Fußball: Bezirksliga 12
Preußen Lengerich will im Derby bei der Ibbenbürener SV endlich dreifach punkten

Lengerich/Ibbenbüren -

Die Ibbenbürener SV und den SC Preußen Lengerich eint in der Fußball-Bezirksliga so einiges. Beide Mannschaften mussten einen radikalen Umbruch verkraften, beide setzen auf einen jungen Kader, und sie haben im bisherigen Saisonverlauf trotz ansprechender Darbietungen zu wenig Zähler gesammelt.

Freitag, 12.10.2018, 15:30 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 00:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 15:30 Uhr
Im April 2014 standen sich die ISV, hier mit Steffen Büchter, und Preußen Lengerich mit Sascha Höwing letztmals gegenüber. 3:3 hieß es am Ende. Am Sonntag streben beide einen Sieg an.
Im April 2014 standen sich die ISV, hier mit Steffen Büchter, und Preußen Lengerich mit Sascha Höwing letztmals gegenüber. 3:3 hieß es am Ende. Am Sonntag streben beide einen Sieg an. Foto: Alfred Stegemann

Die Ibbenbürener SV und den SC Preußen Lengerich eint in der Fußball-Bezirksliga so einiges. Beide Mannschaften mussten im Sommer einen radikalen Umbruch verkraften, beide Teams setzen auf einen extrem jungen Kader, und sie haben im bisherigen Saisonverlauf trotz ansprechender Darbietungen zu wenig Zähler gesammelt. Am Sonntagnachmittag treffen beide nun im TE-Derby aufeinander, Anstoß ist um 15 Uhr im Stadion Ost.

Die gastgebende ISV belegt mit neun Zählern Rang 13, der für ein weiteres Jahr in der Bezirksliga reichen würde. Vor Wochenfrist kassierte die Becker-Elf eine bittere 2:3-Schlappe im Derby in Recke, verspielte dabei in der Schlussphase einen 2:0-Vorsprung. Brisanter ist die Ausgangslager der Gäste aus Lengerich. Mit nur einem Sieg und vier Zählern ist die Ullrich-Elf Letzter im Klassement, der Druck für den Landesliga-Absteiger wird immer größer.

„Wir pfeifen auf dem letzten Loch und haben große Personalprobleme“, will ISV-Trainer Heiko Becker nicht zu viel verraten. Drei längerfristig verletzte Akteure nehmen die Ibbenbürener aus dem Recke-Spiel mit, dazu fehlen die langzeitverletzten und gesperrten Akteure. Deutlich besser sieht es zumindest in dieser Hinsicht bei den Preußen aus. „Wir haben alle Mann an Bord“, vermeldet SCP-Coach Sebastian Ullrich. Fehlen wird lediglich Martin Fleige aus privaten Gründen.

„Die Niederlage in Recke nehme ich auf meine Kappe, ich hätte anders umstellen müssen“, sagt Heiko Becker. „Meine Jungs verrichten seit Wochen tolle Arbeit, wir hätten eigentlich 15 Punkte verdient gehabt. Jetzt müssen wir gegen Lengerich einfach gewinnen, das wird ein kleiner Fingerzeig. Stück für Stück wollen wir uns aus dem Tabellenkeller entfernen, auch fußballerisch haben wir mittlerweile eine richtig gute Qualität.“

Sein Amtskollege Sebastian Ullrich hält dem entgegen: „Die ISV kann entspannt ins Derby gehen, für uns ist der Druck größer. Wir müssen unbedingt die individuellen Fehler abstellen, dazu müssen die Jungs sich trauen Fußball zu spielen und auch nach vorne zu arbeiten. Vielleicht fehlt auch ein Teil an Qualität, an der Einstellung und der Fitness liegt es definitiv nicht.“

Dass der SCP noch gewinnen kann, zeigte er unter der Woche im Kreispokal, als die Lengericher mit einem 4:1-Sieg nach Verlängerung gegen den TGK Tecklenburg ins Halbfinale einzogen. Ullrich hätte zwar gerne auf die Verlängerung verzichtet, sieht darin aber keinen Nachteil. „Das Spiel war am Mittwoch. Die Jungs sind alle fit“, hält der SCP-Coach die zusätzliche Belastung für verkraftbar.

Letztmals standen sich die beiden Kontrahenten am 21. April 2014 gegenüber. Damals lautete das Endergebnis nach einer 3:0-Führung der Preußen 3:3-Unentschieden. Morgen wollen beide unbedingt gewinnen.

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