Fußball: 3. Liga
VfL Osnabrück kann gegen SV Wehen Wiesbaden Herbstmeisterschaft eintüten

Osnabrück -

Die Herbstmeisterschaft ist möglich. Sollte der Karlsruher SC am Samstag daheim gegen Preußen Münster nicht gewinnen, der VfL Osnabrück dagegen sein Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden schon, dann dürfen die Lila-Weißen feiern.

Freitag, 07.12.2018, 00:00 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 17:38 Uhr
David Blacha, im Sommer vom SV Wehen Wiesbaden zum VfL gewechselt, möchte gegen seinen Ex-Club unbedingt die volle Punkteausbeute einfahren.
David Blacha, im Sommer vom SV Wehen Wiesbaden zum VfL gewechselt, möchte gegen seinen Ex-Club unbedingt die volle Punkteausbeute einfahren. Foto: Tobias Mönninghoff

In der vergangenen Saison dem Abstieg knapp entronnen steht der VfL Osnabrück aktuell kurz vor der Herbstmeisterschaft in der 3. Liga. Im besten Fall kann es am Samstag bereits soweit sein. Und dabei kann ausgerechnet Erzrivale Preußen Münster helfen. Sollte der Zweitplatzierte Karlsruher SC nämlich nicht gegen den SCP gewinnen, der VfL dagegen zeitgleich gegen den SV Wehen Wiesbaden alle drei Zählern einfahren, dann dürfen die Lila-Weißen diesen inoffiziellen Titel feiern. Anstoß zum letzten Heimspiel des Jahres ist um 14 Uhr an der Bremer Brücke.

Mit anderen Schauplätzen indes will sich Trainer Daniel Thioune nicht abgeben. „Wir schauen nur auf uns und müssen sehen, dass wir unser Spiel gewinnen“, stellt er klar. „Alles andere kommt von selbst.“ Sorgen hat der Coach ohnehin einige. Ob er auf die beiden Innenverteidiger Maurice Trapp (grippaler Infekt) und Felix Schiller (Schulter) bauen kann, steht in den Sternen. Während bei Schiller kaum Chancen bestehen, sieht es für Trapp, der Donnerstag wieder trainierte, besser aus. „Wir müssen abwarten“, hält sich Thioune völlig bedeckt. Großartig umbauen wird er sein Team nach dem Rostock-Spiel am vergangenen Montag ansonsten allerdings nicht.

Sicher dabei ist David Blacha. Darüber freut sich der Mittelfeldspieler. Er wechselte im Sommer von den Hessen zur Bremer Brücke und dürfte einige Bekannte wieder treffen. In den 90 Minuten gelten seine Gedanken aber nur dem VfL, stellt er klar. Dass ein Sieg nach 17 Spielen mit nur einer Niederlage und dem riesigen Selbstvertrauen möglich ist, davon ist Blacha überzeugt: „Davon zehren wir im Moment. Wir glauben an uns und glauben daran, dass wir auch nach einer schwächeren Halbzeit immer ein Tor machen können. Das hat man in Rostock gesehen.“

Auch Trainer Daniel Thioune, ansonsten eher zurückhaltend, traut seiner Mannschaft einiges zu: „Bei uns ist eine gewisse Effektivität und Effizienz im Offensivspiel gegeben. Das zeichnet uns aus. Aber auch die Offensive der Wiesbadener hat ihre Qualitäten. Ebenso haben sie ein gutes Umschaltspiel. Da müssen wir aufpassen, dürfen nicht in Konter laufen.“

Dass die Hessen Fußball spielen können, haben sie vor einer Woche beim starken 2:0-Sieg gegen SF Lotte gezeigt. Zudem stehen heute Maximilian dittgen, Moritz Kuhn und Kofi Kyereh wieder zur Verfügung.

VfL Osnabrück : Körber - Renneke, Trapp, Susac, Engel - Blacha, U. Taffertshofer - Heider, Danneberg, Farrona Pulido - Alvarez.

SV Wehen Wiesbaden : Kolke - Lorch, Mockenhaupt, Reddemann, Mintzel - Schönfeld, Dams - Andrist, N. Schmidt, Schwadorf - Schäffler.

VfL-Gelbsperren drohen : Blacha (4), Alvarez (4).

Schiedsrichter : Sören Storks 30, Velen).

Anstoß : Samstag, 14 Uhr, Bremer Brücke

Nächstes VfL-Spiel : Samstag, 15. Dezember, 14 Uhr bei der Spielvereinigung Unterhaching (Alpenbauer-Sportpark).

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