Handball: Bezirksliga-Derby
TVK empfängt HSG: „Für solche Spiele macht man es“

Kattenvenne/Lengerich -

Am Samstagnachmittag kommt es in der Handball-Bezirksliga der Männer zum Nachbarschaftsduell zwischen em TV Kattenvenne und der HSG Hohne/Lengerich. Auf dem Papier ist der TVK Favorit.

Freitag, 07.12.2018, 17:25 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 17:41 Uhr
In der vergangenen Saison verlor der TVK, hier mit Matthias Klassen (Mitte) des Derby daheim gegen die HSG mit 19:25.
In der vergangenen Saison verlor der TVK, hier mit Matthias Klassen (Mitte) des Derby daheim gegen die HSG mit 19:25. Foto: Jörg Wahlbrink

Aber ausgerechnet am vergangenen Spieltag kassierte der Gastgeber nach acht Siegen in Serie die zweite Saisonniederlage. Und die Lengericher kehrten nach vier Niederlagen in Folge in Sendenhorst in die Erfolgsspur zurück. Vor dem Duell am Samstag (Anwurf 16.30 Uhr) haben wir den Trainern Florian Schulte (TVK) und Daniel Bieletzki (HSG) jeweils drei Fragen gestellt.

Herr Schulte, wie sehr schmerzt die Niederlage in Ochtrup nach acht Siegen in Serie?

Florian Schulte: in Ochtrup hätten wir eine Topleistung gebraucht, dafür kamen wir an diesem Abend aber nicht in Frage, leider passte so einiges bei uns nicht und man kann von einem gebrauchten Tag sprechen, während Ochtrup bärenstark war. Somit schmerzt die Niederlage nicht so sehr und geht in Ordnung. Florian Schulte Foto: TV Kattenvenne

Herr Bieletzki, wie gut tat der Sieg gegen Sendenhorst nach vier Niederlagen in Serie?

Daniel Bieletzki: Der Sieg gegen die SG tat natürlich sehr gut, weil es zuletzt vier Niederlagen in Folge hagelte. Ein Grund dafür war unsere Verletztenmisere. Stellenweise waren wir ohne fünf bis sechs Spieler am Start, die allesamt ohne weiteres auch in eine Anfangsformation gepasst hätten. Dennoch sahen wir auch gegen starke Gegner nicht schlecht aus. Daniel Bieletzki Foto: Luca Pals

Wie sind Ihre Erwartungen zum Derby am Samstag?

Schulte: Das wird eine schwierige Aufgabe, Lengerich ist eine gute Mannschaft. Ich erwarte ein emotionsgeladenes Spiel, getrieben von einer vollen Tribüne und Fans auf beiden Seiten. Für solche Spiele macht man es, es gibt wohl kaum schöneres als ein Derby dieser beiden Vereine. In der Vergangenheit haben wir verloren, das sollte uns eine Warnung sein und wir müssen voll konzentriert sein. Ich hoffe meine Jungs können die super Stimmung positiv transportieren und an Einstellung und Mentalität gewinnen. Final wird die Mannschaft mit der besseren Tagesform gewinnen, hier zählt keine Tabelle, es kann so oder so ausgehen.

Bieletzki: Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe. Kattenvenne steht derzeit zurecht tabellarisch dort wo sie sind. Sie haben sich spielerisch gut weiterentwickelt. Wir könne und wollen mit unserer Erfahrung dagegen halten. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass wir über 60 Minuten diszipliniert das spielen was wir gut können, uns in der Abwehr in Geduld üben und vorne uns klare Chancen erarbeiten. Ich persönlich freue mich, wie viele andere auch, auf ein heißes Derby, zumal ich diese bisher lediglich als Zuschauer genießen konnte. Das Auswärtsspiel in Kattenvenne mit ihren leidenschaftlichen Fans gehört für mich zu meinem Highlights der Saison. Der Spielausgang völlig offen.

Wie sieht ihr Zwischenfazit kurz vor Jahresende aus?

Schulte: Wir sind super zufrieden, wir treten an um uns mit jungen Spielern kontinuierlich zu verbessern und dem TVK ein attraktives Aushängeschild zu bieten, dies haben wir bisher sicherlich erreicht und stehen vor unserer Vorjahresplatzierung. Die Jungs haben das Potenzial oben dran zu bleiben und wollen beißen, ich freue mich darauf diese Einstellung meiner Spieler dann in den Spielen zu sehen. Der Weihnachtsmann ist nicht der Osterhase, mal gucken was so geht.

Bieletzki: Zufrieden bin ich nicht mit dem bisherigen Verlauf. Wie schon gesagt, uns fehlt oft fast ein ganzes Team. Aber: Ziel war es immer am Ende der Saison ein positives Punktekonto zu haben. Ich bin zuversichtlich, dass wir das bereits zum Ende der Hinrunde mit drei weiteren Siegen erreichen.

HSG-Damen gegen Ammeloe

Drei Wochen hatten die Bezirksligadamen der HSG Hohne/Lengerich Zeit, um sich nach vier Niederlagen in Folge auf ihr Heimspiel am Sonntag (15 Uhr Dreifachhalle) gegen die DHG Ammeloe/Ellewich vorzubereiten. Die Gäste (6.) aus dem Westmünsterland sind punktgleich (7:9) mit der HSG (7.). Von der Konstellation her sieht es nach einem Duell auf Augenhöhe aus. Während sich die HSG aber bis zur Spielpause in einem eklatanten Krisenmodus befand, wechselten bei den Gästen sich Erfolg und Misserfolg stetig ab. Zuletzt gab es einen 26:19-Sieg gegen Wettringen 3.

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