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.10.2018, 18:10 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 15:30 Uhr
IIsuf Asllani (rechts) hatte gleich zu Beginn eine Riesenchance, doch SCP-Schlussmann Tim Kipp kann klären. Lengerichs Timo Zimmermann kann hier nicht mehr eingreifen.
IIsuf Asllani (rechts) hatte gleich zu Beginn eine Riesenchance, doch SCP-Schlussmann Tim Kipp kann klären. Lengerichs Timo Zimmermann kann hier nicht mehr eingreifen. Foto: Rolf Grundke

Die Lengericher treffen damit im Halbfinale auf den Ligarivalen TuS Recke, der sich am Dienstagabend mit 3:2 in Mettingen durchgesetzt hatte.

In der Bewertung des Spiels auf dem Tecklenburger Kunstrasenplatz lagen sich beide Trainer nach Abpfiff nicht wirklich auf einer Linie. „Ich habe in den ersten 45 Minute nur eine Lengericher Chance gesehen. Nach der Pause sind wird nach einem Standard in Rückstand geraten“, so TGK-Coach Klaus Bienemann. „Es hörst sich zwar doof an, wenn man erst in der 88. Minute den Ausgleich schießt, wenn ich sage, das es mich ärgert, dass wir das Ding nicht schon nach 90 Minuten für uns entschieden haben“, hatte Bienemann die klareren Chancen bei seiner Elf gesehen.

„Klar, wenn die immer lange Bälle nach vorne spielen und dann hoffen, dass die irgendwie reingehen, stimmt das vielleicht“, hielt SCP-Trainer Sebastian Ullrich dagegen. „Beide haben 30 Minuten gebraucht, um in das Spiel zu finden“, sagte Ullrich. Nach der Führung habe Lengerich die Chance zum 2:0 und damit zur Vorentscheidung nicht genutzt. „Das war ein verdienter Sieg für uns“, so Ullrichs Feststellung.

Die erste Hälfte brachte aber tatsächlich wenige Torgefahr vor beiden Toren. Die beste Möglichkeit für die Gäste vergab Lengerichs David Markaj mit einem akrobatischen Fallrückzieher, als der Ball auf der Querlatte landete. Gleich zu Beginn des Spiels war Isuf Asllani auf der anderen Seite an SCP-Keeper Tim Kipp gescheitert. Kurz vor der Pause vergab Till Gutes die Führungschance für die Kobbos.

Wenn man dann Sekt oder Selters spielt, gibt es auch schon mal Selters.

Klaus Bienemann

Nach einer Ecke gingen die Preußen durch Maximilian Thamm (54.) in Führung. Vorher (47.) hatte wiederum Guttek die Tecklenburger Führung verpasst. In der Folgezeit wollten die Hausherren den Ausgleich, der aber fiel erst in der 88. Minute durch Lauritz Sundermann. In der anschließenden Verlängerung ließ der SCP nicht viel anbrennen. Zweimal Lansana Kana (93. und 108.) sowie Sebastian Küppers (105.) schossen Lengerich ins Halbfinale. „In die Verlängerung sind wir wohl zu euphorisch reingegangen. Und wenn man dann Sekt oder Selters spielt, gibt es auch schon mal Selters“, so TGK-Coach Bienemann. „Wenn jetzt in der Bezirksliga eine ähnliche Leistung zeigen, dann klappt es auch da“, ist Kollege Ullrich zuversichtlich.

► Tore: 0:1 Thamm (54.), 1:1 Sundermann (88.), 1:2 Kaba (93.), 1:3 Küppers (105.), 1:4 Kaba (108.).

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