Tischtennis: Landesliga
TTC Lengerich feiert 9:5-Sieg bei der Warendorfer SU

Tecklenburger Land -

Totgesagte leben länger. Das bewies der TTC Lengerich in der Tischtennis-Landesliga ohne Alexander Dubs und Maik Wellenbrock, die nicht mehr zur Verfügung stehen, mit einem 9:5-Sieg beim Tabellensechsten Warendorfer SU.

Sonntag, 02.12.2018, 00:00 Uhr aktualisiert: 02.12.2018, 14:44 Uhr
Andre Kritzmann holte für den TTC Lengerich in Warendorf den Siegpunkt.
Andre Kritzmann holte für den TTC Lengerich in Warendorf den Siegpunkt. Foto: Rolf Grundke

Totgesagte leben länger. Das bewies der TTC Lengerich in der Tischtennis-Landesliga ohne Alexander Dubs und Maik Wellenbrock, die nicht mehr zur Verfügung stehen, mit einem 9:5-Sieg beim Tabellensechsten Warendorfer SU. „Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung“, freute sich Andre Kritzmann über den nicht unbedingt erwarteten Erfolg in Warendorf. Er war es auch, der dem TTC mit einem 3:0-Erfolg gegen Vorderlandwehr den Siegpunkt bescherte.

Zum Auftakt holten die Lengericher durch die Doppel Gräler/Lindemann, Pätzholz/Malta und Kritzmann/Zimmer, die sich alle in vier Sätzen durchsetzten, eine 3:0-Führung heraus. Im Anschluss daran triumphierten an der Spitze Torsten Lindemann gegen Schermbecker und Pascal Gräler gegen Storck jeweils im Entscheidungssatz. Sogar auf 6:0 erhöhte Manfred Malta im mittleren Paarkreuz mit einem 3:0-Sieg gegen den erst zweimal in dieser Saison bezwungenen Offinger.

In den nachfolgenden vier Einzeln blieben die TTC-Akteure jedoch ebenso oft im fünften Satz auf der Strecke. Besonders bitter waren die Niederlagen von Bert Zimmer mit 9:11 und von Kritzmann mit 10:12 im Schlusssatz. Erst Torsten Lindemann durchbrach diese Negativserie mit einem 3:0-Erfolg gegen Storck. Auf 8:4 erhöhte kurz danach Andreas Pätzholz, der Offinger im Entscheidungssatz mit 11:6 niederhielt. Manfred Malta scheiterte zwar anschließend an Rolf (2:3), aber Kritzmann band den Sack dann endgültig zu.

Cheruskia Laggenbeck fühlte sich in der Tischtennis-Landesliga mit der 4:9-Niederlage beim Tabellendritten SV Neubeckum unter Wert geschlagen. „Das Spiel hätte auch anders verlaufen können“, meinte Teamsprecher Klaus Donnermeyer nach dem Auftritt in Neubeckum. Immerhin verlor seine Mannschaft viermal im Entscheidungssatz, teilweise hauchdünn.

Zum Auftakt zogen die Doppel R. Bäumer/Bergjohann mit 9:11 und Donnermeyer/J.-F. Bäumer mit 8:11 im fünften Satz den Kürzeren. Lediglich Yannick Bosse und Ersatzmann Kai Dau (für Lukas Gustenberg) konnten sich als zweites Doppel gegen Laws/Hackenjos in fünf Sätzen behaupten, so dass das SVC-Setett statt einer möglichen 3:0-Führung mit 1:2 in Rückstand geriet. Fünf-Satz-Niederlagen mussten sich auch Jürgen Bergjohann und Klaus Donnermeyer in der Mitte von Borgmann nach jeweils einer 2:1-Satzführung gefallen lassen.

Dafür hatte sich Donnermeyer jedoch im ersten Durchgang an Bessmann mit 3:0 schadlos gehalten. Vor seiner besten Seite zeigte sich erneut Robert Bäumer in den Spitzeneinzeln. Er fertigte zunächst Laws mit 11:4, 12:10 und 12:10 ab. Bei seinem zweiten Auftritt gegen den erst dreimal besiegten Martin Niebiossa musste der amtierende Kreismeister aber über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen und behielt am Ende mit 11:9 die Oberhand. Diesen beiden Spielern war Yannick Bosse, der gegen Niebiossa einen Satz für sich entschied, nicht ganz gewachsen.

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