Fußball: 3. Liga
VfL Osnabrück und Hansa Rostock trennten sich 1:1

Rostock/Osnabrück -

Es war ein packendes Spiel, das bis zum Abpfiff spannend blieb. Letztlich hieß es leistungsgerecht 1:1-Unentschieden in der Montags-Partie der 3. Liga zwischen dem FC Hansa Rostock und VfL Osnabrück. Damit bleiben die Lila-Weißen in der Fremde weiter ungeschlagen.

Montag, 03.12.2018, 00:00 Uhr
Nils Körber bekam am Montagabend in Rostock mehrfach die Gelegenheit, sich auszutauschen. Beim Treffer zum 1:1 war er machtlos, ansonsten hielt der Schlussmann des VfL Osnabrück seinen Kasten sauber.
Nils Körber bekam am Montagabend in Rostock mehrfach die Gelegenheit, sich auszutauschen. Beim Treffer zum 1:1 war er machtlos, ansonsten hielt der Schlussmann des VfL Osnabrück seinen Kasten sauber. Foto: imago/Eibner

Der VfL Osnabrück bleibt auswärts ungeschlagen. Im Montag-Spiel trennten sich die Lila-Weißen nach insgesamt 95 packenden Minuten 1:1 vom FC Hansa Rostock. Nach einer verhaltenen ersten Halbzeit legte der VfL nach dem Seitenwechsel zu und ging durch Marc Heider in Führung. Nach dem Ausgleich von Oliver Hüsing entwickelte sich ein packendes Spiel, das bis zum Abpfiff spannend blieb.

Wenn auch die Hausherren die Mehrzahl an Chancen verzeichneten, ist der Punktgewinn für Osnabrück aufgrund der zweiten Halbzeit verdient. Mit zwei Zählern Vorsprung vor dem Karlsruher SC führt die Elf von Trainer Daniel Thioune die 3. Liga weiterhin an.

Beim VfL musste kurzfristig Maurice Trapp passen. Der Innenverteidiger plagte sich mit einer starken Erkältung herum. Für ihn stand Felix Schiller in der Startelf. Von Beginn an dabei war auch wieder „der Sheriff“, nachdem Ulrich Taffertshofer seinen Muskelfaserriss komplett auskuriert hatte. Stimmungsmäßig tat sich lange Zeit nicht viel, da sich die Hansa-Fanszene wegen der Montag-Spiele zu einem 90-minütigen Boykott entschlossen hatte. So war es über weite Strecken ziemlich still im Ostsee-Stadion.

Das schien die Hausherren nicht groß zu stören. Sie legten gleich richtig los und stellten die aktivere Mannschaft. Der VfL dagegen, immerhin als Spitzenreiter angereist, demonstrierte eine große Passivität. So wäre um ein Haar Marcel Hilßner schon in der zehnten Minute die Führung gelungen. Osnabrücks Keeper Nils Körber war bei dessen Distanzschuss jedoch auf dem Posten.

In der 41. Minute lag das Leder dann doch im Netz, und der Hansa-Anhang jubelte. Bundesliga-Schiedsrichter Guido Winkmann gab den Treffer jedoch nicht, da er den vermeintlichen Torschützen Cebio Soukou im Abseits gesehen hatte. Eine enge Entscheidung und Glück für die Lila-Weißen, die in Rostock im komplett gelben Dress aufgelaufen waren. Das Chancenplus im ersten Durchgang lag klar bei den Hausherren, so dass das 0:0 zur Pause für den VfL eher schmeichelhaft war.

Dafür kamen die Gäste umso wacher aus der Kabine. Trainer Daniel Thioune schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Fast hätte es nach 52 Minuten 0:1 gestanden. Nach Vorlage von David Blacha traf Marc Heider mit einem strammen Schuss allerdings nur die Latte. Zwölf Minuten später machte er es besser. Taffertshofer verlängerte einen Freistoß zu Tim Danneberg, der Marc Heider auflegte. Der nahm den Ball mit der Brust an und hämmerte das Leder mit dem Vollspann in den Torwinkel.

Dann nahm das Spiel richtig Fahrt auf, zumal sich Hansa nicht so einfach geschlagen geben wollte. Hatten es die Hausherren bis dahin an Effektivität vermissen lassen, schlug Oliver Hüsing in der 74. Minute eiskalt zu, als er einen Hilßner-Freistoß zum Ausgleich verlängerte. Die große Chance zur erneuten Führung ließ dann Tim Danneberg aus. Allein lief er auf Rostocks-Keeper zu, scheiterte jedoch an Ioannis Gelios. Das Spiel stand in der Schlussphase auf des Messers Schneide. Ein Treffer fiel aber nicht mehr.

Hansa Rostock: Gelios – Wannenwetsch, Hüsing, Rankovic (89. Scherff), Ribele – Pepic, Hildebrandt (82. Reinthaler) – Hilßner, Biankadi – Soukou, Königs (63. Breier).

VfL Osnabrück: Körber - Renneke, Susac, Schiller, Engel - Blacha, Danneberg (85. Ouahim), Taffertshofer - Heider, Pfeiffer (59. Alvarez), Farrona Pulido (81. Tigges).

Tore : 0:1 Heider (64.), 1:1 Hüsing (74.). - Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken). - Gelbe Karten : Pepivc - Danneberg, Blacha, Alvarez. - Zuschauer : 14 000.

Nächstes VfL-Spiel : Samstag, 8. Dezember, 14 Uhr (Bremer Brücke), gegen SV Wehen Wiesbaden.

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