Fußball: 3. Liga
VfL Osnabrück als klarer Favorit zum VfR Aalen

Osnabrück -

Der eine ist Spitzenreiter und stellt die beste Auswärtsmannschaft der Liga. Der andere steht als Drittletzter im Tabellenkeller und ist Schlusslicht in der Heimbilanz. Da sind die Vorzeichen eindeutig abgesteckt. Entsprechend gilt der VfL Osnabrück als klarer Favorit beim Auswärtsauftritt beim VfR Aalen.

Freitag, 09.11.2018, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.11.2018, 00:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 09.11.2018, 18:00 Uhr
Offensiv wollen Anas Ouhaim und Marcos Alvarez (von links) in Aalen gegen die dortige schwächste Defensive der Liga ein Feuerwerk abbrennen.
Offensiv wollen Anas Ouhaim und Marcos Alvarez (von links) in Aalen gegen die dortige schwächste Defensive der Liga ein Feuerwerk abbrennen. Foto: Mareike Stratmann

Der eine ist Spitzenreiter und stellt die beste Auswärtsmannschaft der Liga. Der andere steht als Drittletzter tief im Tabellenkeller und ist Schlusslicht in der Heimbilanz. Da sind die Vorzeichen eindeutig abgesteckt. Entsprechend gilt der VfL Osnabrück als klarer Favorit beim Auswärtsauftritt am Samstag beim VfR Aalen. Anstoß ist um 14 Uhr in der Ostalb-Arena.

Der VfR fuhr bei sieben Anläufen erst zwei Mal die volle Punktausbeute im eigenen Stadion ein, der VfL ist auswärts noch unbesiegt und will das auch bleiben. Entsprechend warnt Trainer Daniel Thioune eindringlich: „Wir sind auf der Hut und machen Aalen nicht am Tabellenstand fest. Sie haben seit vier Spielen nicht mehr gewonnen und sind gewillt, diese Serie zu durchbrechen.“ Dabei baut der Coach auch auf die Euphorie, die Verein und Umfeld seit Wochen trägt und durch den Last-Minute-Sieg gegen KFC Uerdingen einen weiteren kräftigen Schub bekam. Dieser Wendesieg nach 0:1-Rückstand war ein Produkt mannschaftlicher Geschlossenheit gepaart mit einer wahren Energieleistung. Daran gelte es anzuknüpfen, meinte Tim Danneberg, der gegen Uerdingen seinen ersten Saisontreffer erzielte.

Er wird auch heute den verletzten Ulrich Taffertshofer vertreten. Ansonsten könnte die gleiche Elf auflaufen wie am Montag beim 2:1 gegen Uerdingen. Fraglich ist ob Alexander Dercho zum Kader gehören wird, nachdem er am Montag kurzfristig passen musste.

Gestern machte sich der VfL-Tross auf die über 500 Kilometer lange Reise nach Cottbus, unterbrochen von einer Trainingseinheit etwa auf halber Strecke. Wegen des Montag-Spiels war die Vorbereitung relativ kurz, dafür umso intensiver. Um seine Spieler bei Laune zu halten, lockt Daniel Thioune sie mit einem verlängerten Wochenende: „Wenn die Jungs gegen Aalen erfolgreich sind, dürfen sie wieder auf mehr Freizeit hoffen. Die Pause während der Länderspiele kann dann etwas länger sein.“

Hoch motiviert, den Spitzenreiter zu stürzen, ist indes VfR Aalens Trainer Argirios Giannikis: „Wir werden alles dafür tun, dass die Osnabrücker Erfolgsserie am Samstag reißt.“ Um das umzusetzen, verpasst er seiner Mannschaft eine verstärkte defensive. 15 Gegentore fingen sich Torhüter Bernhardt und Co. bereits im eigenen Stadion – Ligahöchstwert. Ob Giannikis auf Offensivakteur Nicolas Sessa zurückgreifen kann, ist fraglich, nachdem der sich im Training einen Schlag auf den Fuß eingehandelt hat.

So könnten sie spielen

VfR Aalen: Bernhardt - Traut, Fennell, Geyer - Büyüksakarya, Lämmel, P. Funk, Schorr, Bär, Schnellbacher, Morys.

VfL Osnabrück: Körber - Renneke, Susac, Trapp, Agu - Danneberg, Blacha - Heider, Ouahim, Farrona Pulido - Alvarez.

Schiedsrichter : Alexander Sather (31, Grimma)

Anstoß : Samstag, 14 Uhr, Ostalb-Arena

Nächstes VfL-Spiel : Samstag, 24. November, 14 Uhr, Bremer Brücke gegen Energie Cottbus.

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